Absolvent*innen des Studiengangs Regie
 

Nele Schillo

Abschlussjahrgang 2026

Nele Schillo [sie/ihr] wurde 1998 in Troisdorf geboren. Sie fing bereits mit 14 Jahren an, eigene Stücke zu schreiben, zu inszenieren und erhielt während ihrer Schulzeit einen Sonder Förderpreis für "Kreatives Schreiben und Regie".

Nach ihrem Abitur studierte sie Schauspiel, arbeitete parallel in der Freien Theaterszene und sammelte Erfahrungen als Regie, Assistenz, Autorin, Dramaturgie, Kostüm- und Bühnenbildnerin sowie Schauspielerin. Ihre Werke wurden unter anderem im Orangerie Theater Köln sowie dem Odonien gezeigt.

Seit Sommer 2022 studiert sie Regie an der Folkwang Universität der Künste. Während dieser Zeit nahm sie am interdisziplinären „Labor der Künste” in Montepulciano teil und wurde über zwei Jahre mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet.

Anfang 2024 inszenierte sie eine Szenische Lesung am Schauspiel Münster (“Die realen Geister” von Guido Wertheimer).

Ihre Inszenierung “MEPHISTO”, welche im März 2025 Premiere im Prinz Regent Theater Bochum hatte, wurde als Gastspiel ans Theater Oberhausen eingeladen, wo Schillo Anfang 2026 auch “Staubfrau” von Maria Milisavljević inszenierte.

Ihre Diplom-Inszenierung “HURE&BASTARD” - eine selbst geschriebene Neuerzählung von Schillers “Maria Stuart” - wurde für das Körber Festival 2026 ausgewählt und wird dort im Mai zu sehen sein.

Zurzeit arbeitet Schillo an ihrer eigenen Roman Adaption von “1984” von George Orwell, welche sie in der Spielzeit 26/27 am Theater Bonn inszenieren wird.

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Simon Friedl

Abschlussjahrgang 2026

Simon Friedl wird 1999 in Bad Reichenhall geboren. Als Regieassistent arbeitet er in den Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 am Münchner Volkstheater, u.a. mit Christian Stückl, Christina Tscharyiski, Sapir Heller und Noam Brusilovsky. 

Seit 2022 studiert er Regie an der Folkwang Universität der Künste in Essen und Bochum bei Prof. Lisa Nielebock. Währenddessen werden seine Arbeiten am Schauspiel Wuppertal, am Theater Münster und am Prinz Regent Theater Bochum gezeigt. Simon Friedl ist Teilnehmer der Masterclass von Necati Öziri im Rahmen des „radikal jung"-Festivals 2023. Er hospitiert bei Christopher Rüpings "All about Earthquakes", einer Koproduktion des Schauspielhaus Bochum mit den Wiener Festwochen. 

Mit "faulender Mond" von Anaïs Clerc gibt Simon Friedl am Münchner Volkstheater sein Regiedebüt (Premiere 31. Januar 2025). Die Inszenierung wird zum Heidelberger Stückemarkt 2026 eingeladen und ist dort für den Nachspielpreis nominiert. 

In der Spielzeit 2025/2026 inszeniert er "Manhattan Project" von Stefano Massini am Schauspielhaus Bochum sowie "Adams Äpfel" nach dem Film von Anders Thomas Jensen am Schlosstheater Moers. „Manhattan Project" ist seine Diplominszenierung.

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Anaïs-Manon Mazic

Abschlussjahrgang 2025

Anaïs-Manon Mazić, geboren 1998 in Wien, ist Regisseurin, Wissenschafterin & Performerin. Sie studierte Neurowissenschaften an der Universität zu Köln und war mehrere Jahre am Institut für Kognitive Neurowissenschaften des Forschungszentrum Jülich in der Forschung tätig. 2025 absolvierte sie ein Studium der Regie an der Folkwang Universität der Künste.

In ihrem Abschlussstück AliceAliceAlice oder Wie Alice in ihren Kopf fiel überschrieb und inszenierte sie Lewis Carrolls Klassiker als Reise durch das Gehirn von Alice. Es wurde in der Spielzeit 2024/25 am Schauspielhaus Bochum gezeigt und zum Körber Studio Junge Regie 2025 am Thalia Theater in Hamburg eingeladen. In der Spielzeit 2025/26 inszenierte sie Heartship von Caren Jeß am Theater Münster. Außerdem arbeitete sie mit Marina Abramović und dem Performancekollektiv SIGNA zusammen. 

2026 gründete sie die Wiener Theater- & Performancegruppe Oddballs Collective. Sie verbindet eine enge Zusammenarbeit mit dem Zirkus des Wissens - einem interdisziplinären Theaterraum an der Johannes Kepler Universität Linz, der wissenschaftliche Themen auf die Bühne bringt. 

Mazić interessiert sich für die Schnittstelle zwischen Kunst & Wissenschaft und sucht neurowissenschaftliche Perspektiven auf die Theaterstücke, die sie bearbeitet oder entwickelt. Ihre Stücke beinhalten performative & choreografische Elemente und entstehen in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Performer*innen, Schauspieler*innen, Wissenschafter*innen, Musiker*innen, Tänzer*innen & bildenden Künstler*innen. Sie begreift ihre Inszenierungen & Performances als Experimente und die Bühne als Forschungslabor. 

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Andreas Widenka

Abschlussjahrgang 2024

Luis Liun Koch, geboren 1998 in der Schweiz, absolvierte zuerst eine Ausbildung zum Veranstaltungstechniker. Danach hospitierte und assistierte er am Theater Basel und am Schauspielhaus Zürich (u.a. Schorsch Kamerun, Thom Luz, Christopher Rüping). Von 2020 bis 2024 studierte Luis Liun Koch Regie an der Folkwang Universität der Künste in Bochum. 

Hier inszenierte er das digitale Projekt Die Unzulänglichkeit der Dinge am Landestheater Detmold, Euripides´ Orestes am Prinz Regent Theater in Bochum, Amerika nach Kafka am Volkstheater Rostock und Freaks nach Joey Goebel am Schauspielhaus Bochum. Nach dem Studium folgten weitere Arbeiten an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern in Deutschland: 2024 inszenierte er Grausame Gestalten am Saarländischen Staatstheater und Angst oder Hase am Volkstheater Rostock. Am Theater Krefeld-Mönchengladbach inszenierte er die Jubiläumsproduktion „Merlin feat. Ginevra“. In der Spielzeit 2025/26 inszenierte er die Uraufführung von "Fucking Fucking Schön“ von Eva Rottmann in Rostock und „JEEPS“ in Mönchengladbach.

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Alexander Vaassen

Abschlussjahrgang 2023 

Hannah Frauenrath

Abschlussjahrgang 2023

 

Camilla Gerstner

Abschlussjahrgang 2022

Damira Schumacher, geboren 1989 in Duisburg, ist Regisseurin und Theaterpädagogin. Ihre ersten Theatererfahrungen sammelte sie im Jugendclub „Spieltrieb“ am Schauspiel Duisburg. Als sie – trotz großer Anstrengung – langsam nicht mehr als Jugendliche durchging, gründete sie 2016 ihre erste eigene Theatergruppe und merkte dabei schnell, dass sie besonders gern und gut mit Menschen arbeitet, die behaupten, gar keine Ahnung von Theater zu haben.

 

Nach ihrem Regiestudium an der Folkwang Universität der Künste arbeitet sie heute an verschiedenen Stadt- und Landestheatern im deutschsprachigen Raum und schätzt dabei besonders die kollektive Arbeit mit professionellen Ensembles, in denen künstlerische Prozesse gemeinsam weitergedacht und entwickelt werden können. Ihr Weg führte sie so unter anderem ans Theater Koblenz, Theater Duisburg, das Rheinische Landestheater, Westfälische Landestheater und an die Burghofbühne Dinslaken. Neben der Arbeit mit professionellen Ensembles entwickelt sie auch heute noch regelmäßig Projekte mit Amateurgruppen, Schulen und Bürgerinitiativen — und freut sich dabei immer wieder über die Momente, in denen plötzlich ein junger Mensch versteht, warum ein mehrere hundert Jahre alter Text doch erstaunlich viel mit dem eigenen Leben zu tun hat.

In ihrer Arbeit verbindet sie eine klare, zugängliche Ästhetik mit Musik, Humor und einem starken Interesse an gegenwärtigen gesellschaftlichen Fragen. Besonders interessieren sie Menschen, die aneinander vorbeireden, sich missverstehen oder überraschenderweise doch einen gemeinsamen Ton finden. Die Zusammenarbeit mit jungen Menschen und partizipative Formate spielen dabei bis heute eine zentrale Rolle — genauso wie die Überzeugung, dass Theater dann am spannendsten wird, wenn möglichst unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen.

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Constanze Hörlin ist freischaffende Regisseurin für Schauspiel und Musiktheater.

1991 geboren, absolviert sie nach ihrem deutsch-französischen Abitur ihr Studium in Theater- und Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Während ihres Studiums hospitiert und assistiert sie u.a. bei Hans Neuenfels und Andreas Kriegenburg - am Residenztheater München, Josefstadt Theater Wien, Hans-Otto Theater Potsdam, sowie in der freien Szene.

 

2016 beginnt sie ihr Regiestudium an der Folkwang Universität der Künste, wird 2018 Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und schließt 2020 ihr Artist Diploma mit NICHT FISCH NICHT FLEISCH von Franz Xaver Kroetz ab. 

Ihre Inszenierung von Schnitzlers REIGEN wird zum Körber Studio Junge Regie 20/21 und zum Phoenix Theaterfestival Erfurt 2021 eingeladen. Für DER WEG ZUM GLÜCK von Ingrid Lausund erhält sie 2022 die Debütförderung der Stadt München. 

Sie lebt mit ihrer Familie im Münchner Süden und inszeniert u.a. am Theater Ulm, Schlosstheater Moers, Theater Lüneburg und Theater Baden-Baden.

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Alexander Olbrich

Abschlussjahrgang 2018

Daniel Kunze (*1988) wurde in Linz, Österreich, geboren. Er arbeitet seit seinem Regiestudium an der Folkwang Universität der Künste in Essen / Bochum als freischaffender Regisseur. Seine Abschlussinszenierung DIE MÖGLICHKEIT EINER INSEL, nach dem Roman von Michel Houellebecq, wurde zum Körber Studio Junge Regie am Thalia Theater Hamburg sowie zum Your Chance Festival in Moskau eingeladen. Seit 2017 arbeitet er an verschiedenen Stadt-, Landes- und Staatstheatern in Deutschland und in der Schweiz, wie dem Staatstheater Wiesbaden, dem Theater Lüneburg oder den Bühnen Bern. 

Er erhielt Nennungen in der Kritikerumfrage der Welt am Sonntag als bester Nachwuchskünstler und in der Fachzeitschrift Die Deutsche Bühne für die beste Inszenierung 2019/20. Seine Uraufführung von Björn SC Deigners Stück DIE POLIZEY wurde zum Heidelberger Stückemarkt 2021 eingeladen. 

Er beschäftigt sich neben klassischen Stücken mit neuer Dramatik sowie Stückentwicklungen und Bearbeitungen literarischer Stoffe, die er in enger Zusammenarbeit mit den Ensembles erarbeitet. 

Daniel Kunze ist Mitbegründer des Netzwerk Regie, das sich für die Belange freischaffender Regisseur*innen sowie eine zeitgemäße Arbeits- und Leitungsethik einsetzt. Zudem gibt er fachübergreifende Workshops mit Studierenden aus den Bereichen Schauspiel, Oper, Tanz, Musical und Physical Theatre zu interdisziplinären Ausdrucksformen. 

Ab der Spielzeit 25/26 übernimmt er zusammen mit seinem Kollegen Jakob Arnold die Intendanz am Schlosstheater Moers. 

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Anne-Kathrine Münnich

Abschlussjahrgang 2017

Tim Hebborn

Abschlussjahrgang 2015