Folkwang

Modellhaftes Ausstellungskonzept prämiert: Deubner-Projektpreis 2026 für „Orbit“

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Die Ausstellungsreihe „Orbit“ der Folkwang Universität der Künste erhält den Deubner-Projektpreis 2026 des Deutschen Verbands für Kunstgeschichte e.V.

 

Der Deubner-Preis zeichnet innovative Konzepte zur Vermittlung kunstwissenschaftlicher Forschung aus. Der begleitende Projektpreis würdigt konkrete Vorhaben, die bereits umgesetzt werden oder sich in Umsetzung befinden und neue Maßstäbe in der Wissenschaftskommunikation setzen. Mit dem Projekt „Orbit“ wird dieser Anspruch auf beeindruckende Weise umgesetzt: Absolvent*innen und Studierende der Fotografie treten in einen intergenerationellen Austausch, und die Ergebnisse ihrer künstlerischen Arbeit werden der Öffentlichkeit anschaulich zugänglich gemacht.

 

Seit dem Wintersemester 2024/25 dient das Schalthaus 2.0 auf Schacht XII des UNESCO-Welterbes Zeche Zollverein als Ausstellungs- und Veranstaltungsort für die Reihe „Orbit“. Die Studierenden und Absolvent*innen nutzen die Räumlichkeiten, darunter Wandflächen und Glasfronten, um gemeinsam künstlerische Konzepte zu realisieren und ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren.

 

Den Ausstellungsprojekten gehen jeweils zwei Bewerbungsphasen voraus: Zunächst wählt eine Jury im Rahmen eines Open Calls drei Fotografieabsolvent*innen aus. Darauf aufbauend können sich Studierende der Fotografie für das Projekt bewerben, sodass künstlerische Tandems entstehen. Diese präsentieren in insgesamt drei Ausstellungen thematisch und visuell vielfältige Perspektiven. Organisiert wird die Reihe seit dem Wintersemester 2024/25 von Lorenza Kaib, Lehrende für Fotografie an der Folkwang Universität der Künste, in Zusammenarbeit mit Prof. Elke Seeger, Professorin für Fotografie und Konzeption, sowie der Masterstudentin Larissa Zauser

 

Mit dem Deubner-Projektpreis ist ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro verbunden, das die Weiterentwicklung und Verstetigung des Formats unterstützt.Die feierliche Verleihung findet am 25. Februar 2026 in München im Rahmen des Deutschen Kongresses für Kunstgeschichte statt. 


Wir gratulieren allen Beteiligten herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung.

 

 

Februar 2026

 

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