Fotos: C. Clarke, S. Karaoglu, E. Wehmeier, M. Laforge

Folkwang

Folkwang Preis 2019

Folkwang Preis Gala 2019 | Sonntag, 30. Juni 2019 | 17.00 Uhr | Neue Aula am Campus Essen-Werden

MUSIK
Dmytro Omelchak
| Gitarre (Klasse Prof. Tomasz Zawierucha)
Yiyang Zhao
| Violoncello (Klasse Prof. Barbara Maurer)

Den Folkwang Preis in der Sparte KOMPOSITION teilen sich:
Peter Rubel
(Klasse Prof. Günther Steinke)
Tamon Yashima
(Klasse Prof. Günther Steinke)

MUSIKWISSENSCHAFT
Philip Feldhordt
(Dissertation Prof. Dr. Jacob)

KONZEPTKONZERT
Linda Eiermanns und Katharina Sasse

DARSTELLENDE KUNST
Leonhard Meier, Rudolf Klein und Yannik Heckmann
(Studiengang Schauspiel)
Aline Bucher, Lara Hofmann, Nico Hartwig, Alejandro Nicolas Firley Fernandez, Florian Sigmund, Jessica Trocha Ronald Schwandt
(Studiengang Musical) und Ronald Schwandt (Komposition)

GESTALTUNG
Michael Paul Romstöck
(Foto)
Hannah Witte
(Kommunikationsdesign)
Nora Weber
(Industrial Design)

Der "INGRID GIRARDET FÖRDERPREIS FÜR JUNGE TALENTE" geht an:
Eugen Treichel
| Gitarre (Klasse Prof. Tomasz Zawierucha)

Der "DR. ALFRED HOFF SONDERPREIS ZUR FÖRDERUNG JUNGER PIANISTEN" geht an:
Ievgeniia Iermachkova
| Klavier (Klasse Prof. Evgeny Sinaiski)

Der "TANZPREIS DER JOSEF UND ELSE CLASSEN STIFTUNG" geht an:
Stsiapan Hurski


Leonhard Meier, Rudolf Klein & Yannik Heckmann - Folkwang Preis 2019

Am Sonntag, den 30. Juni 2019, werden im Rahmen der Folkwang Preis Gala exzellenten Studierenden der Folkwang Universität der Künste Preise in verschiedenen Sparten verliehen. Die Folkwang StudiScouts haben sich mit einigen Preisträger*innen über ihre Arbeiten unterhalten.


StudiScout Verena Kossin sprach mit Leonhard Meier, Rudolf Klein und Yannik Heckmann, den Preisträger*innen in der Sparte Schauspiel, die für das Stück „Tote gehen nicht ins Kino“ den Folkwang Preis erhalten haben.


Foto: Franziska Götzen

Foto: Franziska Götzen

 

Verena: Ihr seid Folkwang-Preisträger*innen! Wie geht’s euch damit und welche Bedeutung hat der Preis für euch?


In den letzten vier Jahren an der Folkwang Universität der Künste haben wir viele inspirierende Arbeiten unserer Kommiliton*innen gesehen, die mit dem Folkwang Preis ausgezeichnet worden sind. Sich in diese Reihe der Preisträger*innen einreihen zu dürfen, freut uns unheimlich. Wir sind mächtig stolz auf unsere Arbeit, das Herzblut und die Leidenschaft, die wir in unser Stück gesteckt haben. Mit dem Folkwang Preis ausgezeichnet zu werden ist eine Riesenehre und ein „Weiter so“ zur richtigen Zeit.


Verena: Den Preis bekommt ihr für euer Stück „Tote gehen nicht ins Kino“. Worum geht es in dem Stück?


Wir sind alle drei Freunde des Humors. Bei „Tote gehen nicht ins Kino“ haben wir versucht, einen Theaterkrimi im Stile des „film noir“ zu inszenieren. Dabei haben wir jede Idee für Klamauk, die wir in den letzten Jahren zusammen entwickelt haben, versucht zu verwurschteln. Frei nach dem Motto: Alles ist erlaubt! Im Probenprozess hieß es deswegen: probieren, probieren, probieren.

Dabei waren wir stets inspiriert von Humor-Experten wie Monty Python, Charlie Chaplin und Seth MacFarlane. „Tote gehen nichts ins Kino“ ist ein Projekt von drei Freunden, bei der Altersbeschränkung haben wir uns an dem Spiel Memory orientiert: 0 bis 99.


Verena: Was bedeutet Folkwang für euch?


Folkwang bedeutet für uns Ausprobieren. Während des Studiums wurde uns, neben der technischen Ausbildung, stets ein Freiraum für eigene Projekte gegeben. Das hat im ersten Jahr mit Eigenarbeiten angefangen und im letzten Jahr mit dem Artist Diploma aufgehört. Folkwang bedeutet deshalb auch, auf sich zu hören, dabei die Augen offen zu halten und selbstbewusst zu entscheiden. Schließlich bedeutet Folkwang vor allem, den eigenen Ideen zu vertrauen. Wahrscheinlich sind sie gut!

 

Ein Beitrag im Rahmen des Projekts „StudiScouts“.

 

Verena Kossin / 27. Juni 2019