Folkwang Tanzstudio | Choreographie von Ben J. Riepe
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Foto: Georg Schreiber
Foto: Ursula Kaufmann
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Foto: Georg Schreiber
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Das Folkwang Tanzstudio konnte für diese Produktion den Düsseldorfer Choreographen Ben J. Riepe gewinnen.
Die Bühnenwelten von Ben J. Riepe sind skurril. Schön – schräg – surreal ist die Zusammenstellung seiner Szenen. Er pflegt den Grenzgang zur Bildenden Kunst, schöpft aus dem Fundus der Malerei, der Fotografie und des Films sowie der Popkultur. Die Darsteller bewegen sich mit einer reduzierten formalen Bewegungssprache in entrückten Kunstwelten, die durch die Konfrontation mit dem Alltäglichen und deren Ausnahmezuständen ad absurdum geführt werden. Es entsteht ein Spannungsfeld, das jederzeit ausbrechen könnte – ins Komische und ins Dramatische.
Bei der Recherche zu der Produktion mit dem Folkwang Tanzstudio beschäftigte sich Ben J. Riepe mit der bild- und wesenhaften Ästhetik des Todes, wobei sich der künstlerische Blick auf den Krieg fokussierte. Die Frage nach einem möglichen ästhetischen Wert menschlicher Grausamkeit wurde ein Leitmotiv des kreativen Prozesses.
Aus seiner eigenen Kompanie brachte Ben J. Riepe den Komponisten Alex Alves Tolkmitt, der eigens für diese Produktion neue Musik komponierte, und die Kostümbildnerin und Modedesignerin Anna Kleihues mit.
„Das Grausame hat einen magischen Reiz, und Riepe versteht es, selbst widerlichste Gewalt so in Szene zu setzen, dass die Zuschauer ebenso entsetzt wie fasziniert hinschauen.” (NRZ, 20.7.2009)
Uraufführung: 17. Juli 2009, Essen
BesetzungChoreographiePressestimmen
shy-wild
by Ben J. Riepe
Premiere: 17th July 2009, Essen
The Folkwang Tanzstudio was able to engage the Düsseldorf-based choreographer Ben J. Riepe for this production.
Ben J. Riepe's stage worlds are bizarre; his arrangement of scenes is beautiful, wacky, surreal. He likes to walk the borderline between dance and the fine arts, drawing from the repertoires of painting, photography, film and pop culture. His performers' movement language is reduced and formal, taking them through ethereal artificial worlds that he takes to their absurd extremes by confronting them with the mundane and its states of emergency. This creates a field of tension that could burst at a moment's notice, into comedy or drama.
While researching this production with the Folkwang Tanzstudio, Ben J. Riepe explored the visual and intrinsic aesthetics of death, with a particular focus on war. The question of a potential aesthetic value of human cruelty became a leitmotif of the creative process.
From his own company, he has brought along composer Alex Alves Tolkmitt, who wrote a new score for this production, and costume and fashion designer Anna Kleihues.
„Cruelty has a magical allure and Riepe knows how to stage even the most disgusting violence in ways that force the audience to watch in equal horror and fascination.” (NRZ, 20.07.2009)CastChoreographyPress comments