Folkwang

Folkwang Tänzer*innen mit Corona Tanzperformance in Essen-Werden

Mitte November haben die beiden Folkwang Tanz Studierenden Djamila Polo und Harrison Rodrigues die Performance „Invisivible Dances“ vor der Alten Abtei gezeigt.

Entwickelt wurde „Invisible Dances“ von der Choreographin und Tänzerin Elisabeth Schilling.

Foto: Djamila Polo

Foto: Djamila Polo

 

Ihr Konzept ist mit den aktuellen Hygienebestimmungen vereinbar und setzt sich im öffentlichen Raum mit der speziellen Situation der Tanzszene während der Corona-Pandemie auseinander: „In Zeiten teilweise geschlossener Grenzen und eines Rückzugs ins Digitale schaffen wir so, durch eine sichtbar-unsichtbare Kunst, neue internationale Verbindungen“, heißt es in der Projektbeschreibung.


Die Performance wurde bereits in Städten auf der ganzen Welt umgesetzt, unter anderem in London, Amsterdam, Helsinki und Johannesburg. In der Nacht vom 16. auf den 17. November haben die beiden Folkwang Tanz Studierenden Djamila Poli und Harrison Rodrigues die ungewöhnliche Choreographie auch in Essen-Werden vor dem Hauptgebäude der Folkwang Universität der Künste gezeigt. 

 

Foto: Djamila Polo
Foto: Djamila Polo
Foto: Djamila Polo
Foto: Djamila Polo


Bei „Insivible Dances“ tanzt ein*e Tänzer*in mitten in der Nacht – ohne Musik und schweigend von Moment zu Moment. Ein „Tracer“ markiert den zurückgelegten Tanz-Weg mit Kreidespray. So erscheinen bunte, ineinander verschlungene Linien – die Spuren eines unsichtbaren Tanzes in der Nacht. Sie werden bei Tag sichtbar und sind „eine öffentliche Erinnerung an einen Tanz, den niemand gesehen hat, und eine Aufforderung an alle anderen, ebenfalls zu tanzen“.


Mehr zu dem Projekt gibt es hier und unter www.elisabethschilling.com/invisibledances

 

 

 

Kristina Schulze / 18. November 2020