Folkwang

Projektgruppe „Gestaltung ausstellen. Die Sichtbarkeit der HfG Ulm 1953 – 1968“ lädt zu einem zweitägigen Workshop nach Pforzheim

Folkwang Prof. Dr. Steffen Siegel ist neben Thomas Hensel (Hochschule Pforzheim) und Martin Mäntele (HfG-Archiv Ulm) Gastgeber 

Im Rahmen des seit April 2017 von der VolkswagenStiftung geförderten und gemeinsam vom Museum Ulm, der Hochschule Pforzheim und der Folkwang Universität der Künste getragenen Forschungsprojekts „Gestaltung ausstellen. Die Sichtbarkeit der HfG Ulm: Von Ulm nach Montréal“ findet am 15. und 16. Februar 2018 erstmals ein Workshop statt.

  Bildrechte: HfG-Archiv Ulm | Layout: Linus Rapp & Christopher Haaf

Bildrechte: HfG-Archiv Ulm | Layout: Linus Rapp & Christopher Haaf

 

Unter dem Titel „Raus aus der HfG Ulm: die Öffentlichkeit der Gestaltung“ soll in den Räumen der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim das Verhältnis von Gestaltung und Öffentlichkeit in den Blick genommen und nach einjähriger Projektlaufzeit eine erste Wegmarke gesetzt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm, die in den fünfzehn Jahren ihres Bestehens nicht nur mit ihren Gestaltungen für Braun oder die Lufthansa Geschichte schrieb, sondern auch die Designdebatten der Nachkriegszeit prägte. Das in Ulm entwickelte pädagogische Konzept, das sogenannte „ulmer modell“, ist bis heute national wie international einflussreich geblieben. Das Selbstverständnis der Hochschule und ein neues Bewusstsein für Gestaltung zeigen sich insbesondere in den Ausstellungen, mit denen sich die HfG im In- und Ausland präsentierte, aber auch in der von der Hochschule herausgegebenen Zeitschrift „ulm“. Ausstellungen und ihre mediale Gestaltung im Kontext einer fortschreitenden Institutionalisierung des Designbetriebs trugen im Zusammenspiel zu einer neuen Öffentlichkeit der Gestaltung bei.

 

In sechs Vorträgen von Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Disziplinen wie auch in einem Zeitzeuginnengespräch soll das Feld „Die Öffentlichkeit der Gestaltung“ beschrieben und für Diskussionen geöffnet werden.

 

Der Workshop ist öffentlich, um eine Anmeldung unter hfg.ulm(at)gmail.com wird gebeten.

 

Programm   

15./16. Februar 2018

15. Februar
15.00 Uhr Begrüßung

15.30 Uhr Panel 1: Moderation Thomas Hensel
Christopher Oestereich (Forschungsprojekt „map 2019 – Bauhaus Netzwerk Krefeld“)
René Spitz (Rheinische Fachhochschule Köln)

18.00 Uhr
Zeitzeuginnengespräch
Margit Weinberg Staber (Absolventin der HfG Ulm, Publizistin)

16. Februar
10.00 Uhr Panel 2: Moderation Martin Mäntele
Christopher Haaf (HfG-Archiv, Folkwang Universität der Künste Essen,
Hochschule Pforzheim)
Linus Rapp (HfG-Archiv, Folkwang Universität der Künste Essen,
Hochschule Pforzheim)

13.00 Uhr Panel 3: Moderation Steffen Siegel
Kai-Uwe Hemken (Kunsthochschule Kassel)
Tabea Schmid (Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd)

 

15.00 Uhr Schlusswort

 

> Das Programm als PDF

Gastgeber
Thomas Hensel (Hochschule Pforzheim)
Martin Mäntele (HfG-Archiv Ulm)
Steffen Siegel (Folkwang Universität der Künste Essen)

Organisation

Christopher Haaf, Katharina Kurz, Linus Rapp


Veranstaltungsort
Große Aula
Hochschule Pforzheim
Fakultät für Gestaltung
Holzgartenstraße 36
75175 Pforzheim

 

Bildrechte: HfG-Archiv Ulm | Layout: Linus Rapp & Christopher Haaf

 

Linus Rapp / 06. Februar 2018