Auszeichnungen der Gestaltungs-Studierenden & Alumni

Hier finden Sie eine Auswahl der Preise für Studierende & Alumni aus dem Bereich Gestaltung. Die Liste wird ständig ergänzt.

Geisteswissenschaften International 2017

Band zur Fotografiegeschichte von Prof. Dr. Steffen Siegel mit Förderpreis ausgezeichnet


Prof. Dr. Steffen Siegel ist mit dem diesjährigen Sonderpreis zur Förderung herausragender geistes- und sozialwissenschaftlicher Publikationen ausgezeichnet worden. Im Rahmen des Programms „Geisteswissenschaften International“ erhält er den Preis für sein Buch „Neues Licht. Daguerre, Talbot und die Veröffentlichung der Fotografie im Jahr 1839“ (Wilhelm Fink Verlag, Getty Publications). Die Begründung der Jury: „Das Werk vereint zwei Tugenden des geisteswissenschaftlichen Arbeitens und Forschens: Der Autor verbindet die originelle Recherche mit einer ebenso klugen wie überraschenden Analyse und wirft damit neues Licht auf die Geschichte der Fotografie.“

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Fritz Thyssen Stiftung, die Verwertungsgesellschaft Wort und das Auswärtige Amt wählen zweimal im Jahr herausragende geistes- und sozialwissenschaftliche Werke aus und finanzieren deren Übersetzung ins Englische mit insgesamt 275.000 Euro. Ziel ist die stärkere internationale Verbreitung deutscher Forschungsergebnisse in den Sozial- und Geisteswissenschaften sowie die Steigerung der globalen Vernetzung deutscher Wissenschaft. Die Übersetzungsförderung wurde in diesem Frühjahr für insgesamt 21 geisteswissenschaftliche Werke vergeben.

Der Kunst- und Medienwissenschaftler Siegel lehrt seit 2015 Theorie und Geschichte der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Nachwuchspreis für Gestalterinnen beim Plakatwettbewerb der Grünen Hauptstadt Europas 2017 – Essen 2017

Mit ihrer Plakatserie "C" konnten die beiden Folkwang Studentinnen Jennifer Jäger und Linda Knott die Jury überzeugen und gewannen den Nachwuchspreis des Deutschen Plakat Forums e.V., der im Rahmen des Plakatwettbewerbs zu "Essen - Grüne Hauptstadt Europas 2017" vergeben wurde.

Neben den beiden Preisträgerinnen fanden auch einige andere Studierendenarbeiten lobende Erwähnungen, vor allem die Entwürfe von Ann-Cathrin Sieren und Paulina Geppert sowie von Leonie Eickenbusch. Die Gestalterinnen studieren Kommunikationsdesign an der Folkwang Universität der Künste seit Wintersemester 2015.

Insgesamt nahmen 14 Folkwang Studierende aus dem Fachbereich Gestaltung unter der Leitung von Prof. Heribert Birnbach am Wettbewerb teil. Sie setzten sich mit den vorgegebenen Themenfeldern "Umdenken", "Wandel" und "Bewegung" kreativ auseinander.

Ausgerichtet wurde der Plakatwettbewerb vom Projektbüro "Grüne Hauptstadt Europas - Essen 2017" zusammen mit dem Museum Folkwang. Zu sehen waren die Ergebnisse des Wettbewerbs vom 20. Januar bis zum 05. März 2017 im Museum Folkwang.

Pio Rahner nominiert für den Bremer Förderpreis für Bildende Kunst 2016

Folkwang Alumnus Pio Rahner wurde für den 40. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst nominiert. Mit der Nominierung ist eine Ausstellung in der Städtischen Galerie Bremen verbunden. Die Ausstellung ist vom 19. Februar bis 23. April 2017 zu sehen.

Eine Vorschlagskommission hat in diesem Jahr aus 37 Bewerbungen 12 KünstlerInnen für die Ausstellung ausgewählt. Vertreten sind die Bereiche Malerei, Installation, Video, Konzeptkunst, Fotografie.

Der Bremer Förderpreis für Bildende Kunst wird alljährlich in einem zweistufigen Preisverfahren an KünstlerInnen zwischen dem 26. und dem 40. Lebensjahr vergeben, die ein abgeschlossenes Studium sowie einen Wohnsitz im Lande Bremen und seinem näheren Einzugsbereich haben. Die Auszeichnung beinhaltet ein Preisgeld in Höhe von 6000 Euro sowie 3000 Förderung für einen Einzelkatalog. Ziel der Auslobung ist die Förderung des künstlerischen Nachwuchses in Bremen. Die Teilnahme an der Ausstellung ermöglicht den Prämierten eine größere öffentliche Anerkennung.

Pio Rahner hat von 2006 bis 2015 Fotografie an der Folkwang Universität der Künste studiert.

Informationen zur Ausstellung: www.staedtischegalerie-bremen.de

Prof. Hans Günter Schmitz für Kommunikationsdesign und Industrial Design ausgezeichnet

Gleich zwei Auszeichnungen erhielt Hans Günter Schmitz, Professor für Visuelle Kommunikation an der Folkwang Universität der Künste, beim DDC-Designwettbewerb „Gute Gestaltung 2017“.

Die Gestaltung des Buches „Postwertzeichen- Von Kafka bis Loriot“ wurde in der Kategorie „Kommunikationsdesign Excellent Arts“ ausgezeichnet.

Ebenfalls prämiert wurde in der Kategorie „Produktdesign“ die Designkonzeption für das Schalterprogramm „Gira E3“.  Das Produktdesign für Gira E3 wurde auch mit dem „German Design Award  2017“ und dem „Good Design Award Chicago 2016“ ausgezeichnet.

„Gute Gestaltung“ ist ein Designwettbewerb mit 10 relevanten Kategorien. Der Deutsche Designer Club (DDC) sucht herausragende Produkte und Arbeiten, die in Deutschland, Österreich oder der Schweiz erschienen sind. Jurykriterien sind gute Gestaltung, neue Ideen und innovative Produkte.
Am Wettbewerb „Gute Gestaltung“ teilnehmen können Hersteller, Gestalter, Designer, Unternehmer, Architekten, Agenturen sowie Studierende und Start-Ups.

Mia Seeger Anerkennungspreis 2016 für Folkwang Student Marc Burghoff

Für sein Demenz-LAB-Projekt „Time Out, liebe Angehörige“ ist Folkwang Student Marc Burghoff mit dem Mia Seeger Anerkennungspreis ausgezeichnet worden.

Burghoff hat einen kritischen, visionären Bestellkatalog mit Produkten für einen harmonischen Umgang mit Demenz erstellt. Damit greift er Ängste und Nöte dieser besonderen Gruppe von PflegerInnen auf und spricht sie im Jargon von Werbetexten an. Das Projekt entstand im Rahmen des Demenz-Labs „Kennen wir uns?“ im Studiengang Industrial Design der Folkwang Universität der Künste, betreut durch Prof. (stv.) Carolin Schreiber.

Mit der Absicht, besonders den Nachwuchs im Design zu fördern und ihn dabei zur Auseinandersetzung mit sozialen Fragen aufzufordern, schreibt die Stiftung jährlich den Mia Seeger Preis unter dem Motto „was mehr als einem nützt“ aus. Bei der Bewertung der eingereichten Arbeiten liegt der Schwerpunkt im sozialen Nutzen sowie in der Kommunikation unter- und dem Umgang miteinander.

Die Ausschreibung richtet sich an StudentInnen und AbsolventInnen an deutschen Hochschulen aus gestalterischen Studiengängen. Sie bewerben sich mit Studien-, Abschluss - oder anderen Entwurfsarbeiten, die in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind. Von 26 Hochschulen waren dieses Mal 93 Bewerbungen eigegangen.

Preise und Anerkennungen beim Mia Seeger Preis sind hervorragende Referenzen für junge Designer, die unter anderem den Weg in den Berufseinstieg ebenen können. Die diesjährige Preisverleihung fand in Ludwigsburg im Rahmen von „Focus Open“ am 07. Oktober statt.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.

Ars legendi-Preis 2016 für das Folkwang LAB „Kennen wir uns?“

Prof. (stv.) Carolin Schreiber und Dipl. Des. Nina Pillen werden für das Folkwang LAB „Kennen wir uns?“ mit dem Ars legendi-Preis 2016 geehrt. Verliehen wird die Auszeichnung vom Stifterverband und der Hochschulrektorenkonferenz zum Thema „Diversitätsgerechtes Lehren und Lernen“.

Dieses Folkwang LAB umfasst für Studierende aus dem Fachbereich Gestaltung die Möglichkeit, gemeinsam mit Demenzkranken, ihren Angehörigen und dem Umfeld Produkte zu entwickeln, die die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen.
Aus über 50 Bewerbungen wurden das Folkwang LAB „Kennen wir uns?“ der Folkwang Universität der Künste und das „Postgraduate Programme Renewable Energies“ der Universität Oldenburg ausgewählt, die sich die auf 50.000 € dotierte Auszeichnung teilen.

Die Verleihung des Ars legendi-Preises findet am 02. November 2016 in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf statt. Die Laudation zum Folkwang LAB „Kennen wir uns?“ wird von der Folkwang Studentin Katharina Umbach gehalten, die selber Teilnehmerin am ausgezeichneten Folkwang LAB ist.
  Zur Website des Ars legendi-Preises
Direkt zum Folkwang LAB „Kennen wir uns?“

Folkwang Studentin gewinnt den Bilderbuch-Wettbewerb 2016 „Picture this!“

Ramina Kalashnykova hat mit Ihrer Illustration „Ein bisschen schade“ den Internationalen Bilderbuch-Wettbewerb 2016 „Picture this!“ gewonnen. Eine professionelle Jury wählte im Juni Ihre Illustration als eine der drei besten Einsendungen aus Deutschland aus.

Die Arbeiten der GewinnerInnen werden für eine Wanderausstellung ausgewählt, die in den teilnehmenden Ländern Niederlanden/Belgien, Südafrika, Deutschland und Großbritannien präsentiert wird. Die Endauswahl wird in einem Katalog veröffentlicht und auf der Internationalen Kinder- und Jugendbuchmesse in Bologna 2017 allen bekannten Bilderbuchverlagen weltweit präsentiert. So haben die teilnehmenden KünstlerInnen die Chance, Aufträge aus den verschiedensten Ländern und Kontinenten zu bekommen. „Picture this!” ist eine Initiative des International Centre for the Picture Book in Society (UK) und Lemniscaat Publishers (NL).

Ramina Kalashnykova ist Studentin des Graduate Programms Heterotopia des Fachbereichs Gestaltung der Folkwang Universität der Künste.

Zu den Illustrationen der GewinnerInnen

Deutscher Jugendfotopreis für zwei Fotografie Studierende

Tabea Borchardt und Max Füllbier werden mit dem Deutschen Jugendfotopreis 2016 ausgezeichnet. Die jungen FotografInnen konnten die Jury durch die außergewöhnliche Kreativität und Einfülsamkeit in ihren Bildern bei über 11.000 Arbeiten von rund 3000 BewerberInnen überzeugen. Beide PreisträgerInnen studieren im 6. Semester Fotografie an der Folkwang Universität der Künste.
 
Mit der Portraitserie Pilgrimage zeigt Max Füllbier einen fotografischen Querschnitt durch die Pilger- und Wanderschaft der heutigen Zeit. Auf dem Jakobsweg machte er sich auf die Suche nach der Motivation der Pilger für diesen langen Fußmarsch und dokumentiert die persönlichen Geschichten in seiner beeindruckenden Arbeit.
 
In ihrem Buch Nach den Dingen visualisiert Tabea Borchardt das, was nach einem Verlust bleibt und lässt persönliche Dinge aus dem Nachlass ihres Vaters erzählen. Dabei arbeitet sie mit Fotos von Gegenständen, mit Archivmaterial, handschriftlichen Texten und mit gescannten Objekten.

Die prämierten Arbeiten werden vom 20. bis 25. September in Köln auf der photokina ausgestellt. Auf die insgesamt 40 PreisträgerInnen warten Auszeichnungen im Gesamtwert von über 13.000 Euro. Die Preisverleihung findet am 25. September auf der Communities Stage statt.
 
Der Deutsche Jugendfotopreis bietet jungen Talenten die Möglichkeit, ihre besten Fotos zu präsentieren. Er wurde erstmals 1961 ausgeschrieben und ist einer der größten Fotowettbewerbe für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Der Wettbewerb wird vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) im Auftrag des Bundesjugendministeriums veranstaltet.

Mehr Informationen zu den Projekten:

Pilgrimage, Max Füllbier

Nach den Dingen, Tabea Borchardt

Näheres zum Jugendfotopreis:www.jugendfotopreis.de

 

 

Folkwang Preise 2016

Die diesjährigen Folkwang Preise wurden am 26. Juni bei der Folkwang Preis Gala in der neuen Aula der Folkwang Universität der Künste am Campus Essen-Werden verliehen. Seit 1958 stiftet die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Folkwang Universität der Künste e. V. (GFFF) jährlich Folkwang Preise in unterschiedlichen Sparten.
Bewerben können sich Studierende, die mindestens im dritten Semester an der Folkwang Universität der Künste studieren. Die Preise sind jeweils mit 2000 Euro dotiert. Im Rahmen der Verleihung der Folkwang Preise in den Sparten Darstellende Kunst, Musikwissenschaft, Gestaltung, Musik und Jazz wurden außerdem der Ingrid Girardet Förderpreis für junge Talente, der Dr. Alfred Hoff Sonderpreis zur Förderung junger PianistInnen sowie der Tanzpreis der Josef und Else Classen Stiftung vergeben. Das Preisgeld für alle Sonderpreise beträgt 1.000 Euro.

PreisträgerInnen 2016 sind:

Sparte Darstellende Kunst:
Pola Jane O`Mara (Schauspiel, Absolventin 2016) mit ihrer Arbeit Shoeman Beings - ein deutsch-palästinensisches Stück/Video- und Live-Performance
Inga Schäfer (M. Mus. Voice Performance) mit ihrer Arbeit Francis Poulenc – La voix humaine

Sparte Musikwissenschaft:
Anna Keller (M.A. Musik- und Kulturwissenschaften, Absolventin 2015) mit ihrer Arbeit Untersuchungen zu Genese und Funktion der Bild- und Tonschnittverfahren in Maricio Kagels Film "Ludwig van" (1969/70))

Sparte Gestaltung:
Jacob Forster (B.A. Fotografie) mit seiner Arbeit Nonna Pia
Sissy Schneider (B.A. Kommunikationsdesign) mit ihrer Arbeit Die Verquickung von Form und Inhalt
Dimitrij Haak (B. A. Industrial Design) mit seiner Arbeit Semja

Sparte Musik:
Petteri Waris (M. Mus. Professional Performance, Hauptfach Akkordeon, Klasse Prof. Mie Miki)  
Darya Varlamova (B. Mus. Instrumentalausbildung, Hauptfach Violine, Klasse Prof. Boris Garlitsky)

Sparte Jazz:
Sara Bodemann (B.A. Jazz Performing Artist, Gesang)

Der Ingrid Girardet Förderpreis für junge Talente wurde an Artem Sviridov (B.A. Instrumentalausbildung, Hauptfach Trompete, Klasse Prof. Laura Vukobratovic) verliehen.

Der Dr. Alfred Hoff Sonderpreis zur Förderung junger PianistInnen ging an Jonathan Zydek (M.Mus. Professional Performance Instrumentalausbildung, Hauptfach Klavier, Klasse Prof. Till Engel).

Der Josef und Else Classen Tanzpreis wurde an Marie Hanna Klemm (M.A. Tanzkomposition) verliehen.

Laetitia Eskens und Max Beck erhalten die Studienförderung des Cusanuswerks

Laetitia Eskens und Max Beck, Studierende im Studiengang Fotografie an der Folkwang Universität der Künste, wurden im April 2016 mit dem Förderstipendium des Cusanuswerks ausgezeichnet. 14 StipendiatInnen wurden dieses Jahr in das Förderprogramm neu aufgenommen. 46 Studierende aus allen Kunsthochschulen Deutschlands waren für die Studienförderung nominiert und kuratierten gemeinsam die Auswahlausstellung 2016 in der Burg Galerie im Volkspark in Halle. Gastgeberin des Auswahlverfahrens war in diesem Jahr die Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle.

Das Cusanuswerk ist eines der dreizehn Begabtenförderungswerke in Deutschland, vergleichbar der Studienstiftung des Deutschen Volkes oder den parteinahen politischen Stiftungen. Es vergibt staatliche Fördermittel in kirchlicher Trägerschaft und fördert Studierende aller Fächer und Hochschulen. Mit etwa 1.200 StipendiatInnen zählt das Cusanuswerk zu den kleineren Förderungswerken. Neben finanzieller Unterstützung und persönlicher Beratung wird den Studierenden ein umfassendes Bildungsprogramm angeboten. Ziel der Förderung ist ein Studium frei von materiellen Sorgen, vor allem aber die Auseinandersetzung mit Menschen und Themen aus allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens.

Yuliana Gorkorov erfolgreich beim ADC Nachwuchswettbewerb 2016

Mit ihrem Semesterprojekt “Akrofont” hat Yuliana Gorkorov den bronzenen ART DIRECTORS CLUB Nagel für Nachwuchstalente gewonnen. Die ADC-Preise wurden am 22. April im Rahmen des ADC Festivals 2016 in Hamburg vergeben.

Die junge Kommunikationsdesignerin verfolgt die Vision eines globalen Alphabets und greift in ihrem Projekt auf das akrofonische Prinzip zurück, das seinen historischen Ursprung im internationalen akrofonisches Alphabet hat. Sie vereint die verschiedenen Alphabete in einem akrofonischen Piktogramme-Alphabet. Akrofont vereint das hebräische, lateinische, arabische und kyrillische Alphabet in 26 Piktogrammen von Begriffen, die wir alle kennen. Dadurch ermöglicht es uns, viele Sprachen lesen zu können.

Yuliana Gorkorov schloss ihr Bachelorstudium 2014 in Kommunikationsdesign an der Folkwang Universität der Künste ab und studiert ebendort derzeit im Graduate-Programm Heterotopia. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der Überwindung von Kommunikationsbarrieren zwischen verschiedenen Kulturen.

Ihre Arbeit präsentiert sie im Mai auf der TYPO Berlin 2016.

Der ADC Wettbewerb richtet sich an die Kreativbranche und prämiert die besten Arbeiten, die innerhalb eines angeführten Teilnahmezeitraums erstellt wurden.

Weitere Informationen finden Sie hier:

www.gewinner.adc.de
www.typotalks.com

Josh Westrich erhält den European Garden Book Award 2016

Fotodesigner und Folkwang Alumnus Josh Westrich wurde am 04. März 2016 mit dem European Garden Book Award ausgezeichnet. Mit seinem Werk „The secret life of hardy ferns“ konnte er die Jury überzeugen. Das Werk ist bei der Edition Art & Nature erschienen. Als Textautor konnte der weltbekannte britische Farnspezialist Martin Rickard gewonnen werden.

Der European Garden Book Award gilt als der begehrte Premiumpreis für das beste Europäische Gartenbuch und wurde nun schon zum fünften Mal zusammen mit dem Deutschen Gartenpreis verliehen. Die feierliche Preisverleihung fand wie gewohnt auf Schloss Dennenlohe statt, das auch Sponsor des Preises ist.

Westrich wurde in den vergangenen Jahren bereits mehrfach für seine Arbeit ausgezeichnet.

Drei Auszeichnungen für Industrial Designer Sebastian Gier

Sebastian Gier hat im September 2015 seinen Bachelor Abschluss im Fach Industrial Design an der Folkwang Universität der Künste gemacht und kann schon jetzt auf drei Auszeichnungen international renommierter Design-Institute zurückschauen. Unter dem Titel IRS-25 entwickelte er noch während seiner Studienzeit einen besonderen Hydraulikhammer. Das innovative Konzept ist ausgerichtet auf Effektivität und lange Lebensdauer des Gerätes:

IRS-25 setzt an mehreren Punkten an: die "BreakerClaw" ist eine innovative Lösung zum direkteren sowie werkzeugschonenderen Bearbeiten des Eisenerzes und das “RockShield" schützt den Rockbreaker, hilft beim Bearbeiten und teilt den Einsatzort deutlich sichtbar in Arbeits- und Reparaturbereich ein. Zudem ist die Maschinen-Architektur selbst auf ein verbessertes Nutzererlebnis im Falle von Reparatur und Neueinrichtung ausgelegt. Diese neuen nutzerorientieren Lösungen sind vor allem der Möglichkeit zu verdanken, direkt mit Endnutzern vor Ort Kontakt haben zu können, sie am iteraktiven Designprozess teilhaben zu lassen und eng mit Mienenunternehmen und Maschinenherstellern zusammenarbeiten zu können.

Gier erhielt dafür den 2015 Core77 Design Award in der Sparte “Commercial Equipment”, den Industrial Design Excellence Award (IDEA) der Industrial Design Society of America und den SPARK Design Award.

Sebastian Gier hat das Konzept IRS-25 im Rahmen eines Auslandssemesters (WS 2014/15) am Umeå Institute of Design in Schweden entwickelt, wo das Projekt in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Bergbauunternehmen LKAB (Luossavaara-Kiirunavaara Aktiebolag) und dem schwedischen Industriekonzern Atlas Copco durchgeführt wurde.

Folkwang Fotografie Alumna Susanne Hefti wird mit dem Förderpreis der Wüstenrot Stiftung ausgezeichnet

Zum 11. Mal wurden die mit jeweils 10.000 Euro dotierten Dokumentarfotografie Förderpreise der Wüstenrot Stiftung vergeben. Folkwang Fotografie Alumna Susanne Hefti ist eine der vier PreisträgerInnen, welche die Jury aus 120 eingereichten Projekt- und Diplomarbeiten gewählt hat. Die feierliche Preisverleihung fand am 25. November 2015 im SANAA-Gebäude auf dem Gelände des Welterbes Zollverein statt.

In ihrer Abschlussarbeit, hat sich Susanne Hefti mit der urbanen Gestalt der mazedonischen Hauptstadt Skopje beschäftigt. Die Arbeit zeigt ihre Sichtweise auf die ideologischen Überlagerungen der vergangenen Jahrzehnte. Mithilfe von Architektur und Fotografie macht Susanne Hefti die Brüche vor Ort sichtbar: Okzident vs. Orient, Sozialistische Moderne vs. Kitsch des 21. Jahrhunderts, Repräsentation vs. urbane Informalität“. Diesen Raum im Kosovo bezeichnet sie als „desolaten Raum“ und eine weitere Ursache für Migrationsbewegungen.

Die Dokumentarfotografie Förderpreise werden alle zwei Jahre von der Wüstenrot Stiftung in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang, Essen, ausgeschrieben. Die Preise ermöglichen den jungen KünstlerInnen die Realisierung eines neuen Projekts und bilden somit eine Brücke zur Selbstständigkeit.

Folkwang Preis 2015

Sparte Gestaltung

Seit 1958 stiftet die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Folkwang Universität der Künste e. V. (GFFF) jährlich Folkwang Preise in unterschiedlichen Sparten. In diesem Jahr wurde der Folkwang Preis in der Sparte Gestaltung an Pitt Wenninger (Fotografie | Klasse Prof. Elisabeth Neudörfl, Prof. Christopher Muller), Johannes Jessen (Industrial Design) und Christian Jäger (Kommunikationsdesign) vergeben.