Students of the Directing study course
 

Camilla Gerstner

4. Jahrgang

Camilla Gerstner wurde 1995 geboren und hatte in der 3. Klasse ihre erste 6 im Diktat.

Eine Empfehlung für den Besuch des Gymnasiums konnte daher selbstverständlich nicht gegeben werden. Jedoch bestand sie den Einstufungstest für die gymnasiale Unterstufe mit Bravour, da sie  allen 16 Bundesländern ihre jeweiligen Hauptstädte zuordnen konnte.

Ihre weitere Schulzeit verlief, abgesehen von einem versehentlich ausgelösten Feueralarm während  der Abiturklausuren, weitestgehend durchschnittlich. In der Oberstufe soll sie Insidern zufolge auffallend oft im Sportunterricht gefehlt haben, des weiteren auch in Erdkunde und Französisch, was sich jedoch im Nachhinein nicht mehr stichhaltig beweisen lässt.

Nach dem Abitur studierte sie Musik auf Lehramt und arbeitete nebenbei in vielen bezahlten Jobs,  z.B. in der Gastronomie, als Klarinettenlehrerin, Zeitungsausträgerin, am Fließband (Produktion von Autoreflektoren und Warndreiecken) und zuletzt in der Kölner Philharmonie. Daneben hatte sie auch viele unbezahlte Jobs, z.B. am Theater. 

Zu ihren besonderen Fähigkeiten zählen neben der Aufzählung aller Bundesländer mit Hauptstädten die Themenkomplexe: deutsche Rechtschreibung & Grammatik, gesunde Ernährung & Verdauung, sowie die 8er Reihe.

Seit dem Wintersemester 20/21 ist Camilla Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Ihre Abschlussarbeit „DIE VERLORENE EHRE DES (..)“ setzt sich mit einer männlichen Perspektive auf sexualisierte Gewalt innerhalb von heteronormativen Beziehungskonstellationen auseinander. Das Stück wurde unter anderem ans Theater Essen und zum Phoenix Festival in Erfurt eingeladen und außerdem im Frühjahr 2022 von der Akademie Darstellende Künste mit dem Günther Rühle Preis ausgezeichnet.

Ruth Mensah

4. Jahrgang

Ruth Mensah *1992 in Düsseldorf, absolvierte ein Studium der Germanistik und Politikwissenschaft und gründete gemeinsam mit Leon Illies das interdisziplinäre Kollektiv TEXTWERK 14, dessen Arbeiten u.a. im Alfred Institut Tel Aviv und am Schauspielhaus Düsseldorf gezeigt wurden. Im März 2022 absolviert Ruth Mensah ihr Regie-Studium an der Folkwang Universität der Künste, sie erhielt dort diverse Stipendien. Während dieser Zeit entstanden eigene Regiearbeiten, die u.a. in Kooperation mit dem NRW Forum Düsseldorf, dem Prinz Regent Theater Bochum, dem Schauspiel Dortmund und an den Bühnen Bern produziert wurden.
Ruth assistierte unter anderem bei Sara Ostertag, Bruno Cathomas, Tilmann Köhler und Roger Vontobel.
Seit 2020 arbeitet sie außerdem als Regisseurin für Musikvideos und verwirklicht derzeit einen Dokumentarfilm.
Ihre Diplomarbeit Bad Mexican Dog ist zum Körber Studio Junge Regie 2022 eingeladen.


Kontakt:
ruthmensah@gmx.net
ruthmensah.com

Hannah Frauenrath

3. Jahrgang

 

Hannah Frauenrath wurde 1994  in Düsseldorf geboren. Sie studierte Theaterwissenschaft und Germanistik an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Regiehospitanzen und -assistenzen führte sie ans Landestheater Niedersachsen Nord, an die Oper des Theaters Bonn, an das Staatstheater Mainz und zum Citizen.KANE.Kollektiv nach Stuttgart.

Ab der Spielzeit 2017/18 wurde sie feste Regieassistentin am Staatstheater Mainz. Dort arbeitete sie mit Regisseur*innen wie Brit Bartkowiak, KD Schmidt, Alexander Nerlich und Jan-Christoph Gockel. Während ihrer Zeit in Mainz realisierte sie eigene Projekte und richtete mehrere szenische Lesungen ein.

Seit April 2019 studiert sie Regie an der Folkwang Universität der Künste.

 

Alexander Vaassen

3. Jahrgang

Alexander Vaassen, geboren 1994 in Düsseldorf, studierte nach seinem Abitur bis 2018 zunächst Schauspiel an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ u.a. bei Bernd Stegemann, Steffi Kühnert und Veit Schubert. Hier brachte er gemeinsam mit vier Kommiliton*innen sein erstes selbst verfasstes Stück „Bessere Zeiten“ zur Uraufführung, das zu Gastspielen nach Berlin, München und Düsseldorf eingeladen wurde. 2017 erhielt er das Deutschlandstipendium.

Nach seinem Abschluss arbeitete er als Schauspieler u.a. mit Antú Romero Nunes am Berliner Ensemble. In Inszenierungen von Ulrich Rasche war er außerdem auf den Salzburger Festspielen und dem Berliner Theatertreffen zu sehen.

Im April 2019 begann er sein Regiestudium an der Folkwang Universität der Künste.

Luis Liun Koch

2. Jahrgang

Foto: Laura Thomas

Luis Liun Koch, geboren 1998, ist in der Zentralschweiz aufgewachsen. Nach der Volksschule absolvierte er eine Ausbildung zum Ton-, Licht-, Video- und Bühnentechniker beim Schweizer Fernsehen. Ebenfalls beim Fernsehen hat er im Anschluss als Tontechniker bei Studio- und Außenproduktionen gearbeitet. Währenddessen hat Luis Liun Koch am Theater Basel bei Schorsch Kamerun und Thom Luz hospitiert. 2019 hat am Theater Basel assistiert, unter der Regie von Hanna Müller und Anne-Kathrine Münnich. Seit April 2020 studiert Luis Liun Koch Regie an der Folkwang Universität der Künste.

Andreas Widenka

2. Jahrgang

Foto: Laura Thomas

Andreas Widenka, geboren 1992 in der Rattenfängerstadt Hameln, studierte nach seinem Abitur zunächst Mathematik an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. In diesen Jahren war er (Vorstands-)Mitglied der studentischen Theatergruppe Thunis und inszenierte dort auch seine ersten Stücke.
Außerdem hospitierte er am Saarländischen Staatstheater bei Max Claessen und Christoph Diem und arbeitete auch mit Bettina Bruinier und Christoph Mehler. Nach seinem Masterabschluss in "Mathematischer Grundlagenforschung" und einem halben Jahr Dozententums an der saarländischen Hochschule kam der folgerichtige Wechsel zum Theater.
Seit dem Sommersemester 2020 studiert er Regie an der Folkwang Universität der Künste.

Rosina-Katharina Saringer

1. Jahrgang

Foto: Laura Thomas

Rosina -Katharina Saringer wurde 1998 in Seeheim-Jugenheim geboren. 

Aufgewachsen im Ruhrgebiet, begann sie nach dem Abitur mit Regiehospitanzen am Schauspielhaus Bochum, im Theater Dortmund und am Grillo Theater in Essen. 

2018 wurde sie feste Regieassistentin am Stadttheater in Bielefeld; wo sie unter anderem mit dem Kollektiv „Prinzip Gonzo“ zusammen arbeitete. 

2020 zog sie nach Berlin. 

Im Mai 2021 begann sie mit dem Regie-Studium an der Folkwang Universität.

Anaïs-Manon Mazic

1. Jahrgang

Anaïs-Manon Mazic wurde 1998 in Wien geboren und sammelte ihre ersten Theatererfahrungen am Dschungel Wien und am Schauspielhaus Wien. Sie begann ihr Studium der Neurowissenschaften mit einem Fechtstipendium am Wagner College in New York und absolvierte dieses Studium an der Universität zu Köln. Parallel dazu arbeitete sie am Institut für Kognitive Neurowissenschaften des Forschungszentrums Jülich und war als Schauspielerin und Regiehospitantin am Schauspiel Köln tätig. 

Außerdem wirkte sie bei Theaterproduktionen in Dänemark, Irland und den Vereinigten Staaten mit. 

Seit 2021 studiert sie Regie an der Folkwang Universität der Künste.