Folkwang Tanzabend 2022 mit vier Stücken sowie einer Choreographie im Museum Folkwang

Premiere des Tanzabends am Mittwoch, 29. Juni, in der Neuen Aula „The Progression of Things“ vom 29. Juni bis 02. Juli im Museum Folkwang

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Foto: Ursula Kaufmann
Gleich vier Stücke brachte das Institut für Zeitgenössischen Tanz (IZT) in diesem Sommer auf die Bühne. Gezeigt wurden eine Neueinstudierung von Marco Goeckes „Blushing“, ein Solo aus dem Stück „Vollmond" sowie eine Choreographie in Anlehnung an „Sweet Mambo“ von Pina Bausch und die Uraufführung von Magdalena Reiters „Leichte Stücke“. Zudem war „The Progression Of Things“ von Tilman O’Donnell ab dem 30. Juni im Museum Folkwang zu sehen. Es tanzten Studierende des Instituts für Zeitgenössischen Tanz. „Durch die Zusammenarbeit mit den diesjährigen Gastchoreograph*innen und dem Folkwang Museum beschreiten wir beim Tanzabend ästhetisch und konzeptionell neue Wege“, so Prof. Stephan Brinkmann, Leiter des IZT.
„Blushing“ von Marco Goecke wurde von Studierenden des vierten Jahrgangs getanzt und war Teil ihres Abschlusses. „Mein Ausgangspunkt war zu untersuchen, was in einem Menschen vorgeht, wenn er rot wird. Ich gehe bei meinen Arbeiten von einzelnen Phänomenen aus wie einem Wort, einer Bewegung“, so Goecke. Der international renommierte Choreograph ist Preisträger des Deutschen Tanzpreises 2022.
Das Werk der bedeutsamen Folkwang Alumna Pina Bausch, die die Tanzwelt des 20. und 21. Jahrhunderts mitgeprägt hat, war auch dieses Mal vertreten - mit einem Solo aus dem Stück „Vollmond“, das von Lara Pilloni, Studierende des M.A. Studiengangs Tanzkomposition / Studienrichtung Interpretation, getanzt wurde. Das Solo war Teil ihres Abschlussprojekts.
Zudem präsentierte der vierte Jahrgang unter Leitung von Prof. Brinkmann Ergebnisse aus einem Werk-Labor zur Arbeit von Pina Bausch, das sich mit der Choreographie „Sweet Mambo" aus dem Jahr 2008 befasste.

Eine Uraufführung brachte die polnische Choreographin Magdalena Reiter mit „Leichte Stücke“ auf die Bühne, ein Stück für fünf Tänzerinnen des Masterstudiengangs Tanzkomposition. Im schwarzen Raum verkörperten sie Bildfragmente, Situationen und Bewegungen aus kollektiven und persönlichen Erinnerungen. Für drei Studierende war die Choreographie das Abschlussprojekt ihres Masterstudiums Tanzkomposition / Studienrichtung Interpretation.  

Im Museum Folkwang war zudem eine Neueinstudierung von „The Progression of Things” von Folkwang Gastprofessor Tilman O’Donnell zu sehen sein. Das Stück wurde 2011 von O’Donnell für die Konsthall in Stockholm, Schweden, geschaffen und befasst sich mit unseren linearen Vorstellungen von Zeitmessung und ihrer Prägung im historischen Denken. Es tanzten Studierende des dritten Jahrgangs.

Die Premiere des Tanzabends fand am Mittwoch, 29. Juni, um 19.30 Uhr in der Neuen Aula am Campus Essen-Werden statt. Es folgten Vorstellungen von Donnerstag, 30. Juni, bis Samstag, 02. Juli, jeweils um 19.30 Uhr in der Neuen Aula am Campus Essen-Werden.

Mit freundlicher Genehmigung der Pina Bausch Foundation, Wuppertal.

„The Progression of Things“ wurde von Mittwoch, 29. Juni, bis Samstag, 02. Juli, ganztägig im Loop während der Öffnungszeiten von 10.00 bis 18.00 Uhr im Hirschlandsaal des Museum Folkwang, Museumsplatz 1, gezeigt.

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