Itambé

Folkwang Tanzstudio | Choreographie von Henrietta Horn

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Foto: Ursula Kaufmann
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„Itambé” entführt in eine geheimnisvolle, fremde Welt. Ohne eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen, spiegelt sich in der Choreographie die Auseinandersetzung mit den Begriffen „Ekstase”, „Mythos”, „Religion” und „Ritual” wider. Kraft und Dynamik der Bewegungen wirken wie ein Sog auf die Tänzerinnen und Tänzer, der sie an Grenzbereiche der menschlichen Erfahrung und des menschlichen Bewusstseins zu bringen scheint.

Rhythmus ist das bestimmende Moment des Stückes - sowohl in der starken, mitreißenden Musik als auch in der Stille. So wie am Anfang des Stückes, wenn die Tänzerinnen und Tänzer im meditativ anmutenden Gesang ihrem eigenen Rhythmus nachspüren und Ausdruck verleihen.

„Itambé” lebt vom Kontrast. So findet die betonte Schlichtheit des Raumes ihren Gegensatz im Ausdrucksreichtum des Horn’schen Bewegungsvokabulars. Die Dynamik der Bewegung reicht von der Ruhe und Langsamkeit bis hin zur Ekstase. Die formale und strenge Raumaufteilung findet ihren Gegenpart in der emotionalen und dichten Atmosphäre.

„Itambé” lässt Bilder von suggestiver Anziehungskraft entstehen, deren Intensität und Expressivität den Zuschauer in den Bann ziehen.

BesetzungChoreographiePressestimmen

 

Itambé

„Itambé” lures its audience into a mysterious and unfamiliar world. Rather than relating a connected story, the choreography mirrors a series of associations with „ecstasy”, „myths” „religion” and „ritual”. Strength and dynamic of the movement material takes an effect like a wake on the dancers, which seems to push them to the limit of human experience and consciousness.

„Itambé” is shaped by rhythm: from the strong and powerful rhythm of the music and from the rhythm of silence. For example in the beginning of the work when the dancers with meditative voices sense their individual rhythm and give it expression in movement.

„Itambé” lives from contrasts: from the emphatic simplicity of the stage setting as opposed to the rich forms and expressiveness of Horn’s choreographic vocabulary. Movement dynamics range from calm and slowness to ecstasy. The formal and strict division of space finds its counterpart in a closely woven and poignant atmosphere.

„Itambé” develops an imagery of suggestive attraction which puts a spell on the audience.

„Itambé” is co-produced by the Ruhrfestspiele Recklinghausen
Premiere: May 5, 1999

CastChoreographyPress comments

 

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