Folkwang

Folkwang Hilfsfonds - gefördert durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

Studienbeihilfe für Folkwang Studierende während der Corona-Pandemie in Höhe von insgesamt 75.000 Euro

Anfang April hat die Folkwang Universität der Künste den Folkwang Hilfsfonds aufgelegt, um Studierende, die durch die derzeitige Ausnahmesituation der Corona-Pandemie in eine Notlage geraten sind, finanziell zu unterstützen. Jetzt wurde der Hilfsfonds mit einer weiteren, großzügigen Förderung ausgestattet: Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung stellt für den Folkwang Hilfsfonds eine Summe von insgesamt 75.000 Euro bereit.

 

 

 

Foto: Franziska Götzen

Foto: Franziska Götzen

 

Gefördert werden alle Studierenden der Folkwang Universität der Künste, die durch die Corona-Pandemie einen Verdienstausfall erlitten haben und in eine finanzielle Schieflage geraten sind. Betroffene Studierende können eine Studienbeihilfe beantragen, die die Weiterführung ihres Studiums ermöglichen soll: Studierende erhalten 250 Euro, Studierende mit Kind(ern) und/oder Pflegeverantwortung erhalten 500 Euro. Die Förderung ist auf zwei Einmalzahlungen von insgesamt bis zu 1.000 Euro beschränkt.

Die Studienbeihilfe durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erfolgt unbürokratisch und ausschließlich nach sozialen Kriterien; der Nachweis besonderer Studienleistungen ist nicht erforderlich.

„Wir sind dankbar für die großzügige Förderung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung für den Folkwang Hilfsfonds“, sagt Folkwang Rektor Prof. Dr. Andreas Jacob. „In diesen herausfordernden Zeiten ist die Lebenssituation auch für unsere Studierenden durch den Verlust zahlreicher Verdienstmöglichkeiten besonders erschwert. Mit der Studienbeihilfe durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung kann unsere Hochschule ihr bisheriges Hilfsprogramm nicht nur fortführen, sondern auch mehr Studierenden helfen, die in eine unverschuldete finanzielle Schieflage geraten sind.“

„Die Corona-Krise bringt bundesweit Studierende in Notlagen, so auch etliche unter den rund 1.700 Studierenden der Folkwang Universität der Künste. Da die Pandemie auch in den kommenden Monaten Einschränkungen mit sich bringen wird, möchte die Krupp-Stiftung einen schnellen, unbürokratischen Weg zur finanziellen Unterstützung der Studierenden bereitstellen, damit diese ihre künstlerische Ausbildung weiterführen können. Bewusst hat sich dabei die Stiftung für einen gezielten regionalen Einsatz ihrer Mittel entschieden und die Förderung der Folkwang Universität der Künste, mit der sie traditionell in einem engen Verhältnis steht“, so Dr. Thomas Kempf, Vorstand der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

 

Weitere Infos zu der Studienbeihilfe durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung gibt es hier: www.folkwang-uni.de/hilfsfonds

 

Das Budget der beiden bisherigen Hilfsprogramme – des GFFF Hilfsfonds sowie des Folkwang Familien- und Pflegefonds – ist bereits ausgeschöpft. „Die Unterstützung durch die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Folkwang Universität der Künste e.V. (GFFF) hat annähernd 100 Folkwang Studierenden während der Corona-Pandemie geholfen. Mein Dank richtet sich daher auch an die GFFF für ihre schnelle und effiziente Hilfsbereitschaft, mit der sie einmal mehr ihre langjährige Verbundenheit zu unserer Hochschule bewiesen hat“, sagt Folkwang Rektor Prof. Dr. Andreas Jacob.


>Pressemeldung

 

Kristina Schulze / 13. Mai 2020