Hänsel und Gretel

Neuinszenierung von Engelbert Humperdincks Oper

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Pressemitteilung (Auszug)

Am Mittwoch, 13. Dezember , feiert eine Neuinszenierung von Engelbert Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ an der Folkwang Hochschule Premiere – inhaltlich angepasst an die bedrohliche Realität, der Kinder im 21. Jahrhundert ausgesetzt sind. Die Inszenierung ist spannend und ungewöhnlich, aber definitiv kein Weihnachtsmärchen für Kinder!

Die Geschichte ist bekannt: Hänsel und Gretel werden von ihren Eltern in den Wald geschickt, treffen dort auf die Hexe und entkommen ihr mit Hilfe von List und Tugend. Folkwang Professor Brian Michaels (Regie) erzählt das bekannte Märchen aus einem neuen Blickwinkel. So finden sich auf der Bühne weder putzige Knusperhäuschen noch herumspielende Kinder. Stattdessen zeigt die Inszenierung die harte Realität von Kindern, die ohne Zukunftsperspektive in sozial benachteiligten Familien aufwachsen. Hänsel und Gretel werden zunächst von ihren Eltern als billige Arbeitskräfte missbraucht, geraten dann in die Hände der Hexe, die sie prostituiert und für ihre eigenen pornografischen Zwecke demütigt.

Humperdincks Musik – es spielt das Orchester der Folkwang Hochschule - unterstreicht das Geschehen auf sarkastisch-ironische Weise. Die Musikalische Leitung der Oper hat Professor Xaver Poncette , in den Hauptrollen singen Inka Polster und Jingyi Xu (Gretel), Marisa Ammann und Verena Allertz (Hänsel) und Almerija Delic (Hexe).

Fotos: © Achim Lenz – Folkwang Hochschule

 

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