Die Vernichtung

Abschlussinszenierung von Alexander Olbrich

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Foto: Eva Lochner
Foto: Eva Lochner
Foto: Eva Lochner

 

„In einer Welt, in der Gott endgültig tot ist, und in der man trotz all der Versprechen von rechts und links, der Linken und Rechten, weiß, dass man nicht glücklich sein wird, ist die Sprache unser letzter Ausweg, unser einziges Mittel. Sie enthüllt uns in der Höhlung unseres Gedächtnisses  und unter jedem unserer Worte, die uns durch den Kopf gehen, die majestätische Freiheit, verrückt zu sein.“

 -  Michel Foucault  -

 

In „Die Vernichtung“ von Olga Bach versuchen drei Großstädter Mitte 20 ihrem privilegierten, orientierungslosen Dasein zu entkommen. Sex, Drogen und Sport sind Surrogate für das eigentliche Leben. Sie verlieren sich in Rauschzuständen, diskutieren über Politik, jedoch ohne andere Konsequenz als die einer allmählichen Selbstzerstörung. Die Sehnsucht, es möge endlich etwas „Richtiges“ geschehen, wächst mit jedem Tag.

 

Alexander Olbrich inszenierte dieses Stück über eine Gemeinschaft auf Selbstzerstörungs-Kurs als groteskes Kammerspiel um hedonistische junge Menschen, die keine Werte mehr kennen und deren fehlendes Engagement schließlich zu Gewalt führt. Das Stück wurde 2017 sowohl zu den Mühleimer Theatertagen als auch zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

 

Mitwirkende:

 

Regie: Alexander Olbrich

Kostüm/Bühne/Licht: Eva Lochner
Spezialeffekte: Daniel Schlupp
Dramaturgie: Sebastian Bös 
Regieassistenz: Clara Le Guellec

 

Darsteller:

 

Denis Grafe als Jan
Elisa Reining als Julia
Nils Andre Brünnig als Tobias

Christian Freund als Hund, Kellner, Fremder, Psychologe, Kollege und Dealer

 

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