Studierende des Studiengangs Regie

Remo Philipp

4. Jahrgang

Remo Philipp wurde 1989 in Magdeburg geboren. Von 2004 bis 2010 war er aktives Mitglied des Theaterjugendclubs Magdeburg, arbeitete mit dem Puppentheater Magdeburg und freien Theatergruppen zusammen und übernahm 2008 erstmals selbst die Leitung einer Jugendclubproduktion.

In der Spielzeit 2009/2010 absolvierte er ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Theaterpädagogik des Theaters Magdeburg. 2010 bis 2012 übernahm er in drei Produktionen des Jugendclubs des Hans Otto Theaters die Leitung. Ab der Spielzeit 2012/2013 bis April 2015 war er als fester Regieassistent am Hans Otto Theaters engagiert und arbeitete u. a. mit Regisseuren wie Markus Dietz, Michael Talke, Sascha Hawemann, Elias Perrig und Tobias Wellemeyer  zusammen. Er inszenierte in dieser Zeit: „Das Herz eines Boxers“ von Lutz Hübner, „Geld darf nicht nötig sein“ nach „Genannt Gospodin“ von Philipp Löhle und „Nieves“ von Elsa-Sophie Jach (im Rahmen des Festivals „Wildwuchs. Junge Texte fürs Theater“).

 Seit April 2015 studiert er an der Folkwang Universität der Künste Regie. Dort inszenierte er u. a „Warten auf Godot“, „Titus Andronicus“ , „Osama der Held“ und „Klein Eyolf“.  Zuletzt inszenierte er „Howie the Rookie“ am Rottstr5-Theater in Bochum und die deutsche Erstaufführung von „Robins Glück im Unglück“ am Thalia Theater Halle.

Selina Girschweiler

4. Jahrgang

Selina wurde 1993 in Zürich geboren.
Erste Inszenierungserfahrungen machte sie mit ihrer Matura-Arbeit, einem selbstgeschriebenen und -gespielten musikalischen Bühnenprogramm. Nach der Matura arbeitete sie am Theater Neumarkt, Theater Chur und Schauspielhaus Zürich als Hospitantin (bei Herbert Fritsch, Pedro Martins Beja und Sebastian Nübling) und Darstellerin („o Ewigkeit, Zeit ohne Zeit“, Regie Peter Konwitschny und „Brauchst Du mich noch“, Regie Klaus Brömmelmeier/Sibylle Burkart). Zugleich wirkte sie in verschiedenen Gesangsensembles mit, u.A. im A-Capella Quintett AmOhr und im Schweizer Jugendchor. Seit April 2015 studiert sie an der Folkwang Universität der Künste. Während des Studiums hospitierte sie bei Christoph Marthaler am Schauspielhaus Zürich.
An der Folkwang Universität der Künste erarbeitete sie "Pizza al gusto" (frei nach einer Pizzaanleitung von Aldi), "Richard III" (William Shakespeare), „Die Kahle Sängerin“ (Eugène Ionesco), „Gespenstersonate 2.0“ (frei nach August Strindbergs Gespenstersonate) und in Kooperation mit dem Rottstr.5-Theater „Szenen einer Ehe“ (in einer eigenen Fassung nach dem Film von Ingmar Bergman). Sie schließt ihr Studium mit einer musikalisch-theatralen Inszenierung von „Der Autofriedhof“ (frei nach Fernando Arrabal) ab.

Constanze Hörlin

3. Jahrgang

Constanze Hörlin, 1991 geboren, in München aufgewachsen, absolviert nach ihrem deutsch-französischen Abitur ihr Studium in Theater- und Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie hospitiert u.a. bei Ingo Berk und Sebastian Hirn und Sie arbeitet als Dramaturgiepraktikantin im Residenztheater München und als Ausstattungsassistentin für die Produktion „Trunkener Prozess“ im Werkraum der Münchner Kammerspiele. Nach ihrem Studium assistiert sie Hans Neuenfels für die Produktion "Quartett" am Josefstadt Theater Wien.

2015 inszeniert sie "Das blaue blaue Meer" von Nis-Momme Stockmann im Pathos München.

Bisherige Regieprojekte an der Folkwang Universität:

Der Schalter - Jean Tardieu

In den Alpen - Elfriede Jelinek

Kasimir und Karoline - Ödön von Horváth

Julius Cäsar - William Shakespeare

Schneewittchen - Oper von Marius Felix Lange

 

Furcht und Hoffnung in Deutschland – Franz Xaver Kroetz

Damira Schumacher

3. Jahrgang

Damira Schumacher wurde 1989 in Duisburg geboren. Sie erhielt bereits als Kind eine klassische Klavierausbildung und vertiefte ihre Kenntnisse im Rahmen eines Vorstudiums an der Anton-Rubinstein-Akademie in Düsseldorf. Die Musik begleitet sie auch weiterhin. Sie spielt in mehreren Bandprojekten, komponiert auch selbst und tritt als Singer-Songwriterin mit ihrer Gitarre auf. Ihre größte Leidenschaft galt jedoch seit jeher dem Theater, schon mit 5 Jahren wollte sie Schauspielerin werden. Bereits im Alter von 8 Jahren hatte sie ihre erste Sprechrolle in dem Musical Tabaluga & Lili in Oberhausen.

Bis 2010 stand sie regelmäßig in Produktionen des Jugendclubs des Stadttheaters Duisburg auf der Bühne und erhielt schließlich auch erste bezahlte Engagements an kleinen Theatern im Ruhrgebiet. Im März 2012 gründete sie gemeinsam mit einer Freundin die freie Jugendtheatergruppe Bühnenfieber, bei der sie von 2013 bis zum Beginn ihres Regie-Studiums im Jahr 2016 die Leitung inne hatte. In ihrer dortigen theaterpädagogischen und inszenatorischen Arbeit experimentierte sie mit verschieden Formen, die vierte Wand zu durchbrechen, um den Zuschauer mehr ins Geschehen zu involvieren.

Auch in zukünftigen Projekten will sie weiterhin nach Varianten eines anderen, neuen Erlebens für den Zuschauer suchen. Thematisch interessiert sie sich für menschliche Abgründe und Subtexte in (misslingender) Kommunikation.

 

Bisherige Arbeiten an der Folkwang Universität der Künste waren:
"Hunger" nach Knut Hamsuns gleichnamigem Roman

"Andorra 4x4", Szenenstudie des vierten Bildes aus "Andorra" von Max Frisch

"Elektra" von Hugo von Hofmannsthal

 

"Glaube Liebe Hoffnung" von Ödön von Horváth

Carlotta Salamon

2. Jahrgang

Carlotta Salamon, geboren 1995 in Mülheim an der Ruhr, fing 2014 nach einer Hospitanz und Assistenz unter der Regie von Roberto Ciulli im Theater an der Ruhr an in Düsseldorf Philosophie und Kunstgeschichte zu studieren, bis sie sich 2017 nach nochmaligem Hospitieren - diesmal bei Karin Beier am Hamburger Schauspielhaus - dafür entschied, ein Regie-Studium an der Folkwang Universität der Künste zu beginnen. 


Sie interessiert sich für die Untersuchung menschlicher Interessen und Ziele und für deren Ursprung, wobei das Verständnis vom Menschen als unabhängiges Individuum und autonomer Kreatur seines Identitäts- und Lebenskonzeptes in Frage gestellt wird.

Damian Popp

2. Jahrgang

Geboren 1988 in Rheinberg.

Stipendiat des Deutschlandstipendiums und der RAG Stiftung.

Damian studierte Theaterwissenschaft und Musikwissenschaft in Mainz.

Währenddessen hospitierte er am Staatstheater Mainz bei Tilman Knabe, Lydia Steier und Christof Nel, am Ohnsorg Theater in Hamburg bei Jasper Brandis und am Staatsschauspiel Dresden bei Simon Solberg.

Nach Abschluss des Studiums arbeitete er als Regieassistent am Berliner Ensemble, Staststheater Mainz und an den Landesbühnen Sachsen mit Claus Peymann, Leander Haußmann, Christof Nel, Manuel Schöbel, Peter Kube, Marcelo Diaz, Stefan Wolfram, Arne Retzlaff...

Nach ersten eigenen Regiearbeiten gründete Damian mit Jonathan Strotbek und Jonas Schilling das TheaterKollektiv 'MËHRTYRER'. Das Kollektiv entwickelt seit 2015 Projekte in der freien Szene von Berlin, Leipzig, Dresden, Basel, Essen und Istanbul.

 

Seit April 2017 studiert Damian Regie an der Folkwang Universität der Künste.

Camilla Gerstner

1. Jahrgang

Gerstner

Camilla Gerstner, Jahrgang 1995, wollte als Kind zunächst Tierärztin

werden, dann Entwicklungshelferin und Frauenrechtlerin, nach dem Abitur

2013 wollte Sie erst Musik studieren, sich dem kreativen Schreiben

widmen und irgendwas mit Theater machen.

Sie assistierte und hospitierte zunächst am Theater Bonn bei Bärbel

Stenzenberger, Kristo Šagor und Stefan Herrmann, außerdem am

Schauspiel Köln bei Rafael Sanchez.

Neben ihrem Studium der Musikpädagogik und Sozialwissenschaften an

der Universität zu Köln spielte Sie im Jugendclub des Theater Bonn bei

Christina Shelhals, Elisa Hempel, Anaïs Durand-Mauptit und Silvana

Mammone, außerdem schrieb Sie Rezensionen für den hauseigenen Blog.

In ihrem nun begonnenen Regiestudium interessiert Sie sich vor allem für

das Experimentieren mit Möglichkeiten den klassischen Theaterraum aus

Zuschauerbereich und Bühne aufzubrechen und die Grenzen von Realität

und Fiktion verwischen zu lassen.

Ruth Mensah

1. Jahrgang

Ruth Mensah wurde 1992 in Düsseldorf geboren. Dort studierte sie nach ihrem Abitur Germanistik und Politikwissenschaft. Während ihres Studiums versuchte sie sich in dem verfassen eigener prosaischer, performativer und dramatischer Texte. Als Gründungsmitglied von TEXTWERK14 arbeitete sie gemeinsam mit Leon Illies an dramatischen Texten, um die Beweggründe des Ichs innerhalb gesellschaftlicher Strukturen zu untersuchen. Ihr Text Der zerstörte Ort - Kali wurde unter anderem bei der Nacht junger Autoren während der Düsseldorfer Literaturtage 2015 im Düsseldorfer Schauspielhaus szenisch gelesen.

Als Mitglied der Betonbox Düsseldorf näherte Ruth sich vorrangig dem Individuum im Zeitalter der Digitalisierung. Ihre Performance I remember wurde im Frühjahr 2017 im Rahmen der Ausstellung KONTINUUM in der Betonbox Düsseldorf und im Herbst 2017 im Alfred Institute Tel Aviv gezeigt.

 

Seit April 2018 studiert sie Regie an der Folkwang Universität der Künste. Während ihrer Ausbildung möchte Ruth Mechanismen individuellen und kollektivistischen Denkens in den Blick nehmen.