JUDITH von Friedrich Hebbel

Abschlussinszenierung Schauspiel | Regie 2014. Regie: Tim Hebborn

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Foto: © Sophia Lindemann
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  • Regie: Tim Hebborn
  • Bühne&Kostüm: Sophia Lindemann
  • Assistenz: Klara Linge
  • Dramaturgie: Monika Fäßler
  • Judith: Katharina Rehn
  • Holofernes: Paul Behren
  • Mirza: Dorothee Neff

Tim Hebborn, geboren '85, wollte eigentlich Rapstar werden, schaffte es mit seiner Band sogar ins Vorprogramm von Clueso und Udo Lindenberg. Aber davon den Lebensunterhalt bestreiten? Fehlanzeige. Deshalb dann: Theater! Steht in puncto Sprache und Rhythmus dem HipHop ja auch wirklich in Nichts nach.

Hospitanzen und Assistenzen am Schauspielhaus Bochum, Schauspielhaus Köln, Landestheater Neuss (Stephan Kimmig, Victor Bodo u.a.). Seit 2011 Regiestudium an der Folkwang Universität der Künste.

Tim Hebborn hat geübt an Hebbel, Arthur Miller, Richard III. und Blaubart. Kleine Inszenierungen von Horváth, Sarah Kane und Grabbe im Pina Bausch-Theater Essen und am Rottstraße 5-Theater in Bochum.

Eine Einladung zum Encounter Festival nach Tschechien mit Phaidras Liebe. Folkwang-Theaterprojekte führten ihn auf Reisen in ferne Länder wie Ungarn, Mazedonien und Portugal. Seine Heimat ist Köln.


Zum Stück:

Seit dem frühen Tod ihres Mannes ist Judith's Leben ein Albtraum. Wozu bin ich da? Wer will ich sein? Wieso konnte mein Mann mich nicht lieben? Was stimmt nicht mit mir?Jemand bringt Licht in die Dunkelheit ihrer suchenden Gedanken: Holofernes. Souverän und ungebunden, ein moderner Mann, der sich die Freiheit nimmt nach Grenzen zu suchen, nur um sie zu überschreiten. Judith ist fasziniert, aber die Sache hat einen Haken: Holofernes belagert mit einer Armee von 180.000 Soldaten ihre Heimatstadt.

Judith nimmt die Herausforderung an. Fest entschlossen macht sie sich auf, den Tyrannen zu verführen, um ihn zu töten. Aber im Bett des verhassten Feindes wird die Nacht für die Heldin zur persönlichen Zerreissprobe. Wenn sie ihn mordet wird auch ein Teil von ihr selbst sterben...

Zwei Menschen, die nicht länger fremdbestimmt leben wollen. Zwei Getriebene auf dem Weg in die totale Selbstverwirklichung. Ein Kampf um die Grenze zwischen Freiheit und Wahnsinn.

 

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