3. Februar 2027 18:00 Uhr
Campus Essen-Werden
Hörsaal (W110)
_Vortrag von Prof. Dr. Stefan Orgass:
_„Nach knapp dreißig Jahren Lehr-, Forschungs- und Selbstverwaltungstätigkeit ›an Folkwang‹ zurückzublicken, tendiert zur Nostalgie, die niemanden wirklich weiterbringt. Es sei denn, man macht das Zurückblicken, das nie (ganz) ohne Gedanken vonstatten geht, in seinem Zusammenhang mit dem Vor-blicken zum Thema, bezogen auf die kognitiven Grundlagen von Wissenschaft also das Nach-denken und das Vor-denken. Man erzählt dann unweigerlich Geschichten, tut dies aber aus Gründen, die im Hier-und-Jetzt zu suchen sind – und somit in Plänen für die Zukunft. So kann eine Reflexion über den eigenen Denkweg (›an Folkwang‹) geradezu zur Formulierung utopischer Perspektiven gereichen. Sicherlich wird diese Zukunftsperspektive etwas mit einer nicht-transhumanistischen und einer nicht-posthumanistischen Weiterentwicklung des Mensch(lich)en zu tun haben.“