Folkwang

Esther Conter, Pascal Cremer, Tomas Stitilis, Florian Minnerop, Charlotte Katzer - Folkwang Preis 2018

Am Sonntag, dem 1. Juli 2018, werden wieder im Rahmen der Folkwang Preis Gala exzellenten Studierenden der Folkwang Universität der Künste Preise in verschiedenen Sparten verliehen. Die Folkwang StudiScouts haben sich mit den PreisträgerInnen über ihre Arbeiten unterhalten.

StudiScout Amelie von Godin hat mit den Preisträgerinnen und Preisträgern in der Sparte Darstellende Kunst, Esther Conter, Pascal Cremer, Tomas Stitilis, Florian Minnerop und Charlotte Katzer, gesprochen, die für ihre Musical-Eigenarbeit "XAM" den Folkwang Preis erhalten haben.

Foto: Claudia Dilay Hauf

Foto: Claudia Dilay Hauf

 

Amelie: Ihr seid FolkwangpreisträgerInnen! Wie fühlt sich das an?

Musicals: Wir haben uns so sehr gefreut! Es ist schön, dass sich unsere harte und lange Arbeit auch abgesehen von zwei tollen Vorstellungen von „XAM“ noch gelohnt hat.

Amelie: Welche Bedeutung hat der Preis für euch?


Musicals: Wir fühlen uns sehr geehrt, dass wir den Preis bekommen haben, da wir absolut nicht damit gerechnet haben. Wir freuen uns, dass unsere Arbeit unter all den fantastischen MusikerInnen und Folkwang Studierenden einen bleibenden, positiven Eindruck hinterlassen hat.

Amelie: Den Preis bekommt ihr für eure Eigenarbeit „XAM“. Worum geht es dabei?


Musicals: Unsere Eigenarbeit „XAM“ behandelt die menschliche Psyche und Belastbarkeit in einer Extremsituation. Fünf KandidatInnen bewerben sich für einen Job, was sie erwartet, ist ihnen nicht bekannt. In der letzten Runde eines Assessment-Centers treten sie gegeneinander an, um eine letzte Frage zu beantworten. Alle kämpfen für einen Job, der den Rest ihres Lebens ändern könnte. Eine Prüfung, die die KandidatInnen bis an die Grenzen der Menschlichkeit und Logik bringen.

Amelie: Wie seid ihr gerade darauf gekommen?


Musicals: Wir wollten ein aktuelles Thema wählen und fanden auch Untersuchungen wie das Milgram- oder Stanford-Prison-Experiment sehr interessant. Daraufhin haben wir uns paar Filme angeschaut und sind auf den Film „EXAM“ gestoßen, der uns von Anhieb gefallen hat und als Vorlage diente.

Amelie: Wie habt ihr „XAM“ erarbeitet?


Musicals: In erster Linie ist „XAM“ ja im Zuge des Eigenarbeitmoduls entstanden. Unsere Vorbereitung bestand deshalb darin, das Stück zusammen auf die Bühne zu bringen, da bleibt dann gar nicht mehr viel Zeit für Aufregung, weil man ja als Team auf der Bühne steht und miteinander agiert.

Amelie: Was inspiriert euch?

Musicals: Wir haben den großen Vorteil, dass wir so eng, als Jahrgang mit nur fünf Studierenden, zusammenarbeiten. Dabei inspirieren und motivieren wir uns in der täglichen Arbeit gegenseitig.

Amelie: Was sind eure zukünftigen Arbeitsziele?


Musicals: Interdisziplinarität, offene Begegnung. Und vor allem Raum und Zeit für künstlerische Entwicklung. Musical und alles, was sich dann ergibt! Fernsehen, Kino, Synchron und auch eigene Musik schreiben.

Amelie: Während eures Studiums gab es bestimmt auch Höhen und Tiefen. Gab es Momente, in denen ihr an euch gezweifelt habt? Wie seid ihr mit diesen Momenten umgegangen?

Musicals: Natürlich gab es die! In solchen Momenten hilft uns besonders der Kontakt zu Familie und Freunden, um aus der „Theaterblase“ rauszukommen. Es ist einfach wichtig, dass man neben dem Studium seine anderen Interessen und Beziehungen pflegt.

Amelie: Was bedeutet Folkwang für euch?


Musicals: Einfach immer wieder gemeinsam ausprobieren!

 

 

Ein Beitrag im Rahmen des Projekts „Folkwang StudiScouts“.

 

Amelie von Godin / 26. June 2018