Physical Theatre: Folkwang Alumni entwickeln Stücke mit Folkwang Studierenden

Zwei neue Produktionen mit Terminen von Donnerstag, dem 23. Mai, bis Samstag, dem 25. Mai, im Pina Bausch Theater am Campus Essen-Werden

Ende Mai kann die interessierte Öffentlichkeit sich auf gleich zwei neue Produktionen des Studiengangs Physical Theatre freuen: Für „Burning Dresses“ und „in decent times“ stehen Studierende des dritten und vierten Jahrgangs Physical Theatre auf der Bühne des Pina Bausch Theaters.

Foto: Valentin Peter Eisele

Foto: Valentin Peter Eisele

 

Die Künstlerische Leitung übernehmen die Folkwang Alumni Elisabeth Hofmann und Constantin Hochkeppel, die bei der Stückentwicklung eng mit den Studierenden zusammengearbeitet haben. Sowohl „Burning Dresses“ als auch „in decent times“ setzen sich mit aktuellen Fragestellungen um Themen wie Geschlecht, Macht und Verantwortung auseinander.

So erkunden in „Burning Dresses“ unter der Federführung von Elisabeth Hofmann acht Folkwang Studentinnen auf Basis eigener Recherchen die Zusammenhänge zwischen Machtbildern und -körpern. Bei „in decent times“ geht es unter anderem um das Ausloten des gesellschaftlichen Miteinanders. Constantin Hochkeppel hat das Bühnenstück gemeinsam mit vier Folkwang Studenten konzipiert.

Beide Produktionen sind am Donnerstag, den 23. Mai, Freitag, den 24. Mai und Samstag, den 25. Mai, um 19.30 Uhr im Pina Bausch Theater am Campus Essen-Werden zu sehen. Karten gibt es zum Preis von 5 Euro (ermäßigt 3 Euro) über die Folkwang Kartenhotline unter 0201_4903-231, per Mail unter karten(at)folkwang-uni.de und gegebenenfalls an der Abendkasse. Beide Stücke finden in Zusammenarbeit mit dem Maschinenhaus Essen sowie dem FULL SPIN Physical Theatre Festival Essen statt.


Über „Burning Dresses“
Im Dickicht eines Hexenwaldes setzen sich acht Frauenkörper mit gesellschaftlichen Machtbildern auseinander. Auf der Grundlage eigener Recherchen sind Geschichten und Bilder entstanden, die auf überspitzte oder poetische, aber immer persönliche Art und Weise vorherrschende Machtkörper hinterfragen und gleichzeitig nach Alternativen suchen.

Mit den Folkwang Studierenden Julia Berger, Lucy Blasche, Elina Brams Ritzau, Johanna Büttler, Ottoline Calmeijer Meijburg, Lucy Flournoy, Amelie von Godin und Nina Zorn
Künstlerische Leitung: Elisabeth Hofmann
Musik: Martin Widyanata
Dramaturgie: Selina Girschweiler
Regieassistenz: Luise Sarfert

Über „in decent times“

Gesellschaftliches Zusammenleben bedarf Regeln. Doch müssen die nicht immer in Stein gemeißelt sein. Vier Männer setzen sich gemeinsam an einen Tisch und verhandeln in einem rasanten Reigen die Grundlagen der Gesellschaft neu. Sagt der Eine: „Ende gut, alles gut.“ Daraufhin die Anderen: „Aller Anfang ist heiter.“

Mit den Folkwang Studierenden Micha Baum, Emmanuel Edoror, Wayne Götz und Faris Saleh
Künstlerische Leitung: Constantin Hochkeppel
Ausstattung: Brigitte Schima
Musik: Marco Mlynek
Outside-Eye: Marie-Lena Kaiser

 

Kristina Schulze / 20. May 2019