Auszeichnungen der Gestaltungs-Studierenden & Alumni

Hier finden Sie eine Auswahl der Preise für Studierende & Alumni aus dem Bereich Gestaltung. Die Liste wird ständig ergänzt.

Folkwang LAB auf der Shortlist des NICE Awards 2017

Das Folkwang-LAB „Kennen wir uns?“ ist für die Bestenliste des diesjährigen Network for Innovations in Culture and Creativity in Europe (NICE) Awards gewählt worden. Damit gehört es zu den besten 10 von 110 Einreichungen aus 23 Ländern, die von einer international besetzten Jury gesichtet und für den Innovationspreis nominiert wurden. Der mit 20.000 Euro dotierte Innovationspreis wird am 06. September in Essen verliehen. Das Preisgeld wird gemeinschaftlich gestiftet von der Stadt Bochum, der Stadt Dortmund, der Stadt Essen, der Stadt Gelsenkirchen und dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Kennen wir uns?“ ist ein interdisziplinäres Projekt, das mit und für Menschen mit Demenz arbeitet, um deren Lebensqualität zu verbessern. Unter der Leitung von Prof. (stv.) Carolin Schreiber (Industrial Design | Strategie & Vision) beschäftigen sich Studierende verschiedener Studienrichtungen der Folkwang Universität der Künste mit Demenzkranken, deren Angehörigen und dem pflegendem Umfeld, um neue Lösungen zur Steigerung der Lebensqualität zu generieren.

Der Europäische Innovationspreis für Kultur und Kreativwirtschaft hat das Ziel, Innovationen aus dem Kultur- und Kreativsektor zu fördern. Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs ist die Vision einer integrativen Gesellschaft mit dem Fokus auf anwenderorientiertem Design und BürgerInnenbeteiligung. Gegenstand der Bewerbungen können bereits realisierte oder geplante Projekte, innovative Vorhaben, Konzepte oder Forschungsvorhaben sein. Realisierte Projekte dürfen nicht älter als drei Jahre alt sein. Bewerben können sich Einzelpersonen, Teams und Organisationen aus dem Kultur- und Kreativbereich.

Das Network for Innovations in Culture and Creativity in Europe wurde 2013 vom european centre for creative economy (ecce) gemeinsam mit 15 europäischen Städten, Hochschulen, Agenturen und Persönlichkeiten ins Leben gerufen und hat mittlerweile 25 Mitglieder aus 15 europäischen Ländern.

Folkwang Preise 2017 verliehen

Die diesjährigen Folkwang Preise wurden am 02. Juli bei der Folkwang Preis Gala in der neuen Aula der Folkwang Universität der Künste am Campus Essen-Werden verliehen. Die PreisträgerInnen des Folkwang Wettbewerbs 2017 präsentierten ihre ausgezeichneten Beiträge vor begeistertem Publikum und nahmen ihre Urkunden von Folkwang Rektor Prof. Dr. Andreas Jacob und Henning R. Deters, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Folkwang Universität der Künste e. V. im Beisein von Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen entgegen.

Seit 1958 stiftet die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Folkwang Universität der Künste e. V. (GFFF) jährlich Folkwang Preise in unterschiedlichen Sparten. Bewerben können sich Studierende, die mindestens im dritten Semester an der Folkwang Universität der Künste studieren. Die Preise sind jeweils mit 2000 Euro dotiert. Im Rahmen der Verleihung der Folkwang Preise in den Sparten Darstellende Kunst, Gestaltung, Komposition, Musik, und Musikwissenschaft wurden außerdem der Ingrid Girardet Förderpreis für junge Talente, der Dr. Alfred Hoff Sonderpreis zur Förderung junger PianistInnen sowie der Tanzpreis der Josef und Else Classen Stiftung vergeben. Das Preisgeld für alle Sonderpreise beträgt 1.000 Euro.

Zwei Preise in der Sparte Darstellende Kunst für je zwei Duo-Abschlussinszenierungen:
Nils Kretschmer & David Vormweg, Schauspiel
Paulina Alpen, Schauspiel & Mats Süthoff, Physical Theatre

Drei Preise in der Sparte Gestaltung:
Yuliana Gorkorov, Kommunikationsdesign, Folkwang Graduate Programm Heterotopia
Sophia Lanzinger, Fotografie
Daniel Rauch, Industrial Design, Folkwang Graduate Programm Heterotopia

Ein Preis in der Sparte Komposition:
Nayoung Yuk (Klasse: Prof. Günter Steinke)

Zwei Preise in der Sparte Musik:
Maciej Frąckiewicz, Akkordeon (Klasse: Prof. Mie Miki)
Oleksandr Chubarenko, Gitarre (Klasse: Prof. Tomasz Zawierucha)

Ein Preis in der Sparte Musikwissenschaften:
Leonie Reineke

Der Ingrid Girardet Förderpreis für junge Talente wurde an Liv Hansen, Harfe (Klasse: Manuela Randlinger-Bilz) verliehen.

Der Dr. Alfred Hoff Sonderpreis zur Förderung junger PianistInnen ging an Gleb Korolev, Klavier (Klasse: Evgeny Sinaiski).

Der Josef und Else Classen Tanzpreis wurde an Marie Magdalena Öttl verliehen.

Folkwang Designerin beim 31. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks ausgezeichnet

Für ihre Arbeit „Reserviert“ erhielt Julia Eising den mit 2.000 Euro dotierten zweiten Preis beim diesjährigen Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks. Seit dem Wintersemester 2014 studiert sie Kommunikationsdesign bei Prof. Hans Günter Schmitz an der Folkwang Universität der Künste.

Jährlich ruft das Deutsche Studentenwerk Studierende der Fächer Grafik-Design, Kommunikationsdesign und Visuelle Kommunikation dazu auf, sich kreativ mit allgemeinen Bildungsaspekten auseinanderzusetzen sowie mit Themen, die im Hochschulalltag von Bedeutung sind. Unter dem Motto „LebensWELT Hochschule“ ging es dieses Jahr um die Frage, ob die Hochschule nur ein Lernort ist oder auch ein Ort des Wohlfühlens, der Gemeinschaft und der Kommunikation.

Eine fünfköpfige Jury aus Design- und Kommunikationsexperten bewertete die insgesamt 706 Plakate von 381 Design-Studierenden von 30 Hochschulen aus ganz Deutschland. Bei der Preisverleihung im Museum für Kommunikation Berlin wurden am 26. Juni 2017 die sechs besten visuellen Antworten mit Preisgeldern von insgesamt 10.000 Euro ausgezeichnet. Dotiert sind der erste Platz mit 3.000 Euro, die beiden zweiten Plätze mit jeweils 2.000 Euro, die drei dritten Plätze mit jeweils 1.000 Euro. Die dreißig besten Arbeiten werden fast zwei Jahre lang in einer Wanderausstellung in vielen Studentenwerken zu sehen sein. Vier der Ausstellungsplakate aus jedem Wettbewerb druckt das Studentenwerk in größerer Auflage und verschickt sie bundesweit an Studentenwerke, BAföG-Ämter und Ministerien. Gefördert wird die Aktion vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Folkwang Fotografie-Absolventin wird zur Koblenzer Stadtfotografin 2017/18 gekürt

Isabell Hoffmann ist die neue Koblenzer Stadtfotografin. Die jüngste Anwärterin konnte die Jury mit der inhaltlichen Ausrichtung ihres Themas überzeugen. Sie möchte Spuren des Nationalsozialismus in der Stadtlandschaft erkunden und in ihren Bildern aufzeigen. Mit architektonischen Überbleibseln der NS-Zeit hat sich Isabell Hoffmann bereits beschäftigt. Für ihre Abschlussarbeit fotografierte sie in der früheren NS-Ordensburg Vogelsang in der Eifel.

Der „Koblenzer Stadtfotograf“ wird durch einen Wettbewerb gefunden. Dieser richtet sich an NachwuchsfotografInnen, die noch studieren oder deren Studienabschluss nicht älter als zwei Jahre ist. Der Wettbewerb wird bundesweit in Zusammenarbeit mit den Hochschulen durchgeführt, die einen eigenen Ausbildungsgang zum Fotodesigner haben. Die angeschriebenen Lehrenden der Hochschulen können 2-3 TeilnehmerInnen vorschlagen.

Unter der Schirmherrschaft des Koblenzer Oberbürgermeisters Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig wird das Projekt „Koblenzer Stadtfotograf“ alle zwei Jahre veranstaltet. Organisation und Durchführung der Gesamtveranstaltung liegen beim Verein "Koblenzer Stadtfotograf e. V.", der von der Volkshochschule Koblenz organisatorisch unterstützt wird. Die Ergebnisse der Arbeiten werden am 30. April 2018 in der Sparkasse Koblenz im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.

Isabell Hoffmann hat ihr Fotografiestudium in diesem Jahr erfolgreich an der Folkwang Universität der Künste abgeschlossen.

Astrid-Lindgren-Gedächtnis-Preis 2017 für Wolf Erlbruch

Der deutsche Kinderbuchautor und Illustrator Wolf Erlbruch ist in Stockholm mit dem diesjährigen Astrid-Lindgren-Gedächtnis-Preis geehrt worden. Die Auszeichnung erhält er für sein wohl bekanntestes Werk „Vom kleinem Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat".

Der Preis ist die bedeutendste und höchstdotierte internationale Auszeichnung im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur und wird vom schwedischen Kulturrat vergeben. Das Preisgeld beträgt fünf Millionen schwedische Kronen, rund 522.000 Euro. In diesem Jahr waren 226 Autoren, Illustratoren und Organisationen aus 60 Ländern für den Preis nominiert. Eine Expertenjury wählt aus einem Pool von Kandidaten, die von Organisationen und Institutionen aus der ganzen Welt nominiert werden.

Viele von Erlbruchs Kinderbüchern wurde bereits ausgezeichnet – unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Hans Christian Andersen Award für Illustration. Erlbruch studierte von 1967 bis 1974 an der Folkwangschule für Gestaltung in Essen und ist seit 1974 als Illustrator in der Werbebranche international erfolgreich. Erlbruch lehrte von 1990 bis 1997 als Professor für Illustration an der Fachhochschule Düsseldorf, von 1997 bis 2009 als Professor im Fachbereich Architektur-Design-Kunst an der Bergischen Universität Wuppertal und von 2009 bis 2011 als Professor für Illustration an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

 

 

Projekt MehrWert NRW prämiert Arbeiten von Folkwang Gestalterinnen

Im studentischen Wettbewerb "Lebensmittel sind mehr wert" konnten vier Gestalterinnen aus dem Studiengang Industrial Design der Folkwang Universität der Künste mit ihren hervorragenden Ideen überzeugen. Eine siebenköpfige Jury, u. a. mit Filmemacher Valentin Thurn, hat die besten Ideen mit insgesamt 1000 Euro ausgezeichnet: „Fruitwall“ von Celina Kroder - ein ausgeklügeltes Regalsystem, das beim Lagern von Lebensmitteln hilft (1. Preis), "Pflanz dich fort! - der Automat für urbane Gärtner“ von Veronique van Engeland - ein mit Saatgut bestückter ausgedienter Kondomautomat, der zum Eigenanbau von Kräutern und Gemüse motivieren soll (2. Preis), „Lightshelf" von Jule Bols - ein Kühlschrank mit speziellen Einlegeböden, LEDs und Drucksensoren und "Breadspiel" von Ira Bootz - das Spiel zum gemeinsamen Zubereiten und Essen des Abendbrots (3. Preise). Der Wettbewerb ist Teil des Projekts „MehrWert NRW“, das die Verbraucherzentrale NRW ins Leben gerufen hat, um Nutzen und Trends klimafreundlicher Lebensstile aufzuzeigen.

Im Wintersemester 2016/2017 haben Studierende Designprodukte entwickelt, die VerbraucherInnen bei einem wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln unterstützen. Die entstandenen Arbeiten wurden zum Abschluss ausgestellt und die Gewinnerinnen in einer öffentlichen Veranstaltung am 29. März 2017 im SANAA-Gebäude ausgezeichnet.

Die Verbraucherzentrale NRW kooperierte für den Wettbewerb „Lebensmittel sind mehr wert“ mit dem Studiengang Industrial Design Folkwang Universität der Künste. Das Projekt wird vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW sowie vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Weitere Informationen zum Projekt und Fotos finden Sie hier:

www.verbraucherzentrale.nrw/mehrwert
www.mehrwert.nrw/fotogalerien

Geisteswissenschaften International 2017

Band zur Fotografiegeschichte von Prof. Dr. Steffen Siegel mit Förderpreis ausgezeichnet


Prof. Dr. Steffen Siegel ist mit dem diesjährigen Sonderpreis zur Förderung herausragender geistes- und sozialwissenschaftlicher Publikationen ausgezeichnet worden. Im Rahmen des Programms „Geisteswissenschaften International“ erhält er den Preis für sein Buch „Neues Licht. Daguerre, Talbot und die Veröffentlichung der Fotografie im Jahr 1839“ (Wilhelm Fink Verlag, Getty Publications). Die Begründung der Jury: „Das Werk vereint zwei Tugenden des geisteswissenschaftlichen Arbeitens und Forschens: Der Autor verbindet die originelle Recherche mit einer ebenso klugen wie überraschenden Analyse und wirft damit neues Licht auf die Geschichte der Fotografie.“

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Fritz Thyssen Stiftung, die Verwertungsgesellschaft Wort und das Auswärtige Amt wählen zweimal im Jahr herausragende geistes- und sozialwissenschaftliche Werke aus und finanzieren deren Übersetzung ins Englische mit insgesamt 275.000 Euro. Ziel ist die stärkere internationale Verbreitung deutscher Forschungsergebnisse in den Sozial- und Geisteswissenschaften sowie die Steigerung der globalen Vernetzung deutscher Wissenschaft. Die Übersetzungsförderung wurde in diesem Frühjahr für insgesamt 21 geisteswissenschaftliche Werke vergeben.

Der Kunst- und Medienwissenschaftler Siegel lehrt seit 2015 Theorie und Geschichte der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Nachwuchspreis für Gestalterinnen beim Plakatwettbewerb der Grünen Hauptstadt Europas 2017 – Essen 2017

Mit ihrer Plakatserie "C" konnten die beiden Folkwang Studentinnen Jennifer Jäger und Linda Knott die Jury überzeugen und gewannen den Nachwuchspreis des Deutschen Plakat Forums e.V., der im Rahmen des Plakatwettbewerbs zu "Essen - Grüne Hauptstadt Europas 2017" vergeben wurde.

Neben den beiden Preisträgerinnen fanden auch einige andere Studierendenarbeiten lobende Erwähnungen, vor allem die Entwürfe von Ann-Cathrin Sieren und Paulina Geppert sowie von Leonie Eickenbusch. Die Gestalterinnen studieren Kommunikationsdesign an der Folkwang Universität der Künste seit Wintersemester 2015.

Insgesamt nahmen 14 Folkwang Studierende aus dem Fachbereich Gestaltung unter der Leitung von Prof. Heribert Birnbach am Wettbewerb teil. Sie setzten sich mit den vorgegebenen Themenfeldern "Umdenken", "Wandel" und "Bewegung" kreativ auseinander.

Ausgerichtet wurde der Plakatwettbewerb vom Projektbüro "Grüne Hauptstadt Europas - Essen 2017" zusammen mit dem Museum Folkwang. Zu sehen waren die Ergebnisse des Wettbewerbs vom 20. Januar bis zum 05. März 2017 im Museum Folkwang.

Pio Rahner nominiert für den Bremer Förderpreis für Bildende Kunst 2016

Folkwang Alumnus Pio Rahner wurde für den 40. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst nominiert. Mit der Nominierung ist eine Ausstellung in der Städtischen Galerie Bremen verbunden. Die Ausstellung ist vom 19. Februar bis 23. April 2017 zu sehen.

Eine Vorschlagskommission hat in diesem Jahr aus 37 Bewerbungen 12 KünstlerInnen für die Ausstellung ausgewählt. Vertreten sind die Bereiche Malerei, Installation, Video, Konzeptkunst, Fotografie.

Der Bremer Förderpreis für Bildende Kunst wird alljährlich in einem zweistufigen Preisverfahren an KünstlerInnen zwischen dem 26. und dem 40. Lebensjahr vergeben, die ein abgeschlossenes Studium sowie einen Wohnsitz im Lande Bremen und seinem näheren Einzugsbereich haben. Die Auszeichnung beinhaltet ein Preisgeld in Höhe von 6000 Euro sowie 3000 Förderung für einen Einzelkatalog. Ziel der Auslobung ist die Förderung des künstlerischen Nachwuchses in Bremen. Die Teilnahme an der Ausstellung ermöglicht den Prämierten eine größere öffentliche Anerkennung.

Pio Rahner hat von 2006 bis 2015 Fotografie an der Folkwang Universität der Künste studiert.

Informationen zur Ausstellung: www.staedtischegalerie-bremen.de

Prof. Hans Günter Schmitz für Kommunikationsdesign und Industrial Design ausgezeichnet

Gleich zwei Auszeichnungen erhielt Hans Günter Schmitz, Professor für Visuelle Kommunikation an der Folkwang Universität der Künste, beim DDC-Designwettbewerb „Gute Gestaltung 2017“.

Die Gestaltung des Buches „Postwertzeichen- Von Kafka bis Loriot“ wurde in der Kategorie „Kommunikationsdesign Excellent Arts“ ausgezeichnet.

Ebenfalls prämiert wurde in der Kategorie „Produktdesign“ die Designkonzeption für das Schalterprogramm „Gira E3“.  Das Produktdesign für Gira E3 wurde auch mit dem „German Design Award  2017“ und dem „Good Design Award Chicago 2016“ ausgezeichnet.

„Gute Gestaltung“ ist ein Designwettbewerb mit 10 relevanten Kategorien. Der Deutsche Designer Club (DDC) sucht herausragende Produkte und Arbeiten, die in Deutschland, Österreich oder der Schweiz erschienen sind. Jurykriterien sind gute Gestaltung, neue Ideen und innovative Produkte.
Am Wettbewerb „Gute Gestaltung“ teilnehmen können Hersteller, Gestalter, Designer, Unternehmer, Architekten, Agenturen sowie Studierende und Start-Ups.

Mia Seeger Anerkennungspreis 2016 für Folkwang Student Marc Burghoff

Für sein Demenz-LAB-Projekt „Time Out, liebe Angehörige“ ist Folkwang Student Marc Burghoff mit dem Mia Seeger Anerkennungspreis ausgezeichnet worden.

Burghoff hat einen kritischen, visionären Bestellkatalog mit Produkten für einen harmonischen Umgang mit Demenz erstellt. Damit greift er Ängste und Nöte dieser besonderen Gruppe von PflegerInnen auf und spricht sie im Jargon von Werbetexten an. Das Projekt entstand im Rahmen des Demenz-Labs „Kennen wir uns?“ im Studiengang Industrial Design der Folkwang Universität der Künste, betreut durch Prof. (stv.) Carolin Schreiber.

Mit der Absicht, besonders den Nachwuchs im Design zu fördern und ihn dabei zur Auseinandersetzung mit sozialen Fragen aufzufordern, schreibt die Stiftung jährlich den Mia Seeger Preis unter dem Motto „was mehr als einem nützt“ aus. Bei der Bewertung der eingereichten Arbeiten liegt der Schwerpunkt im sozialen Nutzen sowie in der Kommunikation unter- und dem Umgang miteinander.

Die Ausschreibung richtet sich an StudentInnen und AbsolventInnen an deutschen Hochschulen aus gestalterischen Studiengängen. Sie bewerben sich mit Studien-, Abschluss - oder anderen Entwurfsarbeiten, die in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind. Von 26 Hochschulen waren dieses Mal 93 Bewerbungen eigegangen.

Preise und Anerkennungen beim Mia Seeger Preis sind hervorragende Referenzen für junge Designer, die unter anderem den Weg in den Berufseinstieg ebenen können. Die diesjährige Preisverleihung fand in Ludwigsburg im Rahmen von „Focus Open“ am 07. Oktober statt.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.

Ars legendi-Preis 2016 für das Folkwang LAB „Kennen wir uns?“

Prof. (stv.) Carolin Schreiber und Dipl. Des. Nina Pillen werden für das Folkwang LAB „Kennen wir uns?“ mit dem Ars legendi-Preis 2016 geehrt. Verliehen wird die Auszeichnung vom Stifterverband und der Hochschulrektorenkonferenz zum Thema „Diversitätsgerechtes Lehren und Lernen“.

Dieses Folkwang LAB umfasst für Studierende aus dem Fachbereich Gestaltung die Möglichkeit, gemeinsam mit Demenzkranken, ihren Angehörigen und dem Umfeld Produkte zu entwickeln, die die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen.
Aus über 50 Bewerbungen wurden das Folkwang LAB „Kennen wir uns?“ der Folkwang Universität der Künste und das „Postgraduate Programme Renewable Energies“ der Universität Oldenburg ausgewählt, die sich die auf 50.000 € dotierte Auszeichnung teilen.

Die Verleihung des Ars legendi-Preises findet am 02. November 2016 in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf statt. Die Laudation zum Folkwang LAB „Kennen wir uns?“ wird von der Folkwang Studentin Katharina Umbach gehalten, die selber Teilnehmerin am ausgezeichneten Folkwang LAB ist.
  Zur Website des Ars legendi-Preises
Direkt zum Folkwang LAB „Kennen wir uns?“

Folkwang Studentin gewinnt den Bilderbuch-Wettbewerb 2016 „Picture this!“

Ramina Kalashnykova hat mit Ihrer Illustration „Ein bisschen schade“ den Internationalen Bilderbuch-Wettbewerb 2016 „Picture this!“ gewonnen. Eine professionelle Jury wählte im Juni Ihre Illustration als eine der drei besten Einsendungen aus Deutschland aus.

Die Arbeiten der GewinnerInnen werden für eine Wanderausstellung ausgewählt, die in den teilnehmenden Ländern Niederlanden/Belgien, Südafrika, Deutschland und Großbritannien präsentiert wird. Die Endauswahl wird in einem Katalog veröffentlicht und auf der Internationalen Kinder- und Jugendbuchmesse in Bologna 2017 allen bekannten Bilderbuchverlagen weltweit präsentiert. So haben die teilnehmenden KünstlerInnen die Chance, Aufträge aus den verschiedensten Ländern und Kontinenten zu bekommen. „Picture this!” ist eine Initiative des International Centre for the Picture Book in Society (UK) und Lemniscaat Publishers (NL).

Ramina Kalashnykova ist Studentin des Graduate Programms Heterotopia des Fachbereichs Gestaltung der Folkwang Universität der Künste.

Zu den Illustrationen der GewinnerInnen

Deutscher Jugendfotopreis für zwei Fotografie Studierende

Tabea Borchardt und Max Füllbier werden mit dem Deutschen Jugendfotopreis 2016 ausgezeichnet. Die jungen FotografInnen konnten die Jury durch die außergewöhnliche Kreativität und Einfühlsamkeit in ihren Bildern bei über 11.000 Arbeiten von rund 3000 BewerberInnen überzeugen. Beide PreisträgerInnen studieren im 6. Semester Fotografie an der Folkwang Universität der Künste.
 
Mit der Portraitserie Pilgrimage zeigt Max Füllbier einen fotografischen Querschnitt durch die Pilger- und Wanderschaft der heutigen Zeit. Auf dem Jakobsweg machte er sich auf die Suche nach der Motivation der Pilger für diesen langen Fußmarsch und dokumentiert die persönlichen Geschichten in seiner beeindruckenden Arbeit.
 
In ihrem Buch Nach den Dingen visualisiert Tabea Borchardt das, was nach einem Verlust bleibt und lässt persönliche Dinge aus dem Nachlass ihres Vaters erzählen. Dabei arbeitet sie mit Fotos von Gegenständen, mit Archivmaterial, handschriftlichen Texten und mit gescannten Objekten.

Die prämierten Arbeiten werden vom 20. bis 25. September in Köln auf der photokina ausgestellt. Auf die insgesamt 40 PreisträgerInnen warten Auszeichnungen im Gesamtwert von über 13.000 Euro. Die Preisverleihung findet am 25. September auf der Communities Stage statt.
 
Der Deutsche Jugendfotopreis bietet jungen Talenten die Möglichkeit, ihre besten Fotos zu präsentieren. Er wurde erstmals 1961 ausgeschrieben und ist einer der größten Fotowettbewerbe für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Der Wettbewerb wird vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) im Auftrag des Bundesjugendministeriums veranstaltet.

Mehr Informationen zu den Projekten:

Pilgrimage, Max Füllbier

Nach den Dingen, Tabea Borchardt

Näheres zum Jugendfotopreis:www.jugendfotopreis.de

 

 

Folkwang Preise 2016

Die diesjährigen Folkwang Preise wurden am 26. Juni bei der Folkwang Preis Gala in der neuen Aula der Folkwang Universität der Künste am Campus Essen-Werden verliehen. Seit 1958 stiftet die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Folkwang Universität der Künste e. V. (GFFF) jährlich Folkwang Preise in unterschiedlichen Sparten.
Bewerben können sich Studierende, die mindestens im dritten Semester an der Folkwang Universität der Künste studieren. Die Preise sind jeweils mit 2000 Euro dotiert. Im Rahmen der Verleihung der Folkwang Preise in den Sparten Darstellende Kunst, Musikwissenschaft, Gestaltung, Musik und Jazz wurden außerdem der Ingrid Girardet Förderpreis für junge Talente, der Dr. Alfred Hoff Sonderpreis zur Förderung junger PianistInnen sowie der Tanzpreis der Josef und Else Classen Stiftung vergeben. Das Preisgeld für alle Sonderpreise beträgt 1.000 Euro.

PreisträgerInnen 2016 sind:

Sparte Darstellende Kunst:
Pola Jane O`Mara (Schauspiel, Absolventin 2016) mit ihrer Arbeit Shoeman Beings - ein deutsch-palästinensisches Stück/Video- und Live-Performance
Inga Schäfer (M. Mus. Voice Performance) mit ihrer Arbeit Francis Poulenc – La voix humaine

Sparte Musikwissenschaft:
Anna Keller (M.A. Musik- und Kulturwissenschaften, Absolventin 2015) mit ihrer Arbeit Untersuchungen zu Genese und Funktion der Bild- und Tonschnittverfahren in Maricio Kagels Film "Ludwig van" (1969/70))

Sparte Gestaltung:
Jacob Forster (B.A. Fotografie) mit seiner Arbeit Nonna Pia
Sissy Schneider (B.A. Kommunikationsdesign) mit ihrer Arbeit Die Verquickung von Form und Inhalt
Dimitrij Haak (B. A. Industrial Design) mit seiner Arbeit Semja

Sparte Musik:
Petteri Waris (M. Mus. Professional Performance, Hauptfach Akkordeon, Klasse Prof. Mie Miki)  
Darya Varlamova (B. Mus. Instrumentalausbildung, Hauptfach Violine, Klasse Prof. Boris Garlitsky)

Sparte Jazz:
Sara Bodemann (B.A. Jazz Performing Artist, Gesang)

Der Ingrid Girardet Förderpreis für junge Talente wurde an Artem Sviridov (B.A. Instrumentalausbildung, Hauptfach Trompete, Klasse Prof. Laura Vukobratovic) verliehen.

Der Dr. Alfred Hoff Sonderpreis zur Förderung junger PianistInnen ging an Jonathan Zydek (M.Mus. Professional Performance Instrumentalausbildung, Hauptfach Klavier, Klasse Prof. Till Engel).

Der Josef und Else Classen Tanzpreis wurde an Marie Hanna Klemm (M.A. Tanzkomposition) verliehen.