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SUMMARY:Horror als Kunstform
DESCRIPTION:_Referent: Daniel Martin Feige\, abk Stuttgart\n_Moderation: M
 ona Leinung\, KWI\n_Horror erfreut sich vor allem als Gattung des Films se
 it langem großer Beliebtheit. Dabei ist er nicht allein eine Gattung unte
 r Gattungen\, sondern kennzeichnet ein Weltverhältnis einer spezifischen 
 Art\, das erst unter den Bedingungen der Moderne möglich wurde: Im Gefolg
 e der Entzauberung der Welt durch die Naturwissenschaften und den Gedanken
 \, dass wir die Welt im Rahmen unserer vernünftigen Vermögen widerspruch
 sfrei verstehen können\, zeigt uns der Horror eine Welt\, die eine dunkle
  Seite in unserer Rationalität hervorkehrt. Der Vortrag argumentiert\, da
 ss Horror gerade keine marginale Gattung ist\, sondern paradigmatisch für
  etwas\, was die Künste der Moderne von jeher verwirklichen: Er thematisi
 ert gesellschaftliche Pathologien und unvergoltenes Unrecht im Medium sein
 er Bilder\, Bewegungen und Formen so\, dass diese Thematisierung zugleich 
 einen Angriff auf unsere Integrität als Subjekte darstellt. Daniel Martin
  Feige wird diese These anhand zentraler Filmbeispiele und filmphilosophis
 cher Diskussionen entfalte. _Daniel Martin Feige ist Professor für Philos
 ophie und Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in S
 tuttgart. Zuletzt erschienen „Die Natur des Menschen. Eine dialektische 
 Anthropologie“ (2022)\, „Philosophie der Musik“ (2024) und „Kritik
  der Digitalisierung“ (2025). _Eine Veranstaltung des Kulturwissenschaft
 liches Institut Essen (KWI) in Kooperation mit der Folkwang Universität d
 er Künste.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>_Referent: Daniel Martin Feige\, abk Stutt
 gart</p>\n<p>_Moderation: Mona Leinung\, KWI</p>\n<p>_Horror erfreut sich 
 vor allem als Gattung des Films seit langem großer Beliebtheit. Dabei ist
  er nicht allein eine Gattung unter Gattungen\, sondern kennzeichnet ein W
 eltverhältnis einer spezifischen Art\, das erst unter den Bedingungen der
  Moderne möglich wurde: Im Gefolge der Entzauberung der Welt durch die Na
 turwissenschaften und den Gedanken\, dass wir die Welt im Rahmen unserer v
 ernünftigen Vermögen widerspruchsfrei verstehen können\, zeigt uns der 
 Horror eine Welt\, die eine dunkle Seite in unserer Rationalität hervorke
 hrt. Der Vortrag argumentiert\, dass Horror gerade keine marginale Gattung
  ist\, sondern paradigmatisch für etwas\, was die Künste der Moderne von
  jeher verwirklichen: Er thematisiert gesellschaftliche Pathologien und un
 vergoltenes Unrecht im Medium seiner Bilder\, Bewegungen und Formen so\, d
 ass diese Thematisierung zugleich einen Angriff auf unsere Integrität als
  Subjekte darstellt. Daniel Martin Feige wird diese These anhand zentraler
  Filmbeispiele und filmphilosophischer Diskussionen entfalte.<br /> _Danie
 l Martin Feige ist Professor für Philosophie und Ästhetik an der Staatli
 chen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Zuletzt erschienen „Di
 e Natur des Menschen. Eine dialektische Anthropologie“ (2022)\, „Philo
 sophie der Musik“ (2024) und „Kritik der Digitalisierung“ (2025).<br
  /> _Eine Veranstaltung des Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI) 
 in Kooperation mit der Folkwang Universität der Künste.</p>
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