Illustration: Louisa Kron

Folkwang

Beschwerdestelle

Zur effizienten Bearbeitung von Beschwerden hat die Hochschule eine Beschwerdestelle eingerichtet, die Beschwerden zu Diskriminierung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und Verstöße gegen die sexuelle Selbstbestimmung verlässlich und termingebunden bearbeitet. Alle Mitarbeiter*innen der Beschwerdestelle unterliegen der Schweigepflicht - sie sind auf das Datengeheimnis verpflichtet und haben über sämtliche ihnen in der Funktion der Beschwerdestelle bekanntgewordenen Sachverhalte Stillschweigen zu wahren.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Ihr Anliegen unter die Zuständigkeit der Beschwerdestelle fällt, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Im Zweifelsfall wird Sie die Konfliktberaterin an eine zuständige Person weiterleiten.

Wie ist die Beschwerdestelle aufgebaut?

Die Beschwerdestelle setzt sich zusammen aus

  • einer Konfliktberaterin, die die Hochschulleitung bestimmt (Zentrale Beschwerdestelle)
  • einer unabhängigen Rechtsanwältin, die in Fragen der Bearbeitung von Konfliktfällen nachweislich über besondere Erfahrung und Qualifikation verfügt (Anwaltliche Ombudsstelle)

Die Beschwerdestelle kann nicht die Funktion einer Schiedsstelle übernehmen, sondern ist dem Gebot der Neutralität verpflichtet. Im Idealfall schafft sie es, sich beschwerende Personen mit denjenigen zusammenzubringen, die die Ursachen für die Beschwerden verantworten bzw. beheben können. Bei schwereren Fällen wie z.B. Verstößen gegen die sexuelle Selbstbestimmung kann sie als Beratungs- und Begleitinstanz durch die formellen Beschwerdeprozesse fungieren.

Wer kann eine Beschwerde einreichen?

Alle Angehörigen und Besucher*innen der Hochschule können jederzeit einen Konflikt bei der Beschwerdestelle formlos zur Anzeige bringen. Zum Schutz der anzeigenden/betroffenen Person kann die Anzeige auch anonym oder über eine Vertrauensperson erfolgen.

Erstberatung

Zur informierten Entscheidung darüber, mit welchem Ziel und auf welchem Weg ein Konfliktfall bearbeitet werden soll und welche tatsächlichen und rechtlichen Schritte Ihnen dafür zur Verfügung stehen, können Personen, die einen Konfliktfall anzeigen, zunächst eine Orientierungsberatung durch die Konfliktberaterin der Beschwerdestelle in Anspruch nehmen.

Die betroffene Person hat ein Recht auf eine Erstberatung durch das anwaltliche Mitglied der Beschwerdestelle, falls sich die Konfliktberaterin aus fachlichen oder persönlichen Gründen nicht zu einer Beratung in der Lage sieht oder die anzeigende Person eine Beratung durch die Konfliktberaterin aus anderen Gründen ablehnt.