Musik

Folkwang Tanzstudio zu Gast am Theater Bonn

Ein Bühnenprojekt mit Reinhild Hoffmann: Ein Brief | Christus am Ölberge

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FTS_Christus am Ölberge | Foto: Thilo Beu
FTS_Christus am Ölberge | Foto: Thilo Beu
FTS_Christus am Ölberge | Foto: Thilo Beu
FTS_Christus am Ölberge | Foto: Thilo Beu
FTS_Christus am Ölberge | Foto: Thilo Beu
FTS_Christus am Ölberge | Foto: Thilo Beu

 

Tänzerinnen und Tänzer des Folkwang Tanzstudios (FTS) wirken an einem neuen Bühnenprojekt der namhaften Choreographin und Tänzerin Reinhild Hoffmann am Theater Bonn mit. In der szenischen Aufführung „Ein Brief | Christus am Ölberge“ wird ein fiktiver Brief des österreichischen Schriftstellers Hugo von Hofmannsthal, mit einer szenischen Aufführung zu Beethovens Oratorium „Christus am Ölberge“ verbunden. 

 

Ein Brief

Musik: Manfred Trojahn (*1949)

Eine reflexive Szene

Text von Hugo von Hofmannsthal

Inszenierung, Bühne und Choreographie: Reinhild Hoffmann

 

Christus am Ölberge

Musik: Ludwig van Beethoven (1770 - 1827) Oratorium op. 85

Inszenierung, Bühne und Choreographie: Reinhild Hoffmann

Tanz: Folkwang Tanzstudio

 

_Premiere: 8. Februar 2020, Bonn

_Eine Kooperation mit dem Theater der Bundesstadt Bonn

_Weitere Informationen zu dem Bühnenabend „Ein Brief I Christus am Ölberge“ hier

 

 

Reinhild Hoffmann

Reinhild Hoffmann gehört – mit Susanne Linke, Pina Bausch, Gerhard Bohner und Johann Kresnik – zu der Pioniergeneration des deutschen Tanztheaters. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Folkwang Hochschule Essen unter Leitung von Kurt Jooss.

 

1978 übernahm sie die Leitung des Bremer Tanztheaters (bis 1981 gemeinsam mit Gerhard Bohner).

„Ihre dort entstandenen Arbeiten waren verstörend, weil schwer zuzuordnen, unterschieden sie sich doch vom traditionellen Handlungsballett ebenso wie von der klassischen Moderne des Ausdruckstanzes. Es waren nicht mehr länger Choreographien im üblichen Sinn, die Übersetzung einer vorgegebenen Erzählung in die Sprache des Tanzes, sondern tatsächliche „Stücke“, eigene Kompositionen aus Bewegung, Raum und Klang, die das Thema, das sie erzählen, überhaupt erst hervorbringen. Ihre Soloabende erforschen immer wieder neu die Sprache des eigenen Körpers, indem sie dessen Ausdruckspotential radikal beschränken – durch unbewegliche oder sperrige, durch massive oder durch äußerst reduzierte Objekte. In Stücken wie diesen tritt die Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst in den Vordergrund. Auch sie bestimmt die Arbeiten Reinhild Hoffmanns von Anfang an.“ (Theresia Birkenhauer)

 

Die Stücke, die zunächst am Bremer Theater (1978-1986), dann am Schauspielhaus Bochum (1986-1995) entstanden, wurden auf vielen internationalen Gastspielen gezeigt. Die Arbeit von Reinhild Hoffmann wurde mehrfach mit Auszeichnungen gewürdigt. Seit 1995 arbeitet sie freischaffend als Choreographin und Regisseurin.

 

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