Prof. Claudius Lazzeroni

_Kommunikationsdesign | Interface Design
_Studiengangsleiter
_Fachbereich: 4

_E-Mail: claudius.lazzeroni@folkwang-uni.de
_Tel.: +49 (0) 201_6505-1511 (dienstlich)
_Fax: +49 (0) 201_183-2787
_Raum: 3.28
_Campus: Welterbe Zollverein | Quartier Nord

 

Interface Design

Generative Gestaltungsgrundlagen

Um multimediale Werkzeuge mit ihren unbegrenzten Möglichkeiten systematisch als Kommunikationsinstrumente einsetzen zu können, bedarf es eines grundlegenden Verständnisses über menschliche Wahrnehmungsformen in den durch den Fortschritt veränderten Umgebungen. Wir befinden uns auf dem Weg zu einer neuen Grundlehre, die Wahrnehmungslehre sein muss, in ständiger Reflexion über die entsprechende Reizform einer neuen Technologie.

 

Dramaturgie des Zwischenraumes

Schwerpunkt ist die Ausarbeitung von neuen Kriterien für die Basis der gestalterischen Arbeit mit nicht linearen Medien. Das bedeutet Instrumente zu schaffen, um als Mensch souverän mit medialen Informationen und Emotionen umgehen zu können. Das setzt die Entwicklung von neuen Informationsstrukturen voraus und führt zu bisher ungedachten Dramaturgieformen.

 

Elektromechanische Werkstatt

Entwicklung von Methoden und Werkzeugen, die das interdisziplinäre Gestalten im Raum ermöglichen.
Klang, Licht und Bewegung werden durch Sensoriken verschiedenster Art interaktiv erlebbar gemacht und mit generativen Methoden gesteuert, die wir auch aus der elektronischen Musik kennen.

 

Biografie

Claudius Lazzeroni wurde ab 1965 in Bayern, als Kind einer deutschen Fotografin und eines italienischen Alchimisten, preußisch erzogen. Als ausgebildeter Fotograf, diplomierter Mediendesigner und Creative Director von Pixelpark setzt er sich bei vielen Unternehmen wie Oetker, Langnese oder Mannesmann für ein neues multimediales Verständnis ein. Sein eigenes Unternehmen „im stall“ galt für einige Jahre als Anziehungspunkt für interessante Persönlichkeiten zwischen Kunst und Kommerz. Seit 1999 ist er als Professor für Interfacedesign an der Folkwang Universität der Künste zuhause und erforscht die Dramaturgie des Zwischenraumes.


Mit seinen Publikationen hat er Standardwerke für das generative Gestalten geschaffen:

  • 2009 generative design (german/french/english/japanese) / editor / coauthor
  • 2018 generative design P5.js (german/english/japanese) / coauthor

Auszeichnung

2019 wird seine herausragende Hochschullehre mit dem Landeslehrpreis Nordrhein-Westfalen gewürdigt.
 

Über seine künstlerische Arbeit

Entwicklung von solographen – sich selbststeuernden Malmaschinen: www.solograph.de

 

 

Foto: Rebecca ter Braak