Folkwang

Die Folkwang Universität der Künste in den Medien 2019

Tiefe und Wasser: Konzert für Fagott, Kontrafagott und Live- Elektronik
Rohrblatt 35 (2020)

„Am Anfang stand im Frühjahr 2016 ein gemeinsamer Biergartenbesuch von (dem Komponisten Jan) Müller- Wieland und dem Fagottisten Malte Refardt. Dort haben sie begonnen, (...)an der Idee eines Konzerts für Fagott, Kontrafagott und Live- Elektronik zu ‚spinnen‘‘. Ein solches Werk, dessen Entstehung dann der Norddeutsche Rundfunk (NDR) und der Leiter der NDR Radiophilharmonie, Andrew Menze, unterstützten, würde seit vielen Jahren die erste große Uraufführung eines Fagottkonzertes sein. Mehr noch: es würde das allererste Konzert für Fagott und Kontrafagott überhaupt sein, die obendrein noch von ein und demselben Instrumentalisten gespielt würden. (…) Generell habe sich aber, so Refardt, seit den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Qualität der Fagottisten – wie auch der Instrumente selbst – insgesamt sehr verbessert. Was man heute bei der Aufnahmeprüfung für das 1. Semester spiele, war damals das Repertoire, das man zum Konzertexamen ablieferte. (…) An seinem Lehrstuhl an der Folkwang Universität der Künste in Essen verlange er von allen seinen Studenten, dass sie sich mit dem Kontrafagott intensiv auseinandersetzten. (…) Von Müller- Wieland hatte er sich nur ein paar Takte für Kontrafagott gewünscht, daraus ist dann ein großes Konzert geworden. (…) Inspiriert war (Müller- Wieland) vom Klang des Fagottes und des Kontrafagottes. (…) (D)er Titel, das Bild einer ‚Gottesspur‘ stellte sich erst allmählich ein (…). Für ihn sei das Stück ‚letztlich ein Einakter ohne Worte.‘ (…) Gott suchen, sich auf die Spuren Gottes zu begeben, ist für Müller- Wieland existenziell und doch ist das Werk kein geistliches Werk (…). ‚(D)a gelingt Müller- Wieland ein Geniestreich,‘ sagt Refardt, ‚indem er die Natur mit der ewigen Gültigkeit Bachscher Musik zusammenstellt, ja gleichsetzt.‘“

Autor: Ralf- Thomas Lindner

Die Düsseldorfer Kunsthalle zeigt die Schau „Subjekt und Objekt“ mit Werken von 107
Künstlern.
So reich ist die Fotografie in Nordrhein-Westfalen

Westdeutsche Zeitung vom 07.05.2020

„(Gregor)Jansen (der Düsseldorfer Kunsthallenchef) entschloss sich zu einer Übersicht über die Entwicklung der Fotografie im Rheinland und Ruhrgebiet. Das Ergebnis ist eine Ausstellung. (…) Eine Totale mit 107 Künstlern. (…) Das erste Foto stammt von 1949 und ist ein suggestives Umkehrbild von Otto Steinert, die letzten Aufnahmen der jungen Generation sind aus diesem Jahr. Der Bogen dessen, was drei Generation(en) aus der hiesigen Region mit der Kamera in der Hand geschaffen haben, ist weit gespannt. (…) Die Folkwangschule in Essen hat noch immer die Nase vorn. Dort lehrte schon Albert Renger-Patzsch vor dem Zweiten Weltkrieg und richtete Steinert 1959 die erste Klasse für Fotografie im Nachkriegs- Deutschland ein (…) Nordrhein-Westfalen gilt als das Bundesland mit dem differenziertesten Studienangebot für Fotografie in Deutschland. Es verfügt über die meisten Studienplätze und Standorte für dieses Fach. (…) Die Ausstellung vermeidet jedoch den Leistungsvergleich, denn da wäre Essen mit seinem breiten Angebot kaum zu überbieten. (…) Es gibt Persönlichkeiten, die wie Jitka Hanzlová aus Essen längst eine große Einzelausstellung verdient hätten, reflektiert sie doch in ihren Porträts immer zugleich den Lebensraum der Menschen."

Autorin: Helga Meister

Essen: Leuchtturm für Fotografie
Deutschlands Fotogedächtnis soll an die Ruhr. Experten sehen den Standort deutlich vor
Düsseldorf. Entstehen könnte das nationale Institut auf Zollverein

Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 11.03.2020

„Essen soll das Fotogedächtnis Deutschlands werden. Wenn es nach dem Willen der Expertenkommission geht, die im Auftrag von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) ein Konzept für die Einrichtung eines Bundesinstituts für Fotografie erstellt hat, dürfte die zentrale Einrichtung zur Sicherung des nationalen Fotokunst-Erbes im Ruhrgebiet entstehen. (...) Essen punktet nicht nur mit seiner langen Foto-Tradition. Die Stadt verfüge mit der weltberühmten Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang, dem Archiv des Ruhr Museums (über vier Millionen Negative) und dem historischen „Archiv Krupp“ schon jetzt über einzigartige Sammlungen der Fotografie seit dem 19. Jahrhundert. Dazu käme als vierter Partner die renommierte Folkwang-Universität der Künste, wo Praxis und Theorie und Geschichte der Fotografie seit Jahrzehnten gelehrt werden. „In diesem größeren Umfeld und darüber hinaus in NRW hat das Institut die besten Chancen, sich zu einem Leuchtturm für Fotografie zu entwickeln“, finden die Experten. (...) Als favorisierter Standort eines möglichen Bundes-Fotozentrums gilt das Welterbe Zollverein. In direkter Nachbarschaft der Folkwang-Universität könnte das Institut entstehen."

 Autor: Martina Schürmann

Sicher mit dem Ariadnefaden
Junge Folkwang-Choreographen brachten eigene Tanzstücke in den großen Applaus

Werdener Nachrichten vom 06.03.2020

„Die „Jungen Choreographen“ der Folkwang-Universität brachten in Solo- bis Gruppenstücken unterschiedliche Stile auf die Bühne der Neuen Aula. (…) Das Ergebnis, das Studenten verschiedener Ausbildungsstadien mit ihren Kreationen vorstellten, war bemerkenswert. (…) Das, was die Studierenden des Folkwang Instituts für zeitgenössischen Tanz in Eigenarbeit unter der künstlerischen Leitung von Professor Rodolpho Leoni auf die Bühne gebracht hatten, war des Beifalls wert, den die strahlenden Gesichter der Akteure in einer Doppelreihe aus den Händen des begeisterten Publikums entgegennahmen.

Autor: Peter Noçon

Mehr als nur Pantomime
Der Studiengang "Physical Theatre" an der Essener Folkwang-Uni ist deutschlandweit einzigartig. Hier lernen die Studenten so ziemlich alles, was auf modernen Theaterbühnen gefragt ist - von der Akrobatik bis zum Maskenspiel

Welt am Sonntag vom 12.01.2020

„(...) Das unterscheidet die Physical-Theatre-Ausbildung an der Folkwang-Uni von anderen Schauspielstudiengängen. Anders als noch in den 90er-Jahren, als sich ein Großteil der Abgänger für ein Engagement an einem Schauspielhaus entschied, ist dieser Studiengang nun auf eine Theaterlandschaft ausgerichtet, in der die Grenzen verschwimmen - die zwischen Stadttheatern und freier Szene ebenso wie die zwischen Spielern und Autoren. Das Physical Theatre wird zwar von der breiten Öffentlichkeit nicht so deutlich wahrgenommen wie das klassische Sprechtheater. Aber viele Neuerungen des Theaters finden gerade hier statt. Eben weil die Protagonisten des Physical Theatre nicht nur Interpreten eines Textes oder einer Situation sind, sondern ihre Arbeiten aus sich heraus schaffen. Noch gibt es zwar keine prominenten Absolventen dieses Studienganges, aber immer häufiger werden sie von etablierten Bühnen projektweise engagiert.(...)“

Autor: Sascha Westphal

Folkwang-Uni: quicklebendiger ‚Sommernachtstraum‘ in Essen
Folkwang-Uni bringt Benjamin Brittens „Midsummer Night’s Dreams“ auf die Bühne.
Studenten überzeugen mit Ehrgeiz und glühender Spielfreude.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 10.12.2019


„(…) An der dreistündigen Produktion sind nahezu alle Bereiche aus den Fächern Gesang, Musiktheater, Physical Theatre, Tanz und natürlich den Instrumentalklassen beteiligt. Bereits die Koordination der vielen Sparten stellt hohe organisatorische Anforderungen an das Team, von den musikalischen und szenischen Ansprüchen ganz zu schweigen. (…) Dass nahezu alle Sängerinnen und Sänger den feinen, leichten Tonfall der Musik über die gesamte Distanz ohne Ermüdungserscheinungen sicher trafen, (…) spricht für den hohen Ausbildungsstand des Instituts, aber mehr noch für den Ehrgeiz und die glühende Spielfreude der Studenten. (…) Der filigrane Parlando-Ton der meisten Rollen fordert den Solisten eine hohe Dosis an Stilgefühl, Intonationssicherheit und rhythmischer Präzision ab. (…) Der begeisterte Beifall für die ebenso anspruchsvolle wie hochwertig ausgeführte Produktion war mehr als berechtigt.“

Autor: Pedro Obiera

Oper entführt in den Zauberwald
Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 04.12.2019

(...) mit seinen 21 Gesangsrollen und einem differenzierten Instrumentarium im Orchester ist A Midsummer Night’s Dream auch zu Beginn des Winters eine passende Herausforderung für die jungen Studierenden der Folkwang Universität der Künste. (…)Für Wolfram-Maria Märtig ist die Hochschul-Produktion das Debüt als Dirigent an der Folkwang-Uni und zugleich sein erster Kontakt mit einer Oper Benjamin Brittens. Er bewundert vor allem, wie strikt und folgerichtig die Instrumentierung die verschiedenen handelnden Personengruppen unterscheidet: Die Handwerker, die im Wald eine Theateraufführung proben, haben einen eigenen Tonfall. Ebenso die Verliebten, die sich zwischen den Bäumen verirren. Und die übersinnliche Welt der Elfen ist durch Harfe, Celesta und Schlagwerk in eine besondere klangliche Sphäre getaucht. (…)"

Autor: Werner Häußner

Der Körper vergisst nie
Süddeutsche Zeitung vom 02.08.2019

 „(…) Amelie von Godin, 26 Jahre alt, ‚Physical Theatre‘-Studentin der Folkwang-Universität der Künste in Essen: ‚(…)  Wir haben einen Drang, etwas zu erzählen, uns zu positionieren (…) Der Körper kann mehr und anders erzählen als die reine Sprache. Es geht nicht um Tricks oder akrobatische Fähigkeiten.“ Hervorgegangen ist diese Ausbildungssparte aus der Hauptfachklasse ‚Pantomime‘, die Günter Titt und Bettina Falckenberg bereits 1965 in Essen etablierten (…) und seine Studentenschaft ist tatsächlich sehr international. (…) ‚Hier wird keine besondere Körperform ausgebildet. (…)‘, sagt Godin: ‚Man muss nur herausfinden: Wie kann mein Körper eine Geschichte erzählen?‘ (…) ‚Ich bekam hier die Möglichkeit, meine Art von Theater und Ausdruck zu entwickeln. (…) Und es ist grenzenlos, weil es im Gegensatz zu vielen anderen Medien vor allem auf die Vorstellungskraft des Zuschauers vertraut. (…) Wir werden für eine Freie Szene ausgebildet, um selbst Performer in einem Kollektiv oder einer Kompanie zu sein, und nicht, um einem Text oder Regisseur zuzuarbeiten.‘ Dazu gehört eine frühe Förderung eigener Projekte. (…) Für die Realität als freie Performance-Künstlerin fühlt sie sich gut gerüstet. (…) (Es gehe) allen darum, ‚in freier künstlerischer Arbeit seine eigene Vision‘ zu entwickeln(…) Sie selbst (…) profitier(e) vom interdisziplinären Folkwang-Ansatz. Sie arbeit(e) nicht nur mit Performern, sondern auch mit Tänzern, Kompositionsstudenten, einem Kontrabassisten und einer Kamerafrau. Das große Ganze gel(inge) nur durch das Netzwerk, das sie im Studium aufgebaut ha(be). (…) Auf die unvermeidliche Frage ‚Was kann man mit so einer Ausbildung machen?‘, gibt es für sie darum nur eine Antwort: ‚Alles!‘ (…)“

Autor: Alexander Menden

Im Reich der Fantasie
O-Ton Magazin vom 13.06.2019

(...) (I)m Rahmen der Reihe opera! SommerWerkStatt Musiktheater führt die Folkwang-Uni Wunderland auf - einen "Songzyklus" von Anno Schreier. (...) Im Mittelpunkt soll die Befindlichkeit von Alice stehen, also kommt die gleich vier Mal vor: In Gestalt von drei Sängerdarstellerinnen und einer Tänzerin. Eine interessante Idee, die nicht nur funktioniert, sondern vor allem auch sängerisch erheblich vielschichtiger wird, ohne dass die Inszenierung an Verve verliert. (...)Musikalisch hat Lothar Wetzel alles bestens im Griff. Die Balance zwischen Sängern und Instrumentalisten ist hervorragend. (...) Langanhaltender, herzlicher Applaus im bis auf den letzten Platz besetzten Saal bestätigt den Eindruck, dass hier die Premiere eines wunderbar fantasievollen, abwechslungsreichen, kurzweiligen und perfekt durchgeführten Musiktheater-Abends über die Bühne gegangen ist."

Autor: Michael S. Zerba

Genre-Vielfalt zwischen poetisch und politisch
Recklinghäuser Zeitung vom 17.05.2019

„Es ist ein Traum, aus dem man nicht erwachen möchte – die Rückkehr in die Realität fällt schwer nach diesem Ruhrfestspiel-Abend. Im „Folkwang Showcase“ zeigen die Studierenden der Universität der Künste schauspielerisch, tänzerisch und musikalisch, wofür sie leben. (…)Die Bühne und Requisiten sind schlicht, werden höchst effizient genutzt, die Pointen mal ganz fein, mal direkter eingesetzt, die Darstellung in Mimik und Gestik ist großartig (…) Wie vielseitig und präzise an der Folkwang-Universität die Studiengänge gelehrt werden, zeigt sich im jeweiligen Wechsel zum nächsten Genre: „Die Krähe“ (Lucy Flournoy) ist atemberaubend, ein Paradies(vogel) für Fans des Physical Theatre – und wer das bis dahin noch nicht war, ist es jetzt, garantiert. (…) Wie viel ein Körper, die feinste Bewegung, erzählen kann – es ist eins der Wunder des Abends."

Autorin:  Mareike Graepel

Eine runde Sache
Ruhr Nachrichten vom 11.04.2019

 „Der Künstler Robert Henke hat auf Zollverein in Essen eine tolle Licht-Installation entwickelt. Damit eröffnet die Folkwang-Uni ihr Bauhaus Festival. (...) Der Besucher betritt die erste Etage des Sanaa-Gebäudes auf Zollverein (...) und die Kinnlade klappt erst einmal nach unten. (...) Ein faszinierender, zeitloser, meditativer Raum - und die Besucher der Pressekonferenz setzen sich am Mittwoch gern auf den Boden und ließen sich geistig wegtragen von diesem Gesamtkunstwerk aus Farbe, Form und Klang. Ein Erlebnis!“

Autorin: Bettina Jäger

 „Was sich nicht erzählen lässt“ oder doch „Völlig im Arsch“ Nicole Claudia Weber im Gespräch
Detlefs Notizblog vom 13.03.2019

„Detlef Nickel: Was wird „Spring Awakening“ an der Folkwang Universität der Künste auszeichnen, warum sollte man die Produktion auf keinen Fall verpassen?
Nicole Claudia Weber: Wegen der Studenten! Sie sind der Hammer! Außerdem ein richtig cooles Konzept – unsere Bühne ist eine Halfpipe, also eine richtig gute Spielwiese.(...) Es ist ein Musical mit Humor, Tiefe, Sinnlichkeit, Kraft und einer dynamischen Konsequenz, der man sich nicht entziehen kann. Und das Publikum bekommt dieses Stück von mitreißenden jungen Künstler*innen mit einer geballten Ladung Lust, Talent und Können geboten!“ 

Das vollständige Gespräch ist hier aufrufbar.

Autor: Detlef Nickel

Auf dem Spielfeld des Lebens
In der Zeche Eins in Bochum gelingt den Folkwang-Absolventen starkes Theater. „Was glänzt“ ist eine beißende Abrechnung mit unserer Ellenbogengesellschaft
Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 05.03.2019

„(…) Mit „Was glänzt“ von Gerhild Steinbuch legt der vierte Jahrgang der Schauspielstudenten am Folkwang-Theaterzentrum seine Abschlussarbeit vor. (…) Alles ist da: Der quietschende Hallenboden, die verwirrenden Linien auf dem Spielfeld, die Anzeigetafeln, die Hochsitze, der Schiedsrichter, die Trinkflaschen. (…) Die Zuschauer lassen sich von den schwungvollen Aufführungen gern verzaubern, während den Eleven die Freude darüber anzumerken ist, auf großer Bühne ihr Talent zu zeigen. (…) Wie Regisseur Philipp Becker seine jungen Spieler auch trotz hoher Hürden zu einer wunderbar geschlossenen Ensembleleistung treibt, zeugt von viel Arbeit und einigem Können. Die Zuschauer spenden großen Jubel. Unter ihnen auch Intendant Johan Simons, dem nicht entgangen sein wird, welch vielversprechende Jungdarsteller gerade die Folkwang-Uni verlassen.“

Autor: Sven Westernströer

Abschlusskonzert des Musikalischen Netzwerkes Kray
38 Kinder der Joachimschule übten unter Anleitung von Dozentinnen und Studierenden der Folkwang-Universität der Künste

Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 02.02.2019

"Zahlreiche Kinder standen im Alten Rathaus Kray beim ersten Abschlusskonzert des Musikprojekts 'Musikalisches Netzwerk Kray' auf der Bühne. (…) Bürgermeister Rudolf Jelinek (…) lobte die Schüler für ihren Fleiß, ihr musikalisches Talent und ihre intensive Vorbereitung auf das Konzert. (…).  Kinder aus 35 Nationen besuchen derzeit die Jahrgangsstufen eins bis vier an der Joachimschule in Kray, einem Stadtteil mit großer Heterogenität und überschaubaren Freizeitangeboten für Kinder. (…). Seit Oktober 2018 haben 38 Kinder der Joachimschule unter Anleitung von Dozentinnen und Studierenden der Folkwang-Universität der Künste sowie mit Unterstützung von Mitgliedern des Übehauses erste musikalische Erfahrungen sammeln können."

Autor: N.N.

Hörgenuss mit Sinfonietta
Konzert des Kammerorchesters der Folkwanguniversität und der Musikhochschule Detmold

Werdener Nachrichten vom 25.01.2019

"Als ob er die Einsätze mit der Hand aus dem Orchester herausholen und dadurch in besonderer Weise zum Klingen bringen würde, benutzte Tim Hüttemeister seine linke Hand, während seine rechte mit dem Taktstock das gesamte Ensemble dirigierte. Das Ergebnis war ein Hörgenuss von "Sinfonietta", dem Kammerorchester der Folkwang Universität der Künste, in einem Konzertzusammenwirken mit der Hochschule für Musik aus Detmold im Haus Fuhr. (...). Schwindelig wurden die Klänge in Höhe und Breite gezogen, schöpften stets aus dem Vollen und hatten keine stumpfen Wendungen. (…). Es lag eine hohe Abstimmung in Einzelstimmen und Orchestervollklang, was Hüttemeister stets begeistert lächelnd vereinen ließ. (...). Ein perfektes Konzert schloss unter großem Applaus. (…)."

Autor: Peter Noçon