Folkwang

Rückblick der ehemaligen JuniormentorInnen

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"Meine Muttersprache ist Türkisch – so konnte ich den neuen Studierenden aus der Türkei bei ihrem Start in Deutschland helfen. In dem Projekt war ich daher hauptsächlich als Übersetzer tätig. Typisch für Folkwang finde ich, dass sehr viel Praktisches stattfindet. Ich spiele beispielsweise in mehreren Bands. Mir war wichtig, dass meine Studierenden das auch kennen lernen."

Utku Yurttas
29 Jahre, Jazz | Klavier
10. Semester - Diplom

      

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"Ich habe bereits lange Zeit in einer Grundschule mit ausländischen Schülern gearbeitet. Das konnte ich für das Projekt schon gut nutzen. Ich habe mit meinen Studierenden nur deutsch gesprochen, damit sie so die Sprache lernen. Das braucht viel Geduld, aber so konnte ich über Alltagsinhalte hinaus auch die deutsche Sprache vermitteln."

Imke Kahrmann
22 Jahre, Gesang | Musiktheater
4. Semester - BA



      

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Utku Yurttas

geboren in der Türkei, studiert Jazz

Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen Sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien. Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen. Nicht einmal von der allmächtigen Interpunktion werden die Blindtexte beherrscht – ein geradezu unorthographisches Leben. Eines Tages aber beschloß eine kleine Zeile Blindtext, ihr Name war Lorem Ipsum, hinaus zu gehen in die weite Grammatik. Der große Oxmox riet ihr davon ab, da es dort wimmele von bösen Kommata, wilden Fragezeichen und hinterhältigen Semikoli, doch das Blindtextchen ließ sich nicht beirren. Es packte seine sieben Versalien, schob sich sein Initial in den Gürtel und machte sich auf den Weg.

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"Ich wurde angesprochen, an dem Projekt mitzuarbeiten, weil meine Muttersprache Japanisch ist. So konnte ich in erster Linie bei Übersetzungen der japanischen Sprache helfen. Bei Dokumenten und ähnlichen Dingen. Schön finde ich, dass der Kontakt untereinander auch weiterhin auf dem Campus besteht – ich treffe meine Studierenden zum Beispiel in der Mensa, so bleiben wir auch weiterhin im Gespräch. Für mich persönlich fand ich es schön, bei gemeinsamen Ausflügen ganz neue Seiten des Ruhrgebiets zu entdecken."

Emiko Sato
32 Jahre, Musikwissenschaft
2. Semester -
MA



      

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"Mir ist der Kontakt zu Leuten wichtig. Ich habe Deutsch als Fremdsprache unterrichtet und Hausaufgabenbetreuung angeboten. Besonders gut gefiel mir als Mentorin, dass im Rahmen des Projekts auch so viele Workshops und gemeinsame Ausflüge angeboten wurden. Das hilft den neuen Studierenden, sich auch außerhalb der Folkwang zu Recht zu finden. Beispielsweise auf einer Tour durch das Essener Nachtleben."


Anita Teichmann
23 Jahre, Lehramt Musik
| Englisch
4. Semester - Staatsexamen