Folkwang

Folkwang Gestaltung fördert das Inklusionsprojekt PIKSL als Forschungspartner – Projektpräsentation am 21. März

Seit Herbst 2012 fördert der Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität der Künste das Inklusionsprojekt „Personenzentrierte Interaktion und Kommunikation für mehr Selbstbestimmung im Leben“ – kurz PIKSL – als Forschungspartner. 

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Zwei Bachelor Projekte im Studiengang Industrial Design, betreut von Prof. Marion Digel und Dipl. Des. Carolin Schreiber (Lehrstuhl Prof. Mehnert) beschäftigen sich derzeit mit den Themen: „Erlebniswelt Museum – Zukunftsperspektiven durch Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung“ (Antonia Eggeling, 9. Fachsemester) und „Durch Bewegung mehr bewegen – Mit sportlichen Aktivitäten zur Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung“ (Miryam Lanken, 8. Fachsemester). Im Rahmen der Projektarbeit wurde eine enge Zusammenarbeit mit dem PIKSL-Labor Flingern aufgebaut. Antonia Eggeling besuchte unter anderem mit TeilnehmerInnen des PIKSL Projektes verschiedene Museen. Miryam Lanken führte Interviews mit den TeilnehmerInnen zum Thema Freizeitverhalten und Sport.

Die Projekte werden am Donnerstag, 21. März, ab 11.30 Uhr im 2. Obergeschoss des SANAA-Gebäudes auf dem Welterbe Zollverein präsentiert. Der Eintritt ist frei.

Das Projekt PIKSL verfolgt das Ziel, moderne Informations- und Kommunikationstechnologie für Menschen mit geistiger Behinderung zugänglich zu machen und weiter zu entwickeln. Dadurch soll die Teilhabe an der Gesellschaft erleichtert, die Abhängigkeit von professioneller Unterstützung reduziert und ein selbstbestimmteres Leben erreicht werden. Im Mittelpunkt des Projekts steht das PIKSL Labor in Düsseldorf Flingern: Es ist eine Schnittstelle zum Ausbau sozialer Vernetzung und interdisziplinärer Kommunikation. Über den multimedial-vernetzten Ort mit Computerarbeitsplätzen können Menschen mit geistiger Behinderung – unterstützt durch ein offenes erwachsenbildnerisches Angebot – Erfahrungen im Umgang mit digitaler Informations- und Kommunikationstechnik sammeln und ihre Kenntnisse vertiefen. Das PIKSL Labor ist Treffpunkt und Denkfabrik an dem KlientInnen nicht nur an PIKSL teilhaben, sondern als EntwicklerInnen und ForscherInnen in den Entstehungsprozess technischer Lösungen eingebunden werden.

 

18. Februar 2013