Physical Theatre Performance goes Maschinenhaus Essen – Der Probendoku Zweiter Teil 

„Performance in 3 Akten“ am 26. November um 19.30 Uhr im Maschinenhaus Essen

Alejandra Jenni Palma und Constantin Hochkeppel studieren Physical Theatre im vierten Semester. Anne Krönker hat Freie Kunst an der Kunstakademie Münster studiert. Ihre Performance „Wärest du daheim geblieben – Performance in 3 Akten“ wird am 26. November um 19.30 Uhr im Maschinenhaus Essen gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Requisiten
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Vom Suchen und Finden des Titels

Vor dem 26.11. muss allerdings noch einiges geschehen, um dieses studentische Projekt zu einem Projekt zu machen, was in die Welt gehen kann. Oder zumindest ins Maschinenhaus...

3 ½ Din A4 Seiten Kritik für 60 Minuten work-in-progress-Showing... das ist die Bilanz des Zwischenstandszeigen vom letzten Freitag. Eine gute Ausbeute. Aber auch viel, was noch einzubinden, zu bedenken, auszuprobieren ist. Um das zu tun bleibt uns ein wenig mehr als eine Woche. Doch der wohl größte Schritt in Richtung Maschinenhaus ist schon getan: Der Titel wurde endlich gefunden!

Wärest du daheim geblieben – Performance in 3 Akten.
Wie kommt man auf so einen Titel, der erst einmal so gar nichts aussagt?
Und dennoch in dem ein oder anderen ein Gefühl oder einen Gedanken provoziert. „Das sag ich mir jeden morgen“ ist der bisher meistgehörte Satz als Reaktion auf den Titel. Das ist ja schon mal gut! Dass er etwas macht mit dem Rezipienten, dem potentiellen Zuschauer.
Und was haben wir uns dabei gedacht?
Um ehrlich zu sein: Nicht viel.

Nicht viel, im ersten Moment! Er entstand beim Entwurf des Plakates. Da wir zu diesem Zeitpunkt noch keinen Titel hatten, das Plakat aber unbedingt für den Designer (Marcel Kather; studiert an Folkwang Kommunikationsdesign) entworfen werden musste und wir dafür unbedingt einen Entwurf brauchten, musste ein Platzhalter her. Nach kurzem Innehalten ward er gefunden - „Wärest du lieber mal daheim geblieben“. Erst im zweiten Anlauf haben wir uns dann Gedanken darüber gemacht.

Was wäre dann wohl passiert?
Dann hättest du dir keine Gedanken machen müssen.
Dann hättest du weiterhin dein TV-Programm schauen können, ohne dich zu hinterfragen und ohne dich auf ein Experiment einzulassen.
Dann hättest du dich vielleicht nicht im Maschinenhaus langweilen müssen.
Dann hättest du aber auch vielleicht keinen neuen Denkanstoß bekommen.
Dann -
Dann -
Dann -

Um den Titel ein wenig positiver zu denken haben wir das „lieber mal“ gestrichen.
„Wärest du daheim geblieben“ hört sich ein wenig sanfter an. Mit dem Messer durch die Bandscheibe ins offene Herz. Und vor dir spielen sie „Die Moldau“. Oder so ähnlich...

Die Moldau wird es am 26. November nicht geben. Dafür aber das Messer. Woraus es bestehen wird, sei an dieser Stelle allerdings noch nicht verraten. Würdest du also daheim bleiben, am 26. November, anstatt um 19.30 Uhr ins Maschinenhaus Essen zu kommen, dann verpasstest du „Wärest du daheim geblieben“, die „Performance in 3 Akten“ von Alejandra Jenni Palma, Anne Krönker und Constantin Hochkeppel.

LINKS:
Maschinenhaus-Essenfacebook-Veranstaltung
Ein Beitrag im Rahmen des Projekts "Folkwang StudiScouts".

 

Constantin Hochkeppel / 20. November 2013