Kommunikationswissenschaften

Kommunikative Praktiken in Kultur, Gesellschaft und Technik sind Gegenstand der Kommunikationswissenschaft. Als theoretisch und empirisch arbeitende Sozialwissenschaft geht es ihr um Beschreibung, Analyse und Erklärung von menschlichen Kommunikationsvorgängen und das Offenlegen der dahinter verborgenen sozialen Handlungen. Funktion und Struktur von Kommunikation werden analysiert. Gleichzeitig thematisiert sie die unterschiedlichen Verarbeitungsformen von Information und Wissen.

Den Teilnehmern im Teilmodul Kommunikationswissenschaft sind Grundaussagen über Kommunikation im Bereich gestaltungsrelevanter Sachverhalte bereits bekannt. Deshalb können sie jetzt mit expliziten Modalitäten von Kommunikationsprozessen in werblicher Absicht auf mikro- und makrologischer Ebene konfrontiert werden. Theorien der Ursachen und Folgen entsprechender Bewirkungs-, Verankerungs- und Dynamisierungskräfte stehen dabei im Zentrum. Gegenstand des Teilmoduls sind Quellen und Theorien, die sowohl das Gesamt der gestalterischen Kommunikation als auch Detailfragen thematisieren.

Dabei findet das Zeitkontinuum des kulturellen Verlaufs von frühesten bis zu jüngsten Manifestationen Berücksichtigung. Methodologisch ist eine Kombination aus Hermeneutik und strukturalistischen Ansätzen im Verein mit systemischer Meta-Theorie relevant.

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