Folkwang Symposium thematisiert kulturelle Aspekte der Migration im Ruhrgebiet

Tagung am 18. und 19. November 2016 im Kleinen Konzertsaal am Folkwang Campus Duisburg

Migrationsbewegungen prägen seit Jahrhunderten kulturelle Aspekte des Ruhrgebiets – so auch aktuell die Zuwanderung von Geflüchteten aus Krisengebieten. Wie verändern sich dadurch Kultur- und Bildungsinstitutionen und welchen Beitrag können Kulturschaffende für die Integration von neu zugewanderten Menschen leisten? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Symposium „Kulturelle Aspekte der Migration im Ruhrgebiet“ am 18. und 19. November 2016 im Kleinen Konzertsaal am Folkwang Campus Duisburg. Die Tagung ist öffentlich, der Eintritt frei.

Die interdisziplinäre Tagung thematisiert aktuelle Fragestellungen von Migrations- und Fluchterfahrungen sowie Aspekte der Integrationspolitik. Neben Vorträgen, die sich mit Stadtgesellschaften im Wandel oder der Situation von Geflüchteten an Hochschulen im Ruhrgebiet beschäftigen, machen die TeilnehmerInnen aus Politik, Kultur- und Sozialwissenschaften eine Bestandsaufnahme bestehender Integrationsmaßnahmen. An der Diskussion nehmen ebenfalls syrische Geflüchtete teil, die von ihren Erfahrungen aus der Praxis berichten. „Ziel des Symposiums ist es, konkrete Handlungsoptionen zu entwickeln und diese an die Öffentlichkeit zu tragen“, erklärt Prof. Dr. Andreas Jacob, Professor für Musikwissenschaft an der Folkwang Universität der Künste und gemeinsam mit Dr. Gordon Kampe Organisator der Tagung. „Deshalb planen wir auch, zeitnah einen Sammelband zu veröffentlichen, in dem die Ergebnisse der Tagung festgehalten sind.“
Als Rahmenprogramm findet am 18. November um 20 Uhr im Kleinen Konzertsaal ein Benefizkonzert statt, das dem Abschlussprojekt eines geflüchteten Studenten zugutekommt.Es treten Folkwang Studierende aus der Gesangsklasse von Prof. Rachel Robins auf.

Die Tagung ist offen für interessierte BesucherInnen, um Anmeldung unter info(at)intez.de wird gebeten.

Ausgerichtet wird das Symposium von der Folkwang Universität der Künste, dem Landesmusikrat NRW, der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und INTEZ e.V., einem Verein zur Integration hochqualifizierter Zuwanderinnen und Zuwanderer.

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Programm des Symposiums

Laura Collmann / 08. November 2016

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