Präsentation Abschlussarbeit Regie

Laura Natalie Junghanns zeigt „Grauland“ am 22. Dezember am Campus Essen-Werden

Am Dienstag, 22. Dezember, zeigt Folkwang Absolventin Laura Natalie Junghanns ihre Abschlussarbeit „Grauland“ im Studiengang Regie. Beginn ist um 19.30 Uhr im Pina Bausch Theater am Folkwang Campus Essen-Werden. Es wirken mit Studierende aus den Studiengängen Schauspiel, Physical Theatre und dem Institut für Populäre Musik.

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Laura Natalie Junghanns feierte in diesem Jahr mit August Strindbergs Spätwerk „Ein Traumspiel“ ihr Regiedebüt im Theater Rottstraße 5 in Bochum. Bei ihrer Abschlussarbeit „Grauland“ stammt nicht nur die Inszenierung aus ihrer Hand, sondern auch das Stück selbst. „Grauland“ beschäftigt sich mit Andersartigkeit und dem Umgang damit. Es werden zentrale Fragen danach gestellt, was es bedeutet Mensch zu sein, was uns vereint und was uns unterscheidet.
„Als junge Regisseurin im 21. Jahrhundert ist es mir wichtig, mich den Themen unserer Zeit anzunehmen, sie zu hinterfragen und Möglichkeiten des Umgangs mit ihnen theatral umzusetzen. Dabei empfinde ich es als unabdingbar, die Essenz des Theaters, die für mich im Prozess der Gruppe liegt, als Chance zur kreativen Öffnung zu nutzen.“, so Junghanns.

Karten gibt es zum Preis von 5 Euro (ermäßigt 3 Euro) über die Folkwang Kartenhotline 0201_4903-231, per Mail karten(at)folkwang-uni.de oder an der Abendkasse.

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie unter: www.folkwang-uni.de/regie

Zum Stück:

„Grauland“ ist ein Theaterstück über Andersartigkeit und den Umgang damit. Was bedeutet es, Mensch zu sein? Was vereint uns, was unterscheidet uns? „Grauland“ ist eine moderne Gesellschaft, in der diese Fragen aufkommen. Die Figuren erleben Offenheit, Freundschaft und Liebe, doch finden sich mehr und mehr mit Vorurteilen, Ideologien und Stigmata konfrontiert.
Diese Konfrontation beginnt zunächst in einer „Online-Parallelwelt“, findet aber durch eine politische Zuspitzung schließlich gänzlich ihren Weg in die Mitte der Gesellschaft und beeinflusst somit maßgeblich das einst freie Leben. „Grauland“ widmet sich der Suche nach wahrer menschlicher Verbindung und dem Glauben daran, dass es sie geben muss. Denn sonst bleiben nichts als Ausgrenzung, Angst und Hass, die sich wie ein grauer Nebel über eine vermeintlich offene Gesellschaft legen und diese verschlucken.

TEXT UND REGIE
Laura Natalie Junghanns

BÜHNE
Jan Brandt

KOSTÜM
Frederike Coors

MUSIK
Sonae

SPIEL
Miriam Haltmeier, Constantin Hochkeppel, Alejandra Jenni Palma, Michael Knöfler,
Saskia Rudat, Benjamin Werner

ASSISTENZ
Fritzi Helmes

 

Bömke-Ziganki / 17. December 2015