Der leere Raum

Abschlussarbeit von Benjamin Gages

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Schauen wir auf eine Fensterscheibe, sehen wir einerseits den Innenraum und anderseits, in der Spiegelung, das Draußen. Unsere Wahrnehmung vereint beide Räume und hinterlässt etwas Weiteres. Ein Raum. So entsteht etwas was sich unserer Realität zu entziehen scheint. Wir nehmen es wahr, lassen es weiter unbeobachtet am Rande unserer Wahrnehmung liegen. Am Beginn meiner Bachelorarbeit steht für mich die Reflexion all der entstandenen Arbeiten, Studien und Techniken. Die hieraus entstehende Arbeit soll ein Bilanzstrich ziehen, aber kein Ende sein. Meine Arbeit will ich einen weiteren Raum entstehen lassen den ich als leer definiere. Hier können alle Fragmente ein Ganzes sein.

An diesem Punkt fordere ich einen leeren Raum, ein leeres Blatt Papier auf dem noch alles möglich ist. Zurück zum Start. Alles auf Null.

 

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