Unter welchen Bedingungen wird Kunst heute als politisch lesbar? In welchem Verhältnis stehen ästhetische Form und gesellschaftliche Krise? Und inwiefern verschieben digitale Infrastrukturen und Künstliche Intelligenz die Maßstäbe künstlerischer Produktion und Bewertung? Diesen und weiteren Fragen gehen Markus Rautzenberg, Professor für Philosophie im Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität der Künste, und das Kulturwissenschaftliche Institut Essen im Rahmen der internationalen Tagung „Crisis and Form: Politicizations of Art“ nach.
Gestaltung: Mona Leinung
Vor dem Hintergrund tiefgreifender Transformationen in Technik, Öffentlichkeit und Institutionen zielt die Tagung darauf, die Bedingungen und Formen der Politisierung von Kunst neu zu bestimmen. Gemeinsam mit internationalen Beiträger*innen wird untersucht, inwiefern klassische kunsttheoretische Ansätze noch tragfähig sind oder einer grundlegenden Revision bedürfen.
Die Tagung findet vom 22. bis 24. April am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.
Weitere Informationen unter:
kulturwissenschaften.de/veranstaltung/crisis-and-form-politicizations-of-art
Rautzenberg / 17. April 2026