Mit dem Sommerfestival ›Shifting Grounds – IN COMMON‹ lädt PACT vom 03. bis zum 05. Juli für drei Tage auf die Halde der Zeche Zollverein ein. Zwischen weitem Himmel, kargen Böden und wilder Vegetation entsteht ein Programm aus Performances, Ritualen, Klangarbeiten, Workshops, Begegnungen und gemeinsamen Formaten.
Gestaltung: labor b designbüro / PACT Zollverein
Die Halde ist eine gemachte Landschaft, aufgeschüttet aus den Rückständen des Bergbaus. Auf ihren nährstoffarmen Böden hat sich eine besondere Industrienatur angesiedelt – robust, widerständig und überraschend vielfältig. Wege, Lichtungen und Blickbeziehungen machen den Ort zu einem Erfahrungsraum, in dem sich Fragen nach Gemeinschaft, Verantwortung und Zukunft anders stellen.
›Shifting Grounds – IN COMMON‹ fragt nach Praktiken und Vorstellungen des Gemeinsamen: Wie lassen sich Räume teilen, Beziehungen wahrnehmen und Formen der Aufmerksamkeit füreinander und für die Umgebung erproben? Das Festival lädt dazu ein, diesen Fragen im Gehen, Zuhören, Verweilen und Zusammenkommen nachzugehen.
Mit von der Partie ist am 04.07.2026 das Sound Practice Research Kollektiv der Folkwang Universität der Künste unter der Leitung von Prof. Jan St. Werner, bestehend aus Studierenden verschiedener Fachrichtungen.
Ebenfalls wird erstmals das SKIA-System einem breiteren Publikum vorgestellt. Es handelt sich hierbei um ein von Sound Practice Research speziell konzipiertes Lautsprechersystem für die spatiale Klangwiedergabe im Außenraum. Drei Tage lang wird es auf der Halde des Zollvereins installiert sein und Klänge und Kompositionen der Studierenden Mike Sekine, Ericka Guzman, Max Scholpp, Johannes Leonard Günther, Lukas Tintareanu, Lennart Pimpl, Theo Voerste und Philipp Neumann über größere Distanzen hinweg im Freien verteilen.
Der Eintritt zu den beiden Folkwang Programmbeiträgen ist frei.
Details zum gesamten Programm:
pact-zollverein.de/kalender/shifting-grounds-2026
Cigdem Göymen / 19. Juni 2026