Graduates of the Directing study course
 

Selina Girschweiler

Abschlussjahrgang 2019

Girschweiler
Foto: Nina Gschlößl

 

Selina Girschweiler wurde 1993 in Zürich geboren.

Erste Inszenierungserfahrungen machte sie mit ihrer Matura-Arbeit, einem selbstgeschriebenen und -gespielten musikalischen Bühnenprogramm. Nach der Matura arbeitete sie am Theater Neumarkt, Theater Chur und Schauspielhaus Zürich als Hospitantin (bei Herbert Fritsch, Pedro Martins Beja und Sebastian Nübling) und Darstellerin („o Ewigkeit, Zeit ohne Zeit“, Regie Peter Konwitschny und „Brauchst Du mich noch“, Regie Klaus Brömmelmeier/Sibylle Burkart). Zugleich wirkte sie in verschiedenen Gesangsensembles mit, u.A. im A-Capella Quintett AmOhr und im Schweizer Jugendchor. Seit April 2015 studiert sie an der Folkwang Universität der Künste. Während des Studiums hospitierte sie bei Christoph Marthaler am Schauspielhaus Zürich. 

An der Folkwang Universität der Künste erarbeitete sie "Pizza al gusto" (frei nach einer Pizzaanleitung von Aldi), "Richard III" (William Shakespeare), „Die Kahle Sängerin“ (Eugène Ionesco), „Gespenstersonate 2.0“ (frei nach August Strindbergs Gespenstersonate) und in Kooperation mit dem Rottstr.5-Theater „Szenen einer Ehe“ (in einer eigenen Fassung nach dem Film von Ingmar Bergman).

Sie schließt ihr Studium mit einer musikalisch-theatralen Inszenierung von „Der Autofriedhof“ (frei nach Fernando Arrabal) ab.

Remo Philipp

Abschlussjahrgang 2019

Philipp
Foto: Nina Gschlößl

 

Remo Philipp wurde 1989 in Magdeburg geboren. Von 2004 bis 2010 war er aktives Mitglied des Theaterjugendclubs Magdeburg, arbeitete mit dem Puppentheater Magdeburg und freien Theatergruppen zusammen und übernahm 2008 erstmals selbst die Leitung einer Jugendclubproduktion. 

In der Spielzeit 2009/2010 absolvierte er ein freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Theaterpädagogik des theaters Magdeburg. 2010 bis 2012 übernahm er in drei Produktionen des Jugendclubs des Hans Otto Theaters die Leitung. Ab der Spielzeit 2012/2013 bis 2015 war er als fester Regieassistent am Hans Otto Theater engagiert und arbeitete u.a. mit Regisseuren wie Markus Dietz, Michael Talke, Sascha Hawemann, Elias Perrig und Tobias Wellemeyer zusammen. Er inszenierte in dieser Zeit: "Das Herz eines Boxers" von Lutz Hübner, "Geld darf nicht nötig sein" nach "Genannt Gospodin" von Philipp Löhle und "Nieves" von Elsa-Sophie Jach (im Rahmen des Festivals "Wildwuchs. Junge Texte fürs Theater").

Seit April 2015 studiert er an der Folkwang Universität der Künste Regie. Dort inszeniert er u.a. "Warten auf Godot", "Titus Andronicus", "Osama der Held" und "Klein Eyolf".

Zuletzt inszeniert er "Howie the Rookie" am Rottstr5-Theater in Bochum und die deutsche Erstaufführung von "Robins Glück im Unglück" am Thalia Theater Halle.

 

 

Jakob Arnold

Abschlussjahrgang 2018

29, gebürtiger Oberfranke. Zunächst ein geisteswissenschaftliches Studium in München, parallel dazu erste Assistenzen sowie eigene Arbeiten in der freien Szene. 2014 beginnt er das Regie-Studium an der Folkwang Universität der Künste, in dessen Verlauf er u.a. Lessings Emilia Galotti, Shakespeares König Lear und Mark Ravenhills Das Produkt inszeniert. Eine Hospitanz führt ihn in dieser Zeit zu Michael Thalheimers Inszenierung Der eingebildete Kranke von Molière an der Schaubühne Berlin. 2018 beendete er sein Regie-Studium mit der Diplom-Inszenierung Die Kontrakte des Kaufmanns von Elfriede Jelinek, welche zum Körber Studio für Junge Regie am Thalia Theater in Hamburg eingeladen und für den Folkwang-Preis nominiert ist.

 

Am Rottstraße 5 Theater Bochum inszeniert er 2017 Sophokles’ Ödipus auf Kolonos, am Prinzregenttheater Bochum 2018 Büchners Woyzeck. Neben seiner Arbeit als Regisseur schreibt er politisch motivierte Theaterstücke. In der Spielzeit 2018/19 Inszenierungen u.a. am Theater Aachen, am Theater Lüneburg sowie am Theater Erlangen.

Alexander Olbrich

Abschlussjahrgang 2018

(1988 geboren in München und aufgewachsen in Oldenburg) studierte zunächst Philosophie in München und Wien. Er absolvierte Hospitanzen u.a. bei  Daniela Löffner und Rafael Sanchez am Deutschen Theater Berlin, bevor er 2014 für das Regie-Studium an die Folkwang Universität der Künste nach Essen kam. Während des Studiums realisierte er sowohl diverse Stückentwicklungen als auch Inszenierungen quer durch die klassische und moderne Dramatik. Die Politparabel ‚Assum Preto‘ mit Folkwang-Studierenden des Physical Theatre wurde 2015 zum Cheers for Fears Festival nach Oberhausen eingeladen. Sein Vordiplom bestand er 2016 mit einer eigenen Bearbeitung von ‚Romeo und Julia‘, erhielt daraufhin ein Deutschland-Stipendium und hospitierte im selben Jahr am Schauspielhaus Bochum bei Hermann Schmidt-Rahmer. Im letzten Jahr inszenierte er ‚Oleanna‘ von David Mamet am Rottstraße 5 Theater Bochum und schloss sein Regiestudium mit einer Inszenierung von Olga Bachs ‚Die Vernichtung‘ ab. Dieses Jahr feierte er Premiere mit ‚Mistero Buffo‘ nach Dario Fo am Theater im Depot Dortmund und arbeitet im Sommer als Regieassistent auf den Bad Hersfelder Festspielen.

 

Ihn reizt der Entwurf von fiktiven Welten, in denen die Fragen der Gegenwart ergründet und verhandelt werden. Das Theater versteht er als Prisma und Spiegel der Gesellschaft – als einen Ort der lebendigen Auseinandersetzung, kreisend um die Frage, was es in unsicheren Zeiten heißt, ein Mensch zu sein.


Daniel Kunze

Graduation year 2017

Daniel Kunze, born in 1988 in Linz, was three-years-old when he played his first role in a children's theatre, without being aware that acting would not be his destiny.

A longed-for and promising football career was prematurely cut short at the age of 16 due to an injury. He then played guitar in a funk rock band and more roles in the school theatre. After obtaining his Higher School certificate and two semesters studying journalism in Vienna, he nevertheless started to train as an actor under Heribert Sasse at the Theater in der Josefstadt, also in Vienna.

There then followed theatre engagements and the production of several short films. The transition to directing ensued in 2013 when he enroled at the Folkwang University of the Arts – although this switchover happened earlier in his mind's eye. He writes his own plays, makes films and is keen on puns – although he rarely makes use of them.

Anne-Kathrine Münnich

Abschlussjahrgang 2017

Anne-Kathrine Münnich studierte Kulturwissenschaft an der Humboldt Universität Berlin, sowie Regie an der Folkwang Universität der Künste Bochum. Sie entwickelte mit Thomas Köck das Rechercheprojekt "25 Sandsäcke und ein Haufen Depression", das beim 100°Festival Berlin gezeigt wurde.

Während ihres Regiestudiums inszenierte sie Čechovs "Möwe", Horváths "Geschichten aus dem Wiener Wald", Akin Sipals "Santa Monica", Bernhard Studlars "iPlay" und Fassbinders "Preparadise sorry now" . Sie hospitierte bei Luk Perceval und realisierte weitere Stückentwicklungen, u.a. "Aber die Wirklichkeit!" basierend auf der "Rede zum Unmöglichen Theater" von Wolfram Lotz. Ihre Arbeiten wurden am FWT Köln, in den Landungsbrücken Frankfurt, sowie beim Cheers for Fears Festival im Ringlokschuppen Mülheim und am FFT Düsseldorf gezeigt.

Seit der Spielzeit 17/18 ist sie am Theater Basel als Regieassistentin engagiert, wo sie u.a. mit Claudia Bauer, Schorsch Kamerun, Julia Hölscher, Daniela Kranz und Mateja Koleznik arbeitete und das Projekt "Iran 1917" nach Viktor Schklowskijs Roman "Sentimentale Reise" realisierte. Mit Claudia Bauers "Tartuffe oder das Schwein der Weisen", wo Anne-Kathrine Münnich Bildregie führte, wurde sie 2019 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. In der Spielzeit 19/20 wird sie am Theater Basel Dürrenmatts Roman "Durcheinandertal" inszenieren. 

Laura Natalie Junghanns

Graduation year 2016

Laura N. Junghanns, 1991 im geografischen Osten Deutschlands geboren, studierte Regie an der Folkwang Universität der Künste Essen. Bereits während ihres Studiums inszenierte sie u.a. am Bochumer Prinzregenttheater (Helden nach Ewald Palmetshofer). 

Sie ist Mitglied der freien Physical-Theatre-Gruppe KimchiBrot Connection, die für ihr Debut-Stück „living happily ever after“ mit dem Petra-Meurer-Preis, sowie dem KunstSalon Theaterpreis ausgezeichnet wurde. 

Seit 2016 realisiert Junghanns zudem eigene Filmarbeiten, u.a. für die Musiker*innen Tommy Finke, aniYo kore und Matthew Wood. Von 2016 bis 2018 war sie als Regieassistentin am Schauspiel Dortmund tätig und zeigte mit "Orlando" ihre erste Regiearbeit an einem Stadttheater. Mit "Everything Belongs To The Future" und "Echte Liebe" folgen in der Spielzeit 2018/19 zwei weitere Arbeiten von ihr in Dortmund, wo sie zudem als Schauspielstudio-Leiterin tätig ist. 

Junghanns interessiert das Interdisziplinäre der Kunst und so ist sie neben ihrer Tätigkeit als Regisseurin, u.a. auch als Autorin und Musikerin tätig.

 

> Zur Website von Laura N. Junghanns

Nina de la Parra

Graduation year 2015

Vor ihrem Studium der Regie an der Folkwang Universität studierte Nina de la Parra (*1987, Amsterdam) Englisch an der University of Edinburgh. Ein Praktikum bei Thomas Ostermeier führte sie 2014 zu Toneelgroep Amsterdam, wo sie nach ihrem Studium bei Ivo van Hove und Simon Stone assistierte. Zu ihren Inszenierungen gehören Eine Sommernacht am Theater Oberhausen (aktuell im Spielplan), Die Verwandlung und Dienstags bei Kaufland am Theater Osnabrück (aktuell im Spielplan), Ich Moby Dick, Ungefähr Gleich und Jackie (aktuell im Spielplan) am Rheinischen Landestheater Neuss, Romeo und Julia an der Toneelschuur Haarlem, Kaap Furie am Bellevue Lunchtheater und Was Ihr Wollt – die Abschlussinszenierung Schauspiel der Toneelacademie Maastricht. 

2018 schrieb und inszenierte Nina de la Parra ein 4stündiges Stück der 'WijkSafari Utrecht AZC' von Zina & Adelheid|Female Economy – ein Kiez-Projekt mit Schauspielern und Flüchtlingen, aufgeführt in dem Flüchtlingslager Utrecht Overvecht. 2019 macht sie ihr Regiedebut am Hans Otto Theater Potsdam mit einer freien Arbeit nach Melvilles Bartleby. Neben der Regie schreibt und spielt Nina ihr eigenes feministisches Musik & Comedyprogramm, wo sie in 4 Sprachen über Kolonialismus, Sexualität und Doppelmoral redet und eigene Lieder mit ihrer Band zur Aufführung bringt.

 

Tim Hebborn

Graduation year 2015

Tim Hebborn, geboren '85, wollte eigentlich Rapstar werden, schaffte es mit seiner Band sogar ins Vorprogramm von Clueso und Udo Lindenberg. Aber davon den Lebensunterhalt bestreiten? Fehlanzeige.

Deshalb dann: Theater! Steht in puncto Sprache und Rhythmus dem HipHop ja auch wirklich in Nichts nach.

Hospitanzen und Assistenzen am Schauspielhaus Bochum, Schauspielhaus Köln, Landestheater Neuss (Stephan Kimmig, Victor Bodo u.a.). Seit 2011 Regiestudium an der Folkwang Universität in Bochum. Tim Hebborn hat geübt an Hebbel, Arthur Miller, Richard III. und Blaubart. Kleine Inszenierungen von Horváth, Sarah Kane und Grabbe im Pina Bausch-Theater Essen und am Rottstraße5-Theater in Bochum.

Eine Einladung zum Encounter Festival nach Tschechien mit Phaidras Liebe. Folkwang-Theaterprojekte führten ihn auf Reisen in ferne Länder wie Ungarn, Mazedonien und Portugal. Seine Heimat ist Köln.

2015 inszeniert er am Theater Bielefeld eine Dramatisierung der Novelle Frühling der Barbaren von Jonas Lüscher und ist mit seiner Abschlussinszenierung Judith von Hebbel Teilnehmer beim Körber Studio 2015, am Thalia Theater in Hamburg. Im November 2015 feiert Tim Hebborns zweite Inszenierung am Theater Bielefeld, Annie Ocean, Premiere.