Students of the Directing study course
 

Jakob Arnold

4th year student

Jakob, born in Upper Franconia, goes to Munich after gaining his A-levels to study Classical Philology, Philosophy and Theatre Studies. He studies Greek tragedy, the philosophy of Heidegger and Music Theatre. For a while he is even keen on becoming an opera singer. He does assistant directing in Munich and Bamberg, tries his luck in the independent scene as an actor and singer and subsequently stages two antiquity projects with a wildly rounded-up troupe. Working as a director is not only a lot of fun for him, but it also awakens in him a burning interest in telling stories on the stage. The renegade humanities scholar turns his back on the university and starts training to become a director. There he first fails with the Bacchae and then tries his luck with his play Statement as a first time effort in dramatic writing.

Alexander Olbrich

4. Jahrgang

Alexander Olbrich (1988 geboren in München und aufgewachsen in Oldenburg) studierte zunächst Philosophie in München und Wien. Er absolvierte Hospitanzen u.a. bei Daniela Löffner und Rafael Sanchez am Deutschen Theater Berlin, bevor er 2014 für das Regie-Studium an die Folkwang Universität der Künste nach Essen kam. Während des Studiums realisierte er sowohl diverse Stückentwicklungen als auch Inszenierungen quer durch die klassische und moderne Dramatik.

Die Politparabel ‚Assum Preto‘ mit Folkwang-Studierenden des Physical Theatre wurde 2015 zum Cheers for Fears Festival nach Oberhausen eingeladen. Sein Vordiplom bestand er 2016 mit einer eigenen Bearbeitung von ‚Romeo und Julia‘, erhielt daraufhin ein Deutschland-Stipendium und hospitierte im selben Jahr am Schauspielhaus Bochum bei Hermann Schmidt-Rahmer. 2017 inszenierte er ‚Oleanna‘ von David Mamet am Rottstraße 5 Theater Bochum und schließt gerade sein Regiestudium mit einer Inszenierung von Olga Bachs ‚Die Vernichtung‘ ab. Ihn reizt der Entwurf von fiktiven Welten, in denen die Fragen der Gegenwart ergründet und verhandelt werden. Das Theater versteht er als Prisma und Spiegel der Gesellschaft – als einen Ort der lebendigen Auseinandersetzung, kreisend um die Frage, was es in unsicheren Zeiten heißt, ein Mensch zu sein.

Remo Philipp

3rd year student

Remo Philipp was born in Magdeburg in 1989. From 2004 to 2010, he was an active member of the Magdeburg Theatre Youth Club, he worked together with the Magdeburg Puppet Theatre and free theatre groups and in 2008 took over the directing of a youth club production for the first time.

In the 2009/2010 season, he spent a Voluntary Social Year working in the field of theatre pedagogy at the Theater Magdeburg. Between 2010 and 2012, he directed in three productions of the Hans Otto Theatre Youth Club. From the 2012/2013 season to April 2015, he was assistant director at the Hans Otto Theatre collaborating with directors of the calibre of Markus Dietz, Michael Talke, Sascha Hawemann, Elias Perrig and Tobias Wellemeyer. During this period he staged: "Das Herz eines Boxers" (The Heart of a Boxer) by Lutz Hübner, "Geld darf nicht nötig sein" (Money won't be Necessary) based on "Genannt Gospodin" (Alias Gospodin) by Philipp Löhle and "Nieves" by Elsa-Sophie Jach (at the "Wildwuchs. Junge Texte fürs Theater" (Uncontrolled growth. Young Texts for the Theatre) Festival).

Selina Girschweiler

3rd year student

Selina was born in Zurich in July 1993 to the sounds of Bach's Christmas Oratorio. Since then, music has been no less her companion than the contradiction. In her theatre work, she attempts to confront a world characterised by antagonisms. As a child she wanted to be clown, and when she was seventeen wanted to emigrate to Costa Rica – which she very nearly did. She learned to play the trumpet and has sung in the Swiss Youth Choir and the AmOhr A-Capella Quintett – amongst others.

Her first experience at production was made when gaining her higher school certificate – this consisting of a self-written and self-performed musical stage programme. On leaving school, she worked at the Theater Neumarkt, Theater Chur and Schauspielhaus Zurich as an observer (with Herbert Fritsch, Pedro Martins Beja and Sebastian Nübling) and performer ("O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit" (Oh Eternity, Time without Time) directed by Peter Konwitschny and "Brauchst Du mich noch" (Do You Still need Me), directed by Klaus Brömmelmeier/Sibylle Burkart), and as a waitress in a café. Since April 2015, she has been studying at the Folkwang University of the Arts.

Constanze Hörlin

2. Jahrgang

Constanze Hörlin, 1991 geboren, in München aufgewachsen, absolviert nach ihrem deutsch-französischen Abitur ihr Studium in Theater- und Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie hospitiert u.a. bei Ingo Berk, Jochen Schölch, Sebastian Hirn und Calixto Bieito. Sie arbeitet als Dramaturgiepraktikantin im Residenztheater München und als Ausstattungsassistentin für die Produktion „Trunkener Prozess“ im Werkraum der Münchner Kammerspiele. Nach ihrem Studium assistiert sie Hans Neuenfels für die Produktion "Quartett" am Josefstadt Theater Wien.

2015 inszeniert sie "Das blaue blaue Meer" von Nis-Momme Stockmann im Pathos München.

In ihrem nun begonnenen Regie-Studium will sie sich vor allem mit Dystopien, dem absurden Theater und Texten der neuen Dramatik beschäftigen.

Damira Schumacher

2. Jahrgang

Damira Schumacher wurde 1989 in Duisburg geboren. Sie erhielt bereits als Kind eine klassische Klavierausbildung und vertiefte ihre Kenntnisse im Rahmen eines Vorstudiums an der Anton-Rubinstein-Akademie in Düsseldorf. Die Musik begleitet sie auch weiterhin. Sie spielt in mehreren Bandprojekten, komponiert auch selbst und tritt als Singer-Songwriterin mit ihrer Gitarre auf. Ihre größte Leidenschaft galt jedoch seit jeher dem Theater, schon mit 5 Jahren wollte sie Schauspielerin werden. Bereits im Alter von 8 Jahren hatte sie ihre erste Sprechrolle in dem Musical Tabaluga & Lili in Oberhausen.

Bis 2010 stand sie regelmäßig in Produktionen des Jugendclubs des Stadttheaters Duisburg auf der Bühne und erhielt schließlich auch erste bezahlte Engagements an kleinen Theatern im Ruhrgebiet. Im März 2012 gründete sie gemeinsam mit einer Freundin die freie Jugendtheatergruppe Bühnenfieber, bei der sie seit 2013 die Leitung inne hat. In ihrer dortigen theaterpädagogischen und vor Allem inszenatorischen Arbeit experimentierte sie mit verschieden Formen, die vierte Wand zu durchbrechen, um den Zuschauer mehr ins Geschehen zu involvieren.

Auch in zukünftigen Projekten will sie weiterhin nach Varianten eines anderen, neuen Erlebens für den Zuschauer suchen. Thematisch interessiert sie sich für menschliche Abgründe und Subtexte in (misslingender) Kommunikation.

Carlotta Salamon

1. Jahrgang

Carlotta Salamon, geboren 1995 in Mülheim an der Ruhr, fing 2014 nach einer Hospitanz und Assistenz unter der Regie von Roberto Ciulli im Theater an der Ruhr an in Düsseldorf Philosophie und Kunstgeschichte zu studieren, bis sie sich 2017 nach nochmaligem Hospitieren - diesmal bei Karin Beier am Hamburger Schauspielhaus - dafür entschied, ein Regie-Studium an der Folkwang Universität der Künste zu beginnen. 


Sie interessiert sich für die Untersuchung menschlicher Interessen und Ziele und für deren Ursprung, wobei das Verständnis vom Menschen als unabhängiges Individuum und autonomer Kreatur seines Identitäts- und Lebenskonzeptes in Frage gestellt wird.

Damian Popp

1. Jahrgang

Geboren 1988 in Rheinberg. Studierte Theaterwissenschaft und Musikwissenschaft in Mainz.
Während seines Studiums hospitierte er zunächst im Musiktheater am Staatstheater Mainz bei
Tilman Knabe, Lydia Steier und Christof Nel und wurde dort später als Gastassistent für Georg Schütky und Christof Nel engagiert.

Eine Hospitanz bei Jasper Brandis am Ohnsorg Theater in Hamburg überzeugte ihn dann doch
vom Sprechtheater und so assistierte er für die Spielzeiten 13/14 und 14/15 an den Landesbühnen Sachsen, bei Manuel Schöbel, Peter Kube, Marcelo Diaz, Stefan Wolfram und Arne Retzlaff. Ebendort gründete er das Theater-Kollektiv „Sorry for Schlauchbootlippen“ und realisierte die Stücke „Degeneration - Eine Verachtung“ von Jonas Schilling/Daniel Weber und „Tölpel Hans“ von Hans Christian Andersen.

Innerhalb der Reihe „Die 14. Provinz“ entwickelte und spielte Damian gemeinsam mit Anna Paunok die Performance „Russische Mütter“ von Volker Braun. In der Zeit an den Landesbühnen schloss er sein Bachelor-Studium mit dem Thema „Politisch motivierte Selbstverbrennung im öffentlichen Raum als theatraler Akt.“ ab. Nach einmonatiger Arbeitslosigkeit und einer Hospitanz bei Simon Solberg am Staatsschauspiel Dresden ging Damian für die Spielzeit 15/16 als Regieassistent ans Berliner Ensemble. Dort assistierte er Leander Haußmann und verließ das sinkende Schiff wieder, um in Berlin das Theater-Kollektiv „MËHRTYRER“ zu gründen.

Mit „MËHRTYRER“ inszenierte und entwickelte er 2016 in der freien Szene „Dings Bums - Club of Halbwissen“ am Prater Theater Berlin (in Kooperation mit MANUFAKTOR), „HAUT - A Monk BBQ Show“ am Projekt Theater Dresden, „Dionysos Rex“ nach Bakchen am Theater im Kino Berlin und „Die 120 Tage oder Was geschah am 10. Oktober 2016?“ nach "Die 120 Tage von Sodom" am LOFFT Leipzig. Das Kollektiv wurde 2016 zur Theater-Residenz „96amstück“ nach Basel eingeladen. Weitere Projekte folgen.
In dem jetzigen Regie-Studium vereint Damian seine bisherigen Erfahrungen und nimmt sich die Zeit, um seinen künstlerischen Fokus zu vertiefen.