.Blauzeit.

Folkwang Tanzstudio | Choreographie von Henrietta Horn

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Foto: Georg Schreiber
Foto: Ursula Kaufmann
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Foto: Georg Schreiber
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Foto: Georg Schreiber
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Foto: Georg Schreiber
Foto: Georg Schreiber
Foto: Georg Schreiber
Foto: Georg Schreiber
Foto: Georg Schreiber
Foto: Ursula Kaufmann

 

Zeit, Bewegungen, Geräusche - im Mittelpunkt von „Blauzeit” steht die Frage - Wie lang sind fünf Minuten? - Wie lange empfinden wir eigentlich 5 Minuten?

Aus diesen Fragen ergibt sich der Kontrast zwischen langsam und schnell: Bewegungen und Situationen zwischen zeitlupenhaft, zerdehnt, bedächtig, schnell, abrupt oder jäh.

Dazu eine geheimnisvolle, kühle Atmosphäre gepaart mit Strenge, Direktheit und Gleichzeitigkeit. Kalte Farben: blau, grau, beige - Fensterkletterkäfer die von einer hohen Glaswand krabbeln - viele Fragezeichen verbergen sich auf der Bühne.

Bilder und Situationen wechseln unvermittelt, als Kontrast die Klänge von David Lang, die das Stück beruhigen. Die Tänzer bewegen sich am Boden, sind roh, aggressiv, dann muten sie fast zärtlich an. Körpermonologe und -dialoge in denen die Tänzer fast wie verloren wirken, dominieren „Blauzeit”.

Henrietta Horn geht ihren eigenen Weg, nach „Artischocke im Silbersee” überrascht sie den Zuschauer wieder mit einem anderen Stil. Wer Henrietta Horn kennt, weiß aber - es lohnt sich.

„… Es ist ein sich gekehrtes, sprödes Stück, sehr deutsch und dennoch aufregend, weil es aufregt. Es gründelt. Es sinniert. Es analysiert”. …
Ingeborg Schwenke-Runkel
Kölner Stadtanzeiger 06./07. Mai 2006

BesetzungChoreography

ChoreographiePress comments

Pressestimmen

.Blauzeit.   

Time, movement, sound - “Blauzeit” (Bluetime) centres on the question “How long are five minutes? - How long do five minutes seem to us?”

These questions give rise to a contrast between slow and fast elements: movements and situations somewhere between slow-motion, extended, measured, fast, abrupt, or sudden.

Add to this a mysterious, cool mood coupled with austerity, immediacy and simultaneity. Cool colours: blue, grey, beige - window-climbing bugs scuttling down a high glass wall - many question marks are concealed on this stage.

Images and situations change abruptly, contrasted by David Lang’s score with its soothing effect on the piece. The dancers move on the ground, are rough, aggressive, and then appear almost tender. “Blauzeit” is dominated by body monologues and dialogues in which the dancers seem almost lost.

Henrietta Horn cuts her own path; after “Artischocke im Silbersee” (An Artichoke in the Silver Lake) she once more surprises her audience with a different style. But anyone familiar with Henrietta Horn knows that it’s worth seeing.

“It is an inward-looking, demure piece, very German, and yet exciting, because it upsets you. It is deep. Reflective. Analytic.”
(Ingeborg Schwenke-Runkel
Kölner Stadtanzeiger 06./07. Mai 2006)

Cast

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