Folkwang

Die Folkwang Universität der Künste in den Medien 2018

Vorzüglicher Klavierabend der Klasse Prof. Achilles

Rheinische Post vom 5.6.2018

„Noch eher ein Geheimtipp sind die halbjährlichen Klassenabende der Studierenden der Klavierklasse von Prof. Susanne Achilles am Campus Duisburg der Folkwang-Universität der Künste. Dabei sind die Leistungen dort immer vorzüglich (die RP berichtete). (…) Sieben besonders begabte junge Damen, allesamt aus Ostasien, spielten sechs Meisterwerke von fünf Komponisten, je drei für Klavier solo und für zwei Klaviere. (…) Besonders beeindruckte, wie erzromantisch Dahye Han bereits zehn der ‚Davidsbündlertänze‘ op. 6 von Robert Schumann hinlegte (…). Als Höhepunkt boten Zixin Pang und Ye Cao (als Gast) eine großartig deutliche Aufführung jener drei Stücke für zwei Klaviere ‚En blanc et noir‘ (…), die der vor 100 Jahren gestorbene Claude Debussy im Ersten Weltkrieg schrieb (…).“

Autor: Ingo Hoddick

Neue Welten.
Isabelle Pabst gastiert mit ihrer Band Tired Eyes Kingdom in Blumenthal.

Aichacher Zeitung vom 25.5.2018

„(…) Vor gut zweieinhalb Jahren zog die in Aichach aufgewachsene Sängerin Isabelle Pabst ins Ruhrgebiet, um dort populäre Musik an der Folkwang Universität der Künste zu studieren. Sie suchte nach neuen Denkanstößen, Ausdrucksmöglichkeiten und vor allem, nach Austausch mit anderen Künstlern. All das fand sie im neuen Masterstudiengang und bereits nach zwei Wochen lernte sie drei junge Musiker kennen, die schon bald eine wichtige Rolle spielen sollten: Elif Dikec, klassische Konzertpianistin aus Istanbul, Yotam Schlezinger, Rockmusiker und Produzent aus Tel Aviv, Felix Nisblé, ein Berliner Techno-DJ, und die in Aichach bekannte Sängerin Isabelle Pabst gründeten die Band Tired Eyes Kingdom. (…) Mit Synthesizern, Gitarren, Drum-Computer, vielerlei Effektgeräten bepackt und dem drängenden, direkten Gesang von Pabst und Dikec schaffen die vier eine Form elektronischer Popmusik, in der alles existieren darf: laut und leise, hell neben dunkel, warm wie kalt und von ganz zart bis brutal. Zeiten, wo andere Mauern ziehen, sind die Band und ihr Sound ein Leitbeispiel für künstlerische Austauschprozesse und dafür, dass Vielseitigkeit das Natürlichste ist.“

Autor: Robert Edler

Ein Hauch von Tanzhistorie.
Festival TanzArt-Gala am Stadttheater Gießen bietet Einblick in die Szene weltweit.
Gießen. Ein berauschendes Tanzfest ist diese umjubelte Tanz-Gala im Stadttheater Gießen gewesen. Bereits im 15. Jahr fand die Veranstaltung im Rahmen des Festivals TanzArt ostwest statt.

Wetzlarer Neue Zeitung vom 25.5.2018

„Wieder begeisterte die Mischung aus neoklassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz in vielen Variationen, von bekannten Choreografen und neuen Teilnehmern. Traditionelle Sehgewohnheiten wurden ebenso bedient wie Neues erprobt. (…) Die Klammer des langen Tanzabends war der ‚Folkwang-Stall‘, wie der Gießener Ballettdirektor Tarek Assam eingangs sagte. (…) Den Anfang machte eine Szene aus ‚Auftaucher‘ (1999), das Henrietta Horn selbst mit der Tanzcompagnie Gießen einstudiert hatte. Den Abschluss bildete das neue Stück von Susanne Linke, ‚Hieronymus und der Meister sind auch da‘, das sie mit ihrer Gruppe am Theater Trier entwickelt hat. (…) Die einstige Leiterin der Folkwang-Studios in Essen ist neben Pina Bausch die bekannteste Vertreterin aus dem sogenannten Folkwang-Stall. (…)“

Autor: Dagmar Klein

Viel Applaus für unbekannte Meisterwerke.
Russischer Pianist Evgeny Sinaisky und ukrainischer Geiger Vadim Gluzman begeisterten.

WAZ vom 24.5.2018

„Einen ebenso furiosen wie abwechslungsreichen Konzertabend gab es in der Reihe ‚Große Klaviermusik‘ mit dem russischen Pianisten Evgeny Sinaisky und dem ukrainischen Geiger Vadim Gluzman im Konzertsaal der Folkwang-Universität zu erleben. Das Spektrum reichte von dem spätromantischen Überschwang eines Richard Strauss bis zur verklärten Askese Arvo Pärts. (…) Die Musiker spielen mit Leidenschaft und Feuer: Gluzman berührt mit vollem und leuchtenden Geigenton, während Sinaiski besonders die Synkopen betont und die Musik in eine stürmische Unruhe versetzt. Nachdem das Allegro-Finale der Geiger im Allegro-Finale mit besonders starkem Bogenstrich kraftvolle Akzente gesetzt hat, wird das Duo mit vielen Bravo-Rufen gefeiert. (…) Mit einer Virtuosität, die an Paganini und Liszt erinnert, jagen Klavier und Geige durch die Spieltechniken und wechseln die Tempi. Der Jubel im vollbesetzten Kammermusiksaal ist gewaltig und die Zugabe, Alfred Schnittkes temperamentvolle Polka, begeistert das Publikum erneut.“

Autor: Rudolf Hermes

Stargeiger Gluzman brilliert im Folkwang-Konzert

Rheinische Post vom 24.5.2018

„In der Reihe der Sparkassen-Konzerte ‚Große Klaviermusik‘ am Campus Duisburg der Folkwang-Universität der Künste (…) gastierte [dort] der israelische Stargeiger Vadim Gluzman, geboren 1973 in der Ukraine, am Klavier mehr als nur begleitet von dem Folkwang-Kammermusik-Lehrenden Evgeny Sinaiski, geboren 1973 in St. Petersburg. (…) Zunächst zeigten Gluzman und Sinaiski mit dem minimalistisch-meditativen ‚Spiegel im Spiegel‘ (1978) von Arvo Pärt, dass sie auch Disziplin können. (…) Vadim Gluzman und Evgeny Sinaiski brillierten mit atemberaubender Spieltechnik und leidenschaftlich mitreißenden Aufführungen. (…) Das Publikum jubelte, da waren zwei Zugaben fällig. (…)“

Autor: Ingo Hoddick

Folkwang - Erstklassige Barockvioline-Studentinnen

Rheinische Post vom 3.5.2018

„‚Alte Musik‘ ist (…) einer der drei Schwerpunkte am Campus Duisburg der Folkwang-Universität der Künste (…). Jetzt gab es dort wieder einmal einen erstklassigen Vortragsabend, diesmal von der Barockvioline-Klasse Mayumi Hirasaki. Es präsentierten sich fünf Barockgeigerinnen der Zukunft. (…) Besonders geistvoll wirkte das bei Anne-Rose van Gils - sie hatte sich mit den Sonaten c- Moll op. 5 Nr. 6 von Pietro Locatelli und D-Dur op. 4 Nr. 1 von Francesco Geminiani freilich auch die noch witzigere Musik aufs Notenpult gelegt. Salome Ryser (Violoncello) und Marta Dotkus (Cembalo) waren auch diesmal wieder ein festes Fundament, machten zugleich aus der Begleitung lebendige Musik, im jeweils vorzüglichen Zusammenspiel der Drei. Das größte Ereignis des Abends war freilich, wie Ha-Na Lee als die fünfte im Bunde zwei ebenso bekannte wie anspruchsvolle Stücke für Violine solo hinlegte (…). Die Musik zeigte hier ihre Größe - ohne falsches Pathos.“

Autor: Ingo Hoddick

Ingmar Bergmans „Szenen einer Ehe“ neu aufgelegt

WAZ vom 21.4.2018

„‘Szenen einer Ehe‘ nach Ingmar Bergman steht am Sonntag (22.) im Theater Rottstraße 5 auf dem Spielplan. Regisseurin Selina Girschweiler, Studentin der Folkwang Universität, überrascht mit einer besonderen Setzung des Film-Klassikers von 1973 (…). Dem jungen Team gelingt ein absurd-humorvoller Abend, dem es dennoch nie an Tiefe mangelt. (…)“

Autor: N. N.

Rivonia Trialist's birthday will fund centre for arts

Cape Times vom 9.4.2018

„On Sunday, one of only two living Rivonia Trialists, Denis Goldberg, will turn 85 and through his birthday celebrations open a centre for the arts near his home in Hout Bay. To raise funds for the centre, House of Hope, he will host an event at the Hugo Lambrechts Auditorium in Parow. Yvonne Chaka Chaka, the Tygerberg Children's Choir, Dizu Plaatjies and many more will perform. (…) Speaking to the Cape Times yesterday, Goldberg said: ‘It's the culmination of all my life's work. 'It's all well having political power, but how do we get young people together to learn each other's languages in conversation and promote social cohesion? (…) The South African division of German company Lanxess has joined as a partner for the event, as has the Folkwang University of the Arts in Germany. Prof Gareth Lubbe, of Folkwang University, said he met Goldberg at an event in 2011, and shortly afterwards invited him and the students from the Kronendal Music Academy of Hout Bay to a festival in East Germany. ‘His energy and enthusiasm for the arts and culture after a life of active and tireless struggle has reminded me how much easier it is to go on with our daily lives when we dedicate a sufficient portion of our time to the well-being and happiness of others,’ he said. (…)“

Autor: Lisa Isaacs

Große Cembalomusik in der Folkwang-Uni in Duisburg

Rheinische Post vom 8.3.2018

„Das Cembalo hat bei den Sparkassenkonzerten ‚Große Klaviermusik‘ am Campus Duisburg der Folkwang-Universität der Künste durchaus seinen Platz (…). Jetzt gastierte dort Michael Borgstede, seit drei Jahren Professor für Cembalo und Generalbass an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sein Programm war sehr schlüssig aufgebaut. (…) Der Gast aus Köln zeigte uns erstklassig, wie man auf dem Cembalo flüssig und doch sprechend, ja singend spielen kann. Sogar die pathetische Bach-Chaconne hatte bei ihm menschliches Maß. Da war das Publikum begeistert und bekam seine Zugabe: ‚Beginning slowly‘ von Christopher W. Higgs, oder in Borgstedes Worten ‚ein Beispiel dafür, wie kitschig zeitgenössische Cembalomusik sein kann‘. (…)“

Autor: Ingo Hoddick

Backstage experiences.
A German theater company has started its China tour with a wordless play.

China Daily vom 19.2.2018

„A German theater company has started its China tour with a wordless play. (…) The company began its China tour on Thursday through Dec 24 and will perform Teatro Delusio in Guangzhou, Guangdong province, Xi'an, Shaanxi province, and in Beijing besides other places. In 2016, the company toured seven Chinese cities for the first time with their production, Hotel Paradiso, which is about a small family-run hotel in the Alps. (…)  The British weekly newspaper, The Stage, writing about Teatro Delusio, which was presented at the Edinburgh Festival in 2016, says: 'It is revelatory and thrilling in its sense of discovery, and its wide appeal, free from the constraints of language, is bound to please audiences much further afield.' (…)  Familie Floez, which combines acting, dancing, miming, clowning and masks, has its origins at Folkwang University of the Arts in Essen, the only public education facility for physical theater in Germany. It started in 1994 with a group of acting and mime students, including Schueler, who with experimented theater with masks. In 1996, their first production, titled Familie Floez Kommt über Tage, which paid homage to the working class culture of Germany's industrial zone, the Ruhrgebiet, was well received, and led to the company touring internationally. In 2001, the company made its debut at the Edinburgh Festival Fringe, one of the world's largest arts festival, with its second production titled Ristorante Immortale. (…) Its successful debut at the Edinburgh festival then led the company to tour Europe, Asia and Australia. Over the past 21 years, the company has toured 34 countries with five productions.“

Autor: Chen Nan

Schauspielschüler zieht’s in die Welt.
Abschlussjahrgang des Folkwang-Theaterzentrums verabschiedet sich mit sehenswerten Aufführungen. (...)

WAZ vom 10.2.2018

„(...) Eine der ungewöhnlichsten Liebesgeschichten, die seit einer Weile im Theater erzählt wurden, heißt ‚Wasserstoffbrennen’ und stammt von dem Münchner Autor Leon Engler. Im Folkwang-Theaterzentrum (Thürmer-Saal) gibt es jetzt die Gelegenheit zu einer aufregenden Begegnung mit Mascha und Nico, phänomenal dargeboten von Elisa Reining und Lucas Janson. In knapp 50 Minuten zeigen die beiden Schauspielstudenten die Gefühlskiste ihrer hoch komplizierten Figuren auf dem Niveau gestandener Theaterprofis. (...) ‚Wasserstoffbrennen’ ist eine von sechs Abschlussarbeiten, mit denen sich der vierte Jahrgang des Studiengangs Schauspiel der Folkwang-Uni nach vier Jahren verabschiedet. (...) Vor ihnen liegt eine Zukunft, die sie durchaus an die großen Bühnen führen könnte. Denn die ehemalige Westfälische Schauspielschule genießt als staatliche Schule gegenüber den vielen privaten unter den Intendanten renommierter Häuser noch immer einen ausgezeichneten Ruf. (...)“

Autor: Sven Westernströer

Einer „Jugend ohne Gott“ kommt die Menschlichkeit abhanden.
Martina von Boxen gelingt ein starker Horváth-Abend in den Kammspielen. Schauspielschüler zeigen, was sie können.

WAZ vom 5.2.2018

„Düster und geheimnisvoll ist die Atmosphäre in ‚Jugend ohne Gott’, das am Freitag in den ausverkauften Kammerspielen Premiere hatte. In gut eineinhalb Stunden entwickelt sich ein beklemmendes Spiel zwischen Ohnmacht und Obsessionen, das in seiner Holzschnittartigkeit dem Autor Ödön von Horváth sicher gefallen hätte. Regisseurin Martina van Boxen hat den Ton des Textes exakt getroffen. (...) ‚Jugend ohne Gott’ ist die diesjährige Koproduktion des Schauspielhauses mit dem Studiengang Schauspiel der Folkwang Universität, neben dem Ensemblemitglied Martin Weigel als Lehrer stehen ausschließlich Schauspielschüler auf der Bühne. Sie meistern ihre namenlosen Rollen, die von der smarten Verführerin bis zum bellenden Feldwebel reichen, punktgenau und mit großer Lust an der Darstellung. (...) Ein starker Abend!“

Autor: Jürgen Boebers-Süßmann

Unikonzert: Klangschöner Solist und Tondichtungen

Rheinische Post vom 30.1.2018

„Das Festkonzert der Universität Duisburg-Essen, seit 13 Jahren jährlich im Theater Duisburg, hat immer ein attraktives Programm und einen vielversprechenden Solisten. (...) Im Mittelpunkt stand jenes gut halbstündige Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35, das der vor 125 Jahren gestorbene Peter Tschaikowski 1878 in Clarens am Genfersee komponierte. Der klangschöne und in seiner Virtuosität angemessen unaufdringliche Solist war der 1999 in Israel geborene Nathan Tishin, der noch an der Folkwang-Universität der Künste in Essen bei Prof. Boris Garlitski studiert. Schon nach dem ersten Satz gab es heftigen Beifall – das entspricht eigentlich nicht den Regeln in deutschen Konzertsälen, war hier aber vom Komponisten geradezu herausgefordert. (...) Alle diese Werke sind leicht zu hören, aber schwer zu spielen - das Universitätsorchester Duisburg-Essen nahm unter der bewährten Leitung von Oliver Leo Schmidt die Herausforderung an und übertraf sich wieder einmal selbst. (...)“

Autor: Ingo Hoddick

Glasklare Leidenschaft einer Folkwang-Klavierklasse

Rheinische Post vom 25.1.2018

„Prof. Susanne Achilles lehrt noch nicht so lange am Campus Duisburg der Folkwang-Universität der Künste, die Klassenabende ihrer Studierenden sind daher noch ein Geheimtipp. Jetzt war es unter dem Titel ‚PIANOSOLO!’ wieder einmal so weit: Sechs besonders begabte junge Damen (...) spielten ebenso viele dankbare Repertoirewerke von vier Komponisten. Alle beeindruckten durch glasklaren Anschlag, virtuose Spieltechnik, weitgehende Stilsicherheit auch schon in frühen Semestern und eine oft leidenschaftliche Herangehensweise. Bestes Beispiel war gleich zu Beginn Mina Kim mit der spielfreudigen Sonate Nr. 50 C-Dur von Joseph Haydn. (...) Danach konnte man staunen über Zixin Pang und drei Stücke aus dem ersten Band der ‚Préludes’ von dem vor 100 Jahren gestorbenen Claude Debussy (...). Noch sensationeller wurde es aber am Ende, da legte Dahye Han ‚La vallée d’ Obermann’ aus ‚Années de pèlerinage, Première année: Suisse’ von Franz Liszt so kompromisslos romantisch hin, wie es sich der Komponist wohl gedacht hatte. Da schloss sich auch der Programm-Kreis zu Schumann und Debussy. Großartig!“

Autor: Ingo Hoddick

Clara Blessings sensationelles Konzertexamen gefeiert.
Werke des deutschen Hochbarock erklangen jetzt im Kleinen Konzertsaal der Folkwang-Universität.

Rheinische Post vom 15.1.2018

„(…) 'Alte Musik' ist neben 'Klavier' und 'Kammermusik' einer der drei Fachbereiche am Campus Duisburg der Folkwang-Universität der Künste (…). Schon dass das seit einiger Zeit bestehende Studierendendensemble FolkwangBAROCK, einstudiert vom Folkwang-Barockcello-Dozenten Markus Möllenbeck, hier drei erstklassige Werke des deutschen Hochbarock auf höchstem Niveau aufführte, war ein bemerkenswertes und bewegendes Ereignis. Ha-Na Lee und Teodora Erakovic (Violine), Tania Cornejo (Viola), Salome Ryser (Violoncello), Ioannis Babaloukas (Violone, also barocker Kontrabass) und Lisa Schäfer (Cembalo) spielten historisch kompromisslos, traumverloren schön und jugendlich lebendig. (…) Fast ausverkauft war der Kleine Konzertsaal hier aber vor allem wegen (…) des dann in der Tat sensationellen Konzertexamens der Ausnahmeoboistin Clara Blessing, geborene Geuchen, aus der Klasse von Prof. Michael Niesemann. (…) Im vergangenen Sommer lief der kammermusikalische Teil ihres Konzertexamens am Folkwang-Campus Essen, jetzt in Duisburg war sie die charismatische, souveräne und detailbewusste Solistin in dem Konzert für Oboe d’amore, zwei Violinen, Viola und Continuo D-Dur BWV 1053R von Johann Sebastian Bach (…).“

Autor: Ingo Hoddick

Mitreißender Start ins Bernstein-Jahr.
Neujahrskonzert im Haus Fuhr.

Werdener Nachrichten vom 12.1.2018

„(…) Es mag sein, dass die Studenten der Folkwang-Hochschule die ersten waren, die in diesem Jahr dem Komponisten und Dirigenten die Ehre erwiese, (…) aber ganz sicher waren die jungen Künstler nicht die erstbesten. Ihr Konzert dürfte zu den Spannendsten gehören, die in diesem Saal zu erleben waren. Das lag an den Kompositionen des Meisters, die Klassik und Moderne verbanden, zudem an den virtuosen Interpreten (…) und nicht zuletzt an dem Dozenten Kai Schumacher, der die Feinheiten der einzelnen Werke verblüffend einfach nahe brachte. (…) Der Höhepunkt war erwartungsgemäß am Ende das Stück ‚Glitter und Gay‘ aus dem Musical Candide, in dem Sopranistin Emily Dilewski noch einmal mit Stimmumfang und Ausdruck strahlte; ebenbürtig begleitet von Chu-Ling Liu. (…) ‚Was wollen diese Studenten eigentlich noch lernen?‘ fragte eine Zuhörerin beim anschließenden Buffet; und bekam vom Nachbarn zur Antwort: ‚Viel wichtiger ist, wie will sich diese Konzertreihe noch steigern.‘ (…)“

Autor: G.B.

Zusammenbruch auf offener Orgeltastatur.
Improvisation ohne Sicherheitsnetz: „Vom Glück des Anfangs“ in der Folkwang Universität der Künste.

WAZ vom 10.1.2018

„(…) Hier waren die Tanzfans versammelt, um Henrietta Horns Improvisationen zum Thema ‚Vom Glück des Anfangens‘ zu erleben. (…) Zusammen mit sechs anderen Folkwangtänzern und dem Organisten und Musikwissenschaftler Matthias Geuting begab man sich ins Abenteuer. (…) Zum Ende hin wurde es besonders eindrucksvoll. Während besinnliche Orgeltöne den Raum erfüllten, wurden die Bewegungen Henrietta Horns immer hektischer und der Musik gegenüber eher kontrovers. (…) man erlebte ein Zusammenbrechen von Klang, Volumen und Ordnung, eine irrwitzige Atmosphäre des Erstrebens, bei der schließlich eine der Tänzerinnen auf den Manualen der Orgel zu liegen kam und der Organist nur die Tasten um ihren Körper herum erreichen konnte. Performances dieser Art sollte man öfters erleben können! Begeisterung!“

Autor: DSG