Folkwang

ERASMUS+

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ERASMUS+ heißt das neue EU-Programm für Allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, das am 1. Januar 2014 an den Start ging und das Programm für lebenslanges Lernen, JUGEND IN AKTION sowie die internationalen EU-Hochschulprogramme mit Drittländern  ablöste. Im Bildungsbereich werden jedoch die bewährten Markennamen, die für die jeweiligen Bildungssektoren stehen, beibehalten: COMENIUS (Schulbildung), ERASMUS (Hochschulbildung), LEONARDO DA VINCI (Berufliche Bildung) und  GRUNDTVIG (Erwachsenenbildung). Dazu steht ein Budget von 14,7 Mrd. EUR zur Verfügung – 40 % mehr als bisher.
Zu dem fördert Erasmus+ Maßnahmen in den Bereichen Jugend in Aktion und Sport.
Informationen zu ERASMUS+ finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission:

www.ec.europa.eu/education/programmes/llp/index_en.html

Was ist ERASMUS+?

Das Hochschulprogramm ERASMUS, eine der großen Erfolgsgeschichten der Europäischen Union, fördert seit 1987 grenzüberschreitende Mobilität von Studierenden, Hochschuldozenten und Hochschulpersonal in Europa. Bisher haben rund 2 Millionen Studierende und fast 200.000 Dozenten mit diesem Programm einen Auslandsaufenthalt durchgeführt.

Mit Erasmus+ werden Studierende noch umfangreichere Möglichkeiten erhalten, internationale Kompetenzen zu erwerben und Auslandserfahrungen zu sammeln. Sie können wie bisher - allerdings mit teilweise höheren Stipendien – ein Studium oder Praktikum in 33 europäischen Ländern absolvieren. Eine grundlegende Neuerung im Rahmen von ERASMUS+ ist, dass Auslandsaufenthalte sogar jeweils im Bachelor, Master und Doktorat für eine Dauer von insgesamt bis zu 12 Monaten möglich sind. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen diese Auslandsaufenthalte in kleinerem Umfang erstmals auch in allen Ländern der Welt realisierbar werden.
Darüber hinaus bietet das Programm die Möglichkeit, dass Studierende eine Lehramtsassistenz an einer Schule im Ausland und Hochschulabsolventen unmittelbar nach Studienabschluss ein zwei- bis zwölfmonatiges Unternehmenspraktikum in Europa absolvieren können.

Daneben hält Erasmus+ auch für die Hochschulen hält Erasmus+ eine Vielzahl interessanter Fördermöglichkeiten bereit. Das Programm bietet neben den bekannten Auslandsdozenturen und Weiterbildungsaufenthalten für Hochschulpersonal mit den Strategischen Partnerschaften, den Internationalen Hochschulpartnerschaften zum Kapazitätsaufbau in Drittländern und den Wissensallianzen zur Zusammenarbeit mit der Wirtschaft erstmalig verschiedene
Förderinstrumente, die der strukturellen Unterstützung der Internationalisierungskonzepte der Hochschulen dienlich sein sollen.

Folgende europäische Länder nehmen an ERASMUS teil: Die 28 EU-Länder, Island, Liechtenstein, Norwegen, Türkei und die Republik Mazedonien.

Unter dem Dach des EU-Bildungsprogramms ERASMUS+ (2014-2020) werden durch ERASMUS folgende Mobilitätsmaßnahmen gefördert:

Die ERASMUS Universitätscharta (EUC) wird von der EU-Kommission vergeben, sie beweist, dass eine Hochschule alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am ERASMUS+ Programm erfüllt.

Die Folkwang Universität der Künste hat den ERASMUS-Code: D ESSEN02
Nr. der ERASMUS-Hochschulcharta (EUC): 242333

Die  Folkwang Universität der Künste und ihre ERASMUS Grundsatzerklärung (EPS) 

Förderbedingungen

Studierende, Lehrende oder Mitarbeiter müssen Staatsangehörige eines der ERASMUS-Teilnahmeländer sein, um am Programm teilnehmen zu können. Studierende aus Nicht-EU-Ländern können am ERASMUS-Programm teilnehmen, sofern sie regulär an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sind und ihr gesamtes Studium dort absolvieren. Lehrende und sonstige Mitarbeiter müssen an einer deutschen Hochschule tätig sein, um am Programm teilnehmen zu können.

Haftungsklausel
„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“

Sonderförderung
Auslandsmobilität mit Behinderung

Menschen mit Behinderung können einen Zuschuss für Mehrkosten im Rahmen eines ERASMUS-Aufenthalts erhalten. Dies gilt für alle ERASMUS-Mobilitätslinien (Studium, Praktika, Mobilität zu Unterrichtszwecken und Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken).

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Weitergehende Information und Beratung zu den ERASMUS-Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim
Deutschen Akademischen Austauschdienst
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)228/882-578
Fax: +49(0)228/882-555
E-Mail: eu-programme(at)daad.de
Homepage: www.eu.daad.de