Folkwang

Thomas Günther im Kleinen Konzertsaal

Nächstes Konzert der Reihe "Große Klaviermusik_Sparkassenkonzerte veranstaltet von der Folkwang Universität der Künste" am 12. Januar um 19.30 Uhr

Am Dienstag, 12. Januar findet am Folkwang Campus Duisburg das nächste Konzert im Rahmen der von der Sparkasse Duisburg geförderten Reihe „Große Klaviermusik“ statt: Ab 19.30 Uhr spielt Folkwang Professor Thomas Günther im Kleinen Konzertsaal der Folkwang Universität der Künste.

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Auf dem Programm stehen Concerto nach italienischem Gusto (Italienisches Konzert) BWV 971, Das Wohltemperierte Klavier II, Französische Ouvertüre h-Moll BWV 831 und Musikalisches Opfer BWV 1079 von Johann Sebastian Bach.
Für die Folkwang Universität der Künste ist der Campus Duisburg von zentraler Bedeutung. Kammermusik, Alte Musik und Klavier sind Ausbildungsinhalte, mit denen die Hochschule hier präsent ist. Das Angebot der Reihe „Große Klaviermusik“ umfasst daher neben Klavier solo auch Veranstaltungen aus den Genres Kammermusik sowie Alte Musik.
Karten gibt es an der Abendkasse und im Vorverkauf jeweils ab 1. des Vormonats. Telefonisch unter 0203_295880 oder 0201_4903-231 sowie per Mail: karten(at)folkwang-uni.de. Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro (ermäßigt 5 Euro).


Thomas Günther
Thomas Günther erhielt seine künstlerische Ausbildung an der Folkwang Universität der Künste und an der Universität der Künste Berlin. Wichtige Anregungen verdankt er außerdem den Schnabel-Schülern Maria Curcio (London) und Konrad Wolff (New York).
1980 wurde er in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen, gewann 1981 den renommierten Folkwangwettbewerb und trat 1983 erstmals als Solist bei den Berliner Festwochen auf. In den folgenden Jahren gab Thomas Günther sein Debüt in der Berliner Philharmonie mit Beethovens 5. Klavierkonzert und gastierte bei weiteren nationalen und internationalen Festivals: den „Duisburger Akzenten“, den „Dresdner Tagen für zeitgenössische Musik“, dem “Autunno musicale“ in Venedig, dem „Festival de musique contemporaine d’Evreux“, dem “Rheinischen Musikfest“ und den „Europäischen Kulturtagen“. Darüber hinaus führten ihn Konzertreisen bis nach Südamerika und China.
Programmschwerpunkte sind, neben dem klassischen Repertoire, Werke russischer Futuristen (Protopopov, Wyshnegradsky, Lourié, Roslavetz, Mosolov, Obouchov) sowie zumeist unbekannte bzw. vergessene Klaviermusik der deutsch-jüdischen Exilgeneration und des Kreises um Schönberg (Kahn, Wolpe, Eisler, Dessau, Schulhoff, Klein, Haas, Spinner u. a.). Unter den Komponisten, die ihm Uraufführungen anvertrauten, waren u.a. John Cage („ONE“ for piano), Dieter Schnebel und Juan Allende-Blin.
Seit Ende der 80er Jahre liegt ihm die Beschäftigung mit der Klaviermusik Bachs sowie mit Fragen ihrer Interpretation besonders am Herzen. Er trat mit Gesamtaufführungen des „Wohltemperierten Klaviers“, der “Klavierübung II“ und der „Goldberg-Variationen“ in mehreren deutschen Großstädten auf. Wiederholt hielt er Workshops zu diesem Thema ab. Die Begegnung mit einem „Streicher“ – Hammerflügel aus dem Jahr 1848 führte zu erneuter intensiver Auseinandersetzung mit dem Sonatenwerk Franz Schuberts. Darüber hinaus ist Thomas Günther ein engagierter Kammermusiker in unterschiedlichen Besetzungen. Mit dem Geiger Johannes Prelle führte er Ende der 1990er Jahre alle Beethoven - Sonaten für Klavier und Violine auf.
2003 gründete Günther den bundesweit ausgeschriebenen „Rotary Klavierwettbewerb Jugend“, dessen künstlerischer Leiter er auch ist.

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Bömke-Ziganki / 05. Januar 2016