Kulturelles Handeln im transkulturellen Raum

Vom 18. bis 20. November an Folkwang – Symposium mit Uraufführung,  Ausstellung und szenischem Projekt

 „Kulturelles Handeln im transkulturellen Raum“ – vom 18. bis 20. November werden  an der Folkwang Universität der Künste die besonderen Bedingungen von Kulturschaffen im Ruhrgebiet beleuchtet. Renommierte Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen werden sich im Rahmen des Symposiums aus unterschiedlichsten Blickwinkeln heraus mit dem Themenfeld beschäftigen. Die Leitung des Symposiums liegt bei den Folkwang Musikwissenschaftlern Prof. Dr. Andreas Jacob und Dr. Gordon Kampe. Interessierte Zuhörer sind herzlich willkommen. Neben einer begleitenden Ausstellung und einem szenischen Projekt findet am Donnerstag, 18. November um 20.30 Uhr die Uraufführung der „RUHRLAUTSONATE“ statt.

Im Blickpunkt des Symposiums stehen das aktuelle kulturelle Handeln bzw. die entsprechenden Akteure sowie eine wissenschaftliche Auseinandersetzung aus kulturhistorischer, kultursoziologischer und ethnographischer Sicht. Dabei sollen auch Entwicklungsperspektiven für die Zukunft des Kulturraums Ruhrgebiet aufgezeigt werden. Es sprechen u.a. Dr. Hartwig Fischer, Direktor des Folkwang Museums, Prof. Dr. Ronald Hitzler, Technische Universität Dortmund, Prof. Christian Börsing, Mediadesign Hochschule Düsseldorf sowie die Folkwang Lehrenden Prof. Dr. Stefan Orgass, Dr. Gordon Kampe, Prof. Matthias Schlothfeldt und Prof. Dr. Andreas Jacob.  Der Eintritt ist frei, die interessierte Öffentlichkeit und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Das genaue Programm des Symposiums finden Sie im Netz unter www.folkwang-uni.de. Veranstaltungsort ist der Kammermusiksaal. Tagungszeiten: Donnerstag, 18. November von 15 bis 18 Uhr, Freitag, 19. November von 9 bis 18 Uhr, Samstag, 20. November von 9.30 bis 13 Uhr.
Mit dem Thema „Kulturelles Handeln im transkulturellen Raum“ haben sich außerdem  Studierende und Lehrende aus allen Folkwang Fachbereichen interdisziplinär auseinander gesetzt. Herausgekommen sind eine Ausstellung, eine Sonate und ein szenisches Projekt:
 
„RUHRLAUTSONATE“:
Am Donnerstag, 18. November findet um 20.30 Uhr im Pina Bausch Theater die Uraufführung der „RUHRLAUTSONATE“ von Bruno Klimek, Folkwang Professor für szenische Ausbildung, statt. Die Sonate setzt den prägnanten Ruhrlauten – wie „hömma“, „lammido“ oder „da muss ne omma viel für stricken“ -, als Sprache des Ruhrgebiets ein literarisches und akustisches Denkmal. Interdisziplinär realisiert wird die „RUHRLAUTSONATE“ von Studierenden der Studiengänge Gesang | Musiktheater, Komposition und Industrial Design. Die künstlerische Leitung liegt bei Prof. Bruno Klimek und Prof. Marion Digel (Industrial Design). Karten zum Preis von 10 Euro bzw. 5 Euro ermäßigt gibt es telefonisch unter 0201 4903 231, per Mail unter karten@folkwang-uni.de und an der Abendkasse.

Szenisches Projekt „Stadt/Land/Ruhr“:
Im vergangenen Sommersemester haben sich insgesamt zehn Studierende aus allen Folkwang Fachbereichen zusammengeschlossen, um eine intermediale Performance zu entwickeln. In drei „Kapiteln“, die jeweils unterschiedliche Aspekte der Ruhr-Region thematisieren, verbinden sich die künstlerischen Disziplinen Bewegung, Musik und Video/Bild zu einem 60-minütigen Projekt. Präsentiert wird das Ergebnis am Donnerstag, 18. November ab 19 Uhr im Pina Bausch Theater. Die künstlerische Leitung hat Folkwang Professor Dietrich Hahne (Komposition & Visualisierung), der Eintritt ist frei.    

Ausstellung „schoen waere wenn uns moeglichst viele besuchen wuerden“:
Während des gesamten Symposiums ist im Foyer der Neuen Aula die Ausstellung „schoen waere wenn uns moeglichst viele besuchen wuerden“ von Fotografie- und Kompositionsstudierenden zu erleben. Sie haben in Castrop-Rauxel Aufnahmen
mit dem Mikrophon und der Kamera gemacht und beweisen: das Ruhrgebiet ist grün, alle Vorurteile sind unbegründet. Die Ausstellung erfolgt in Kooperation mit der Emschergenossenschaft. Eröffnet wird sie am Donnertag, 18. November um 20 Uhr. Die künstlerische Leitung haben die Folkwang Professoren Elisabeth Neudörfl (Fotografie) und Thomas Neuhaus (Musikinformatik).

Endrulat / 08. November 2010

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