Music

Vom neuartigen „Zierrat kirchlichen Singens“

Die ersten Zeugnisse einer komponierten, mehrstimmigen Gesangskultur sind in zwei mittelalterlichen Traktaten namens „Musica-“ und „Scolica Enchiriadis“ verbrieft. Diese früheste Idee zum zweistimmigen Gesang stammt aus der Feder des Abtes Hoger von Werden. Zwar ist die Urschrift verschollen, doch finden sich Teile daraus in einem Fragment der Schrift, das die älteste Abschrift darstellt und in der Abtei in Essen-Werden entstanden ist. Mit dieser Idee der "Ausschmückung kirchlichen Singens" beschäftigte sich am 22. November, um 22 Uhr die Sendung "Alte Musik" im Deutschlandradio Kultur.

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Mit dabei auf dem Weg zu einem der zentralen Wendepunkte der europäischen Musikgeschichte ist unter anderem Dr. Stefan Klöckner, Folkwang Professor für Musikwissenschaft (Gregorianik und Geschichte der Kirchenmusik).

 

Endrulat / 21. November 2011