Folkwang

Öffentliche Ringvorlesung mit Pop aus dem Ruhrgebiet

Peter Rubel von der Band „International Music“ am 9. Januar im Gespräch mit Folkwang Rektor Prof. Dr. Andreas Jacob


Eine besondere Veranstaltung bringt den Gitarristen Peter Rubel am Mittwoch, den 9. Januar, um 18 Uhr an die Folkwang Universität der Künste. Er ist Mitglied des vielfach ausgezeichneten Essener Pop-Trios International Music. Die Öffentlichkeit ist zu diesem Ereignis im Pina Bausch Theater am Campus Essen-Werden bei freiem Eintritt herzlich eingeladen. Folkwang Rektor und Musikwissenschaftler Prof. Dr. Andreas Jacob spricht mit Peter Rubel im Rahmen der Ringvorlesung „Musik und Performance im 21. Jahrhundert“.

Foto: Veronika Kurnosova

Foto: Veronika Kurnosova

 


Prof. Jacob über International Music:

„Die Kritik überschlug sich förmlich, als das Essener Pop-Trio International Music im April 2018 ihr Debütalbum „Die besten Jahre“ veröffentlichte. Ob Musikexpress, SPEX oder intro (Ehre ihrem Angedenken) – alle waren sich darin einig, hier etwas Ungewöhnliches gehört zu haben: „eines der elektrisierendsten Debütalben der letzten Jahre“ (Der Spiegel), „eine Sternstunde heimischer Musik“ (taz), „das beste deutsche Album des Jahres“ (Bayerischer Rundfunk) oder einfach die Feststellung: „der deutsche Pop ist auferstanden aus Ruinen“ (Süddeutsche Zeitung). Bei den diesjährigen popNRW-Preisen wurde die Band zum „Best Newcomer“ des Jahres gewählt, Auftritte in ganz Deutschland (u.a. beim Pop-Kultur-Festival in Berlin) zogen mittlerweile Tausende von Fans in den Bann. Faszinierend wirken die intelligenten und vielfach von grandiosem Wortwitz geprägten Texte, der Referenzreichtum der Musik lässt Assoziationen in vielerlei Richtungen zu (als Bezugsgrößen wurden etwa genannt: Postpunk, Krautrock, Shoegaze, Velvet Underground, aber auch „Spelunkenmusik“ und Freddy Quinn). Dieser wohl derzeit heißeste Eintrag des Ruhrgebiets auf der deutschen Pop-Landkarte soll am 9. Januar dialogisch etwas weiter eingekreist werden, getreu der Songzeilen: „Für alles kennst du Wörter, die beschreiben, was du siehst. Für alles andere fehlt das Repertoire."

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Groß / 02. Januar 2019