„Szenischer Leichtsinn um Madrigale und Chansons“

Premiere am Freitag in der Alten Aula

 

Geschichten über verschmähte Liebe, Hoffnung auf das große Glück und Leidenschaft, die Leiden schafft und im schlimmsten Falle unerwidert bleibt – Geschichten, die sich im Laufe der Jahrhunderte immer und überall wiederholen. Weil das eben so ist mit der Liebe. Der eine fühlt sie, der andere auch, aber nicht für den einen, sondern einen ganz anderen, und der ist wahrscheinlich schon vergeben….

Diese Geschichten sind der Stoff von „Szenischer Leichtsinn um Madrigale und Chansons“, die Studierende aus Gesang/Musiktheater am kommenden Freitag und Samstag aufführen werden. Die Lieder, die sie singen und szenisch darstellen – Madrigale des 16. Jahrhunderts bis zu Chansons der 20ger Jahre – zeigen deutlich, dass sich in der Liebe nichts verändert hat in den letzten 500 Jahren. Zumindest an den Gefühlen nicht. Was man draus macht, hängt natürlich von jedem einzelnen ab; von Claudio Monteverdi genauso wie Friedrich Hollaender oder Lieschen Müller.

In einer angedeuteten Barkulisse führen die 10 Sängerinnen und Sänger in anderthalb Stunden (ohne Pause) den wilden Wechsel durch die Jahrhunderte der Liebeslieder vor. Begleitet werden sie am Cembalo von Christian Rieger und am Klavier von Xaver Poncette, beide Folkwang Professoren. Die Regie hat Niels-Peter Rudolph, der für dieses Projekt als Gast noch einmal für Folkwang gewonnen werden konnte. Mit dabei sind übrigens auch Schüler aus der Gesangsklasse von Prof. Wolfgang Millgramm, der seit diesem Sommersemester an die Folkwang Hochschule berufen ist.

Die Premiere dieses ungewöhnlichen Liebes-Lieder-Abends ist am Freitag um 20 Uhr in der Alten Aula, eine weitere Vorstellung folgt am Samstag, selbe Zeit, selber Ort. Die Karten gibt es für 10 und 5 (ermäßigt) Euro telefonisch unter 0201/4903-231 oder an der Abendkasse.

Groß / 23. Mai 2006

 

26. Mai 2006