Folkwang

Exklusiver Artist Talk mit Meredith Monk am 20. Februar

Die Pina Bausch Professorin 2025|26 im Gespräch mit Dr. Ann-Katrin Günzel, Chefredakteurin KUNSTFORUM International

Im Februar beginnt Meredith Monk, Pina Bausch Professorin 2025|26 an der Folkwang Universität der Künste, die zweite Arbeitsphase ihres Kurses „Dancing Voice/Singing Body“ zusammen mit 25 internationalen Studierenden aus allen Folkwang Disziplinen. Aus diesem Anlass ist die interessierte Öffentlichkeit am Freitag, den 20. Februar, um 18.00 Uhr zu einem Artist Talk mit der weltweit renommierten Künstlerin eingeladen. 

 Foto: LNDWstudio

Foto: LNDWstudio

 

Im Gespräch mit Dr. Ann-Katrin Günzel, Chefredakteurin KUNSTFORUM International, wird die aktuelle Pina Bausch Professorin umfassende Einblicke in ihr vielschichtiges künstlerisches Schaffen und ihre Tätigkeit an Folkwang geben. Die Veranstaltung dauert etwa eine Stunde und findet in englischer Sprache statt.

 

Der Artist Talk mit Meredith Monk findet statt am Freitag, den 20. Februar, um 18.00 Uhr im Pina Bausch Theater am Campus Essen-Werden. Der Eintritt ist frei. 
Das Platzangebot ist begrenzt. Kostenlose Eintrittskarten gibt es über die Folkwang Kartenhotline unter 0201_4903-231, per Mail unter karten@folkwang-uni.de und gegebenenfalls an der Abendkasse.

 

Medienvertreter*innen melden sich bei Interesse an einem Besuch bitte verbindlich bis zum 13.02.2026 per E-Mail an: presse@folkwang-uni.de 

 

Meredith Monk gilt als eine der außergewöhnlichsten und einflussreichsten Künstlerinnen unserer Zeit. Ihre international gewürdigten Arbeiten wurden bereits an bedeutenden Veranstaltungsorten auf der ganzen Welt präsentiert. 1968 gründete sie The House, das sich einem interdisziplinären Performanceansatz verschrieben hat. Nachdem sie 1965 mit ihrer innovativen Erforschung der Stimme begonnen hatte, gründete sie 1978 das Meredith Monk & Vocal Ensemble, um ihre musikalischen Texturen und Formen zu erweitern. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen und Ehrungen zählen ein MacArthur Fellowship, zwei Guggenheim Fellowships, der Orden „Officier des Arts et des Lettres“ des französischen Kulturministeriums, die Aufnahme in die American Academy of Arts and Letters, der Dorothy and Lillian Gish Prize und die National Medal of Arts, die ihr von Präsident Barack Obama verliehen wurde. Neben ihren zahlreichen Vokalwerken hat Monk ein bedeutendes Repertoire für Orchester, Kammerensembles und Soloinstrumente geschaffen. Seit 1981 veröffentlicht sie auf dem Label ECM New Series. Von Herbst 2023 bis Frühjahr 2024 wurde ihre erste europäische Retrospektive Meredith Monk. Calling in Zusammenarbeit mit der Oude Kerk Amsterdam, der Hartwig Art Foundation und dem Haus der Kunst München realisiert. Kürzlich feierte Monk ihr 60. Bühnenjubiläum und ihr wurde am 20. Oktober 2025 bei der Musik-Biennale in Venedig der Goldene Löwe für ihr Lebenswerk verliehen.

 

Die Pina Bausch Professur schafft die Möglichkeit, international herausragende Künstler*innen aus allen Disziplinen als Gastprofessor*innen an die Folkwang Universität der Künste zu berufen. Hier können sie gemeinsam mit den Studierenden neue Arbeitsweisen entwickeln sowie ein alle Grenzen überschreitendes Denken und Forschen umsetzen. 
Zum Wintersemester 2022|23 hatte die Folkwang Universität der Künste die Pina Bausch Professur eingerichtet – benannt nach der weltberühmten Folkwang Alumna Pina Bausch und in Zusammenarbeit mit der Pina Bausch Foundation. Den furiosen Auftakt machte Marina Abramović mit dem „Free Interdisciplinary Performance Lab“, an dem 24 Folkwang Studierende beteiligt waren, und der gemeinsamen Abschlusspräsentation sowie Publikation „54 Hours“. Im Sommersemester 2025 schuf Performance-Künstler und Bildhauer Miles Greenberg mit seinem Workshop „Black Ritual and Durational Action“ einen besonderen Arbeits- und Denkraum für die Auseinandersetzung mit Kunst. 15 internationale Folkwang Studierende aus allen künstlerisch-wissenschaftlichen Disziplinen präsentierten ihre Arbeiten in der Ausstellung „Restless Sanctuaries“.
Die Pina Bausch Professur wird ermöglicht vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

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Groß / 09. Februar 2026