Erasmus+ Blended Intensive Programmes (BIP)
Erasmus+ BIPs sind kurze, länder- und hochschulübergreifend konzipierte Studienaufenthalte mit einer virtuellen und einer Präsenzkomponente. Sie ermöglichen die Entwicklung gemeinsamer Kurzzeitprogramme, die inhaltlich im Idealfall in die Curricula der zusammenarbeitenden Hochschulen eingebettet sind. Sie eignen sich z.B. für die Durchführung gemeinsamer Workshops, Kompaktseminare und ähnlicher Projekte. An einem BIP sind min. drei Erasmus+ Partnerhochschulen beteiligt, die das Projekt gemeinsam entwickeln. Dem zuständigen Fachbereich der gastgebenden Hochschule kommt dabei die Aufgabe zu, die Durchführung zu koordinieren. Die entsendenden Hochschulen haben die Möglichkeit, die Mobilitäten Ihrer Teilnehmer*innen (Studierende und ggf. Lehrende) aus ihrem Erasmus+ Hochschulbudget zu finanzieren.
Im Sinne einer nachhaltigen Zusammenarbeit kann mit den kooperierenden Hochschulen auch ein jährlich rotierendes BIP geplant werden, das jeweils mit neuem Titel und veränderter inhaltlicher Ausrichtung an einer anderen Partnerhochschule stattfindet. Die Rolle der gastgebenden Hochschule wechselt dann mit dem Veranstaltungsort.