Performance über kollektive Utopien in Zeiten des Individualismus

Folkwang Studierende und AbsolventInnen präsentieren am 21. Februar die Ergebnisse ihres Folkwang LABs

Im Rahmen des Folkwang LABs „Turn_us“ haben sich Studierende und AbsolventInnen aus den Bereichen Fotografie, Komposition, Physical Theatre, Regie, Schauspiel und Tanz auf künstlerische Weise mit dem Thema „Individualismus versus Gemeinschaft“ auseinandergesetzt. Das Ergebnis ihrer Arbeit präsentieren sie in einer Performance am kommenden Mittwoch, 21. Februar, um 19.30 Uhr im Pina Bausch Theater am Campus Essen-Werden. Der Eintritt ist frei.

LAB TURN US Flyer

LAB TURN US Flyer

 

Anhand eines eigens entwickelten immer wiederkehrenden Bewegungssystems und eines komplexen Regelwerks haben sich die KünstlerInnen spielerisch mit dem Thema beschäftigt. Unter dem Titel „Mit Beilen und Messern… - eine interdisziplinäre Performance über kollektive Utopien in Zeiten des Individualismus“ stellen sie die Grundstruktur des Spiels vor sowie einen Arbeitsstand der daraus entstandenen Szenen.


„Mit Beilen und Messern…“ ist das Ergebnis eines speziellen choreographischen und theatralen Zugangs zum Thema Individualismus versus Gemeinschaft. Dabei entstehen Bilder unterschiedlicher Figuren, die sich zwischen utopischem Wahnsinn und radikaler Gemeinschaft bewegen; im Spannungsfeld zwischen dem ICH und dem WIR.


Die Künstlerische Leitung liegt bei Choreografin und Performerin Elisabeth Hofmann (Absolventin Physical Theatre), Regisseur Daniel Kunze (Absolvent Regie) und Musiker Vasko Damjanov (Studierender Komposition). Es wirken Studierende verschiedener Folkwang Disziplinen mit.

LABs gehören zu dem besonderen Profil der Folkwang Universität der Künste. Darunter werden interdisziplinäre Projekte zusammengefasst, die durch gemeinsames Arbeiten von zwei oder mehr Folkwang Disziplinen geprägt sind.

 

Maiken-Ilke Groß / 19. Februar 2018