Intermediale Gestaltung (ehemals Kommunikationsdesign)
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Mit dem Wintersemester 2026/27 bietet der Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität der Künste das neue Studienprogramm »Intermediale Gestaltung« an. Dieses ersetzt die Studiengänge B.A. und M.A. Kommunikationsdesign.
Das Fach Intermediale Gestaltung setzt die Tradition der Folkwang Universität der Künste fort, Gestaltung als künstlerische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, medialen und kulturellen Zusammenhängen zu verstehen. Wir begreifen gestalterische Disziplinen als miteinander vernetzte Praktiken und fördern ein freies, künstlerisch-forschendes Arbeiten in einem offenen Experimentierfeld aus Bildern, Worten, Daten, Räumen und Interfaces.
Die Lehre ist so strukturiert, dass sie die Entwicklung von den Grundlagen bis zur künstlerischen Gestalter*innenpersönlichkeit begleitet:
Im Bachelorstudiengang bilden die elementaren Gestaltungsmittel Bild, Text und Code den Ausgangspunkt. Durch kritische Reflexion und wechselseitige Durchdringung werden sie zu Trägern komplexer gestalterischer Prozesse und legen die Basis für eine eigenständige künstlerisch-gestalterische Haltung.
Der Masterstudiengang Intermedia Design vertieft diese Kompetenzen und definiert seinen fachlichen Rahmen durch die drei Felder Narration, Publication und Interaction. Ziel ist es, ästhetische, theoretische und technologische Ansätze zu einem reflektierten künstlerischen Selbstverständnis zusammenzuführen.
In beiden Programmen werden in Lehrgebieten wie Freie Grafik, Bewegtbild, Illustration, Typografie, Visuelle Identitäten, Interface Design und Information Design mediale, ästhetische und konzeptionelle Fragestellungen experimentell untersucht. Ergänzt werden diese durch Angebote wie 3D-Animation & Expanded Realities, Computergestützte Gestaltung oder Digitales Publizieren. Das projektbasierte Studium ermöglicht dabei sowohl eine gezielte Spezialisierung als auch eine bewusste Generalisierung durch interdisziplinäre Verknüpfungen.
Ziel des Studiums ist die Entwicklung einer kritischen Autor*innenschaft, die ästhetische Konventionen und gesellschaftliche Narrative hinterfragt. Wir bilden nicht für statische Berufsbilder aus, sondern für die Formung neuer Rollen zwischen Kunst, Forschung und Design. Unsere Absolventinnen qualifizieren sich für sich wandelnde Berufsfelder an den Schnittstellen von Gestaltung und Wissenschaft – als autonome Gestalterinnen visueller Systeme, künstlerisch Forschende oder kulturelle Vermittler*innen.