Folkwang Tanzstudio mit Uraufführung bei PACT Zollverein

„Neuer Neuer Neuer Tanz“ am Freitag, den 10. Mai, und Samstag, den 11. Mai, im Rahmen des Festivals „tanz nrw 19"

Wie könnte der Tanz der Zukunft aussehen? Diese Frage steht im Mittelpunkt von „Neuer Neuer Neuer Tanz“, der neuesten Choreographie des Folkwang Tanzstudios (FTS), die Mitte Mai bei PACT Zollverein uraufgeführt wird. Das Stück wurde eigens für das FTS von dem Belgier Michiel Vandevelde entwickelt, der aktuell als einer der vielversprechendsten jungen Choreographen gilt.

 Vandevelde hat für „Neuer, Neuer, Neuer Tanz“ mehrere Monate intensiv mit den Folkwang Tänzerinnen und Tänzern zusammengearbeitet.

In seinem Stück verbinden sich historische Elemente des europäischen Tanzes mit zeitgenössischen Positionen. Daraus entsteht eine wilde Choreographie, in der die Zukunft des Tanzes ausgelotet wird. Zu erleben sein werden die Folkwang Tänzerinnen und Tänzer Baptiste Bersoux, Yi-An Chen, Maria Giovanna delle Donne, Stsiapan Hurski, Ji Hee Kim, Giuseppe Perricone, Darko Radosavljev, Pierandrea Rosato, Narumi Saso und Mariane Verbecq.

 Die Produktion auf PACT Zollverein findet im Rahmen des Festivals „tanz nrw 19“ statt, welches vom 08. bis 19. Mai in neun NRW-Städten stattfindet. Das biennale Festival gibt zum mittlerweile siebten Mal in Folge Einblicke in das künstlerische Schaffen der Tanzszene der Region.

 „Neuer Neuer Neuer Tanz“ wird am 10. und 11. Mai, jeweils um 20.00 Uhr, bei PACT Zollverein (Bullmannaue 20A, 45327 Essen) gezeigt. Karten sind im Vorverkauf (49(0)201/812 22 00) für € 12.- (ermäßigt € 7.-) über PACT sowie an der Abendkasse für € 15.- | ermäßigt € 9.- erhältlich.


Choreographie: Michiel Vandevelde Tanz: Baptiste Bersoux, Yi-An Chen, Maria Giovanna Delle Donne, Stsiapan Hurski, Ji Hee Kim, Giuseppe Perricone, Darko Radosavljev, Pierandrea Rosato, Narumi Saso, Mariane Verbecq Musik: Eva Reiter, Edgard Varèse, Frank Zappa Kostüm: Heide Vanderieck Licht, Bühne: Michiel Vandevelde Assistenz: Mario Barrantes Espinoza Feedback: Jonas Leifert, Kristof van Baarle Produktion: PACT Zollverein, Folkwang Tanzstudio

Michiel Vandevelde
studierte Tanz und Choreographie bei P.A.R.T.S. in Brüssel. Er arbeitet als Choreograph, Kurator, Autor und Redakteur. Er unterstützt die Redaktion des Disagree. Magazins und schreibt Artikel für print und online Zeitungen und Zeitschriften wie Etcetera, De Witte Raaf, Rekto:Verso und Mister Motley.
Von 2017 bis 2021 ist er Artist in Residence am Kaaitheater in Brüssel. In seiner künstlerischen Arbeit spürt er Elementen nach, die unsere öffentlichen Räume hervorbringen oder zersetzen. Er entwickelt soziale, ökonomische und kulturelle Alternativen, um dominierende Strukturen und Sichtweisen zu hinterfragen, herauszufordern und zu transformieren. Eine Vielzahl von Projekten entwickelte Michiel Vandevelde im öffentlichen Raum und für Kunstinstitutionen.

Michiel Vandevelde about „Neuer Neuer Neuer Tanz“


This will be a wild performance. Exploding energies of ten dancers on stage.
If my previous work ‘Ends of Worlds’ is about exploring the history of modern and contemporary western dance from the future. Than this creation is all about the future. A dance ever more new then the new could be.
‘Neuer Neuer Neuer Tanz’ will be a post-digital, unrendered, glitchy choreography, each dancer dancing its own phrase based on past dances, but reworked/reinterpreted/rephrased into new dances. A multitude of voices, coming together in a choreographic ritual of and for the future.
This will be a work that supersedes all language. A performance that never stops, even if the show is over, it continues vibrating in the spectator’s bodies and minds. Transcending categories of normal/abnormal, human/inhuman, madness/sanity, known/unknown.
This is a futurist choreography in a savage state.
- December 2018 -

 

Vorstellungen bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und in Essen

„wilderness tender“ & „Auftaucher“

Choreographie: Stephanie Miracle & Henrietta Horn

In einem zweiteiligen Abend zeigt das FTS die Wiederaufnahmen der beiden Stücke „wilderness tender“ und „Auftaucher“  der Choreographinnen Stephanie Miracle und Henrietta Horn.

„wilderness tender“ ist inspiriert von der surrealistischen Bildersprache der Kunstwerke Henri Rousseaus. Stephanie Miracle hat mit zehn Tänzerinnen und Tänzern ein Stück entwickelt, das bunt und surreal, gemustert und verheddert, kunstvoll körperlich und unbeholfen menschlich ist.  Das Stück wurde am 1. März 2018 im Maschinenhaus in Essen uraufgeführt.
„Auftaucher“ ist eine Neueinstudierung von Henrietta Horns fulminanten Stück das 2001 in Jakarta uraufgeführt wurde. Das Stück lebt von der intensiven Spannung zwischen den 10 Tänzer*innen, die für den Zuschauer fast greifbar ist. Henrietta Horn setzt starke emotionale Vorgänge in physische Bilder um. Spielarten des zwischenmenschlichen Miteinanders finden sich auf der Bühne wieder: das Umwerben der Geschlechter, Konkurrenz, Ablehnung, Eifersucht, Ungezähmtheit, aber auch Humor, Freude, Sinnlichkeit und Lebenslust.

Zu sehen ist der Doppelabend am 19. und 20. Mai um 20.00 Uhr bei den Ruhrfestspielen im Theater Marl und am 24. und 25. Mai, um 19.30 Uhr, in Essen, in der Neuen Aula der Folkwang Universität der Künste.

 

Theater Marl
Am Theater 1
45768 Marl
Karten: telefonisch unter 02361 / 9218 0 oder per E-Mail: kartenstelle(at)ruhrfestspiele.de

 

 

Neue Aula der Folkwang Universität der Künste
Klemensborn 39
45239 Essen
Karten: telefonisch unter 0201 4903 231, oder per E-Mail: karten(at)folkwang-uni.de und an der Abendkasse