Music

Hans Nieswandt

_Institut für Pop-Musik
_Künstlerische Leitung
_Faculty: 1

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_Fax: +49 (0) 234_976483-14+49 (0) 234_976483-14

 

Kurzvita

Hans Nieswandt (*1964), ist seit Ende der 80er Jahre ein bedeutender Akteur in der Welt des Pop-Journalismus, der DJ-Kultur und der Musikproduktion.
Nach einem Amerikanistik-Studium in Hamburg zog es ihn 1990 nach Köln, um dort Redakteur des renommierten Musikmagazins „Spex“ zu werden. Wenige Jahre später gelang ihm mit seinem von der Kritik geschätzten Musikprojekt „Whirlpool Productions“ ein Überraschungshit in Italien. Seither sind, solo oder im Kollektiv, zahlreiche Alben und Remixe von ihm erschienen, sowie drei erfolgreiche Bücher zum Thema DJ-Kultur. Ebenfalls Mitte der 90er Jahre begann für Nieswandt eine lange Phase von Projekten mit dem Goethe-Institut, für das er die halbe Welt bereiste (u.a. naher, mittlerer und ferner Osten, Brasilien, Russland, Südafrika u.v.m.) und jahrelang im Beirat saß. Als Gastdozent besuchte Nieswandt zahlreiche Universitäten und Akademien für Vorträge, Workshops und Diskussionen zu einer breiten Palette popkultureller Themen.
Als künstlerischer Leiter verantwortet Hans Nieswandt die konzeptionelle Weiterentwicklung des Instituts und seine interdisziplinäre Ausrichtung, den Aufbau eines internationalen Netzwerkes von PartnerInnen, die Suche nach (Lehr-) Personal wie auch das Management des Studienprogramms.

 

Curriculum Vitae

  • 1964 geboren in Mannheim.
  • 1972 Umzug nach Friedrichshafen am Bodensee.
  • ab 1977 Aufnahme verschiedener, bis heute kontinuierlich fortlaufender Tätigkeiten als Musiker, DJ und Autor.
  • 1984 Abitur (incl. Großes Latinum) am Graf-Zeppelin-Gymnasium Friedrichshafen.
  • 1985 Umzug nach Hamburg und Aufnahme eines Amerikanistik-Studiums an der Universität Hamburg.
  • 1987 Anstellung als Filmredakteur des Hambuirger Stadtmagazins „Tango“; freier Autor für das Kölner Musikmagazin „Spex“ sowie viele andere überregionale Zeitschriften und Magazine wie „Wiener“, „Stern“, „Miss Vogue“ u.a.
  • 1990 im Januar: Umzug nach Köln als künftiger, später leitender Redakteur des Magazins „Spex“. Damit verbundener Abbruch des Amerikanistik-Studiums.
  • 1992 Gründung des ambitionierten, elektronischen Musikprojekts „Whirlpool Productions“ und erste Schallplattenveröffentlichungen.
  • ab 1993 erste Einladungen zu Gastvorträgen zu popkulturellen Themen an Universitäten (in diesem Fall bei Bazon Brock in Wuppertal) und anderen Institutionen. Der folgten bis heute unzählige weitere, zuletzt (2012 und 2013) an das IMM in Düsseldorf. Im Mai: Ausstieg aus der „Spex“-Redaktion, Fokussierung auf Musikproduktion.
  • ab 1994 bis heute: ausgiebige Projekttätigkeit für das Goethe-Institut, beginnend mit mehreren Reisen nach Brasilien. Im Mittelpunkt standen und stehen dabei vor allem die Vermittlung von elektronischer Musik aus Deutschland, durch Vorträge, Workshops und Kollaborationen mit Künstlern aus den jeweiligen Gastgeber-Ländern, entweder als selbst beteiligter Künstler oder als Kurator von Projekten.
  • 1995 Erscheinen des ersten Albums von Whirlpool Productions. In den nächsten fünf Jahren erscheinen insgesamt vier LPs, 2000 wird das Projekt auf Eis gelegt.
  • 1997 unverhoffter Popstar-Ruhm: die WPP-Single „From: Disco To: Disco“ erreicht Platz eins der italienischen Charts; Top-Ten-Notierungen auch in vielen anderen europäischen Ländern.
  • 1998 Erscheinen des ersten Solo-Albums „Lazer Muzik“ (Ladomat).
  • 2001 Erscheinen des ersten Buchs „Plusminus acht - Disco Tage, Disco Nächte“ (Kiwi).
  • ab 2003 bis heute: Wöchentliche, eigene, selbst zusammengestellte und moderierte Radiosendung jeden Mittwoch um Mitternacht bei WDR 1Live.
  • 2004 Großes Goethe-Institut-Projekt im Nahen Osten. Beginn einer Beiratstätigkeit im Fachbereich Musik der Goethe-Institut-Zentrale in München (bis 2010). Erscheinen der zweiten Solo-LP „The True Sound Center“ (Ware/Mute).
  • 2006 Großes Goethe-Institut-Projekt in Südostasien: „Die asiapazifische Platte“.
  • Erscheinen des Buchs „Disko Ramallah“ (Kiwi).
  • 2009 Großes Goethe-Projekt in Sibirien: „Elecrostancija“
  • 2010 Erscheinen des Buchs „DJ Dionysos“ (Kiwi). Ausführliche China- und Südafrikareisen für das Goethe-Institut.
  • 2011 Erscheinen der Remix-Compilation „Hans Is Playing House“ (Bureau B)
  • 2012 Erscheinen des Albums „12 Remixe für Hildegard Knef“ (Bureau B)
  • 2013 Das nächste Album und das nächste Buch sind in Arbeit; die Radiosendung läuft im zehnten Jahr bei WDR 1Live. Freie Journalistentätigkeit u.a. für den „Rolling Stone“. Unausgesetzte DJ-, Lesungs- und Vortrags-Tätigkeit auf hohem Niveau und bei weitem Aktionsradius im In- und Ausland.

Foto: Steffen Jagenburg