"RUMMS!"

Werkschau des Studiengangs Regie im Wintersemester 2015/16

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Regiestudierende der Folkwang Universität der Künste zeigen ihre aktuellen Arbeiten. Es spielen Studierende des 2. Jahrgangs Schauspiel.

Foto: Helena Grebe
Foto: Helena Grebe
Foto: Helena Grebe
Foto: Helena Grebe
Foto: Helena Grebe
Gestaltung: Gian-Carlo Chiarenza

Programmübersicht
24. Oktober 2015, Pina Bausch Theater
17.00 Uhr: Mama Mancini
_Eine inszenierte Pizzaanleitung mit allen Zutaten
_Mit: Clara Kroneck und Leonhard Meier
_Regie: Selina Girschweiler
_Text: Aldi Nord

17.15 Uhr: Faust von Johann Wolfgang Goethe

_Faust ist seines Lebens überdrüssig und will sterben, bis der Teufel höchstpersönlich kommt und ihm ein Angebot unterbreitet...
_Gespielt wird der Auftakt der Tragödie in eigener Fassung
_Mit: Lucas Janson und Rocco Brück
_Regie: Alexander Olbrich

– Wechsel in die Meierei –
17.40 Uhr: Warten auf Godot von Samuel Beckett
_Wladimir und Estragon warten. Sie warten darauf das Godot kommt. Doch was ist wenn er nicht kommt. Warum warten sie auf Godot? Wer ist dieser Godot? Glauben, Hoffen, Wissen, Lieben? „Ich hatte einen Traum. Schweigen. Ich träumte… Schweigen. Ich träumte ich sei glücklich. Schweigen.“ - Estragon
_Mit: Cynthia Cosima als Estragon und Denis Grafe als Wladimir
_Regie: Remo Philipp

– 20 Minuten Pause –
Wechsel ins Pina Bausch Theater

19.00 Uhr: Die Präsidentinnen von Werner Schwab
_Zwei Frauen und ihr Leben als Mittelpunkt des Universums. Natürlich, geht auch nicht anders. Mit den Versuchen, sich durch irgendetwas hier einen Halt zu schaffen: Religion, Kinder, Sex, den Anderen, Wunschträume von einer sehr schönen Zukunft. Selbstbetrug als erfolgreiches Mittel zum Überleben. Auch die Banalität der menschlichen Verdauung, die keine Sinnleere kennt, versuchen sie in Einklang zu bringen mit den höheren Gedanken über den Sinn der menschlichen Existenz. Um sie herum, tief schwarz, das All. Erna und Grete zeigen die Hilf- und Sinnlosigkeit des Menschseins, dieses naive Umsichschlagen in einem dunklen Raum, das von außen betrachtet fast herzzerreißend süß aussehen muss.
_Mit: Hanni Lorenz und Marie-Paulina Schendel
_Regie: Daniel Kunze

– 20 Minuten Pause –
20.15 Uhr: Macbeth von William Shakespeare
_Macbeth und Lady Macbeth. Sie: Eine zielstrebige Realistin. Er: Ein weitblickender Phantast. Was beide eint: Die Gier nach Macht und die Bereitschaft zum Mord. Die Königswürde ist der Heilige Gral ihrer Ehe. König Duncan kommt heut Nacht. Morgen geht er wieder – so hat er’s vor. Doch nie soll Sonne aufgehen über diesem Morgen.
_Das beherrschende Thema in der Tragödie des Macbeth ist der Mord. Was treibt zum Morden? Welche Konsequenzen hat das Morden? Unser Theaterabend ist ein Fragment des Shakespeare-Dramas, das die tödliche Dynamik des Ehepaars Macbeth in den Blick nimmt: die Geschichte einer Liebe zwischen Intimität und Wahnsinn.
_Mit: Mirjam Kuchinke, Elisa Reining und Linus Schütz
_Regie: Jakob Arnold

20.45 Uhr: Das tote Meer
_Menschen verschwinden im Meer, parallel dazu fliegen zur Europahymne Feuerwerkskörper in die Luft und explodieren im leuchtenden Rot.
_„Das Tote Meer“ ist eine Textcollage mit Texten von Goethe, Fassbinder, Frascella, Loher und Die Art
_Mit: Julian Bloedorn, Yannik Heckmann, Rudolf Klein, Franziska Roth, Anne Stein und Anne Weise
_Regie: Remo Philipp

– 20 Minuten Pause –
21.35 Uhr: Geschichten aus dem Wiener Wald von Ödön von Hrváth
_„Herr Oskar, bittschon, nehmens Ihnen das nicht so zu Herzen, das mit Ihrer gewesenen Fraulein Braut, schauns, Weiber gibts wie Mist! Ein jeder Kruppel findt ein Weib und sogar die Geschlechtskranken auch! Die Weiber haben keine Seele, das ist nur auserliches Fleisch! Und man soll so ein Weib auch nicht schonend behandeln, das ist ein Versäumnis, sondern man soll ihr nur gleich das Maul zerreisen oder so!“
_Mit: Amelie Barth, Denis Grafe, Mirjam Kuchinke, Rose Lohmann, Lorenz Nolting und Michael Wischniowski
_Musik: Mihajlo MilosÌŒev
_Regie: Anne-Kathrine Münnich

– Ende ca. 22:50 –

 

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