Wissenschaft

„Zum Brüllen“

Interdisziplinäres Folkwang Symposium über das Lachen vom 02. bis zum 03. Mai

Lachen „gefährdet die rationale Ordnung des Subjekts, seine mühsam erworbene Fähigkeit zu Distanz und Objektivität. Es gefährdet die individuelle und gesellschaftliche Ordnung.“ Glaubt man diesem Zitat des 2001 verstorbenen Soziologen und Philosophen Dietmar Kamper, kann es vom 02. bis zum 03. Mai beim interdisziplinären Symposium über das Lachen „Zum Brüllen“ an der Folkwang Universität der Künste gefährlich werden.

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Im Rahmen des Symposiums beschäftigen sich WissenschaftlerInnen aus den Bereichen Musik, Theater, Jura, Judaistik und Neuropsychologie mit dem subversiven Potential des Lachens. Um Kontrollverlust, um Körperlichkeit, ums Auslachen, ums Verlachen der Obrigkeit, ums Lachen über sich selbst soll es gehen, um das Lachen in Kunst, Kultur und Alltag. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Jungen Akademie an der BBAW/Leopoldina statt und wird unterstützt mit Mitteln der Folkwang Kommission zur Qualitätsverbesserung in Lehre und Studium.

Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zu allen Vorträgen des Symposiums eingeladen. Der Eintritt ist frei. Am Freitag, 02. Mai, findet um 19.30 Uhr zusätzlich ein Konzert mit Folkwang Studierenden und Gästen im Pina Bausch Theater statt. Karten gibt es zum Preis von 5 Euro (ermäßigt 3 Euro) telefonisch unter 0201_4903-231, per Mail an karten@folkwang-uni.de und an der Abendkasse.

Programm Symposium:
Fr 02. Mai | 13.00 bis 18.30 Uhr | Vortragsreihe I
Sa 03. Mai | 09.30 bis 15.00 Uhr | Vortragsreihe II
Essen-Werden | Kammermusiksaal

Weitere Informationen unter: www.folkwang-uni.de/zum-bruellen

 

Anica Bömke-Ziganki / 23. April 2014