Die Folkwang Universität der Künste
in den Medien 2016

Seit 200 Jahren ein verwirrendes Liebesspiel.
Figaros Hochzeit feierte an der Folkwang Universität Premiere mit modernen und traditionellen Elementen

WAZ vom 12.12.2016

„Auch 200 Jahre nach der Uraufführung erfreut sich Wolfgang Amadeus Mozarts Oper 'Figaros Hochzeit' großer Beliebtheit. Am Donnerstagabend feierte das Stück an der Folkwang Universität der Künste in Werden Premiere. Unter der musikalischen Leitung von Xaver Poncette und der Regie von Georg Rootering präsentierten Studierende der Studiengänge Gesang, Musiktheater und Orchester Mozarts Opera buffa in vier Akten. (…) Die Inszenierung ist, was die Ausstattung der Künstler und die Requisiten angeht, modern gehalten. (…) Das Bühnenbild ist hingegen schlicht und gleichzeitig an das Originalbühnenbild angelehnt. Diese Vermischung von modernen und traditionellen Elementen macht die Inszenierung so sehenswert. Allen voran macht es Spaß zuzuhören, denn sowohl die musikalische Darbietung des Orchesters als auch die der Protagonisten auf der Bühne müssen gelobt werden. (…)“

Autor: Mirjam Ratmann

Flötentöne im Rausch der Romantik.
Studenten-Konzert an der Folkwang-Universität

Werdener Nachrichten vom 9.12.2016

„Ihre Zuhörer mit in den 'Rausch der Romantik' zu nehmen, versprachen die Studenten der Flötenklassen von Anne Romeis und Felix Reimann am Samstag im Konzertsaal. (…) mit dem Rumänen George Enescu 'Cantabile e Presto' und Pearl Huang an der Querflöte war zwar auch kein purer Romantiker nach Jahreszahlen zu hören, allerdings einer der Romantik verhafteter. Ein wunderschöner Einstieg für den schönen Konzertabend der Folkwang Hochschule, der auch im übrigen Programm mit Werken von Ian Clarke als romantische Herzenssache 'Orange dawn' mitnahm. Schubert erklang mit Unterstützung der Sopranistin Emily Dilewski, und zwei Wagner-Lieder: 'Der Engel' und 'Stehe still' waren im zweiten Teil des Programms zu hören. (…) die pfiffigen Flötisten können auch sehr gut Werke adaptieren: Felix Mendelssohn Bartholdys Drei Lieder ohne Worte, Nr, 1, 10 20 etwa. Das bewies aufs Schönste Zofia Spendel. (…) Als 'durchaus die eines Großmeisters' bezeichnete Reiman die Werke des Soloflötisten, Dirigenten und Komponisten Albert Franz Dopplers. Sein 'Andante et Rondo für zwei Flöten und Klavier' spielten die jüngsten der Flötenklassen: Niklas Broghammer und Hannah Schütz (…). Erst seit Böhm den früher viel zu leisen Flöten auf die Sprünge geholfen hatte, kamen sie aus ihrer Schattenecke. (…)  Und so zeigten die Flöten, was sie solo können: Etwa in vier Sätzen die tragische Geschichte der zarten Undine zu erzählen, in der Komposition Carl Reinecke und an der Flöte Tabea Stadelmaier zauberhaft gelang.“

Autor: Baumann

Ein zuverlässiger Publikumsmagnet. Pianist Boris Bloch begeisterte zum Auftakt der 13. Saison der „Sparkassenkonzerte“

WAZ vom 20.10.2016

„Auch zum Auftakt der neuen, mittlerweile 13. Saison der beliebten ‚Sparkassenkonzerte‘ erwies sich der Pianist Boris Bloch als Publikumsmagnet. (…) Die erste Konzerthälfte bestritt er mit Bachs Toccata in D-Dur BWV 912 und Beethovens Sonate C-Dur op. 2 Nr. 3. Zwei frühe, lebensbejahende Werke, die Bloch mit subtilem Anschlag differenziert zum Klingen brachte. Dass es ihm gelang, trotz der komplexen polyphonen Struktur den tänzerisch schwingenden Charakter der Schluss-Fuge aus der Bach-Toccata zu bewahren und hörbar zu machen, zeugt von beachtlicher künstlerischer Reife und Überlegenheit. (…) Für Franz Schuberts schlichte Sonate in A-Dur D 664 schlug Bloch noch subtilere Töne an und ließ den zarten melodischen Reigen des charmanten Werks ohne jede Extravaganz natürlich fließen. (…) Und selbst für den Abschluss mit dem Tastenlöwen Franz Liszt wählte Bloch mit der weniger bekannten 12. Ungarischen Rhapsodie ein Werk aus, das weniger den Virtuosen als den feinfühligen Klangästheten verlangt, der die filigranen Strukturen detailgenau zu erfassen vermag. (…) Ein Abend zudem, der, ungeachtet seiner enormen pianistischen Fähigkeiten, von Blochs großer Liebe zur Musik erfüllt war. Entsprechend begeistert fiel der Beifall des Publikums aus, für den sich der Pianist mit zwei Zugaben von Rachmaninow und Chopin bedankte.“

Autor: Pedro Obiera

Ausgezeichnete junge Meister. Viel Beifall für die Bochumer Symphoniker in der Luise-Albertz-Halle

WAZ vom 8.10.2016

„Das dritte Sinfoniekonzert des Jahres fand wieder voll unter dem doppelten Motto des Oberhausener Formats“ statt: „Solisten im Konzertexamen“ und „Musik der Zeit“. Für den ersten Teil stand der spanische Geiger Alberto Menchen, Schüler von Prof. Garlitsky in Werden, mit dem Violinkonzert a-moll von Alexander Glasunow. (…) Eine ausdrucksstark, gleichwohl schwebende Tongebung, die sich von ihren technischen Voraussetzungen zu lösen schien, vor allem im Schlussteil verbunden mit halsbrecherischer Virtuosität. Die Vorstellung, dass da ein „Prüfling“ spielte, hatte mitunter etwas Unwirkliches. (…) Dass die Jury ohne Zögern ein „Mit Auszeichnung“ beschloss, war selbstverständlich. Der zweite Teil gehörte der jungen koreanischen Komponistin Nayoung Yuk, Schülerin von Prof. Steinke in Werden, deren Komposition „Trencadis“ für großes Orchester ihre Uraufführung fand. (…) Die bewunderungswürdige Realisation dieses enorm schwierigen Werkes durch Oliver Schmidt und die Bochumer Symphoniker provozierten heftigen Beifall.“

Autor: Roland Dymke

Höchsten Ansprüchen gerecht. Inna Firsowa beglückte mit ambitioniertem Klavierprogramm in „Best of NRW“ im Apollo

Siegener Zeitung vom 5.10.2016

„In der Reihe „Best of NRW“ auftreten zu können, bedeutet eine große Chance für die jungen Künstler aus hiesigen Musikhochschulen. Inna Firsowa nutzte sie mit einem anspruchsvollen, einen weiten historischen und inhaltlichen Bogen spannenden Programm am Freitagabend im Apollotheater. (…) Ihre Darbietung von Ludwig van Beethovens Sonate Nr. 16 G-Dur op.31/1 war geprägt von hoher Sensibilität, feinster dynamischer Abstufung, eleganter Anschlagskultur sowie präziser Virtuosität. Ein Hörvergnügen war der an Schönheit überreiche zweite Satz „Andante grazioso“, der fein ziseliert und unaufdringlich virtuos zelebriert wurde, gefolgt vom variationsreichen Rondo samt der rasanten Schlussstretta. (…) Zwei hochromantische, an Chopin orientierte Etuden von Aleksander Skrjabin aus seinem op.8 (...) zeigten die Pianistin von einer neuen Seite. Den dickgriffigen, rhapsodischen und mit Schwierigkeiten gespickten Klaviersatz ließ Inna Firsowa singen und blühen. (…) Mit Milij Balakirew (...) beendete die Pianistin den Abend. (…) Übergreifen, donnernde Akkordketten und Läufe über die ganze Tastatur, das alles in atemberaubender Geschwindigkeit, dabei immer die Melodik und Dynamik heraushebend, dies alles bewältigte Inna Firsova großartig, sodass ihr ein Riesenapplaus für die immense Leistung dankte. Als Zugabe spielte sie ein stilles schlichtes Stück „Pièce sans titre“ von Claude Debussy.“

Autor: N.N.

Voodoo und Zaubersprüche aus dem Container -
Ausstellung am künftigen Standort des Soul of Africa-Museums: Schwarze Kunst von Folkwangstudenten

WAZ vom 19.8.2016

„'Voodoo' ist in großen Lettern über dem Container zu lesen, der an der Alfred-, Ecke Martinstraße steht (…). Schaut man hinein, dann entdeckt man mit Heilzaubersprüchen und afrikanischen Figuren bedruckte Plakate, Bilder, T-Shirts und Taschen, die von einer Wäscheleine hängen. Sie stammen allesamt aus der Druckwerkstatt der Folkwang Hochschule und sind die Ergebnisse eines Kurses, den Harald Polenz unter dem Titel 'Schwarze Kunst' geleitet hat.
(…) Afrika, der schwarze Kontinent, übt in vielerlei Hinsicht Faszination auf denjenigen aus, der sich damit beschäftigt. Und die alte Setzer- und Druckerkunst (…) eignet sich hervorragend für die Motive, die die achtköpfige Studentengruppe ausgesucht hat. Für die nötige Inspiration waren sie am Anfang des Kurses in der Sammlung, die Henning Christoph zusammengetragen hat und die in ihrer Art einzigartig ist. (…)“

Autor: Vera Eckardt

 

Jonathan Zydek und der Sog der Klavier-Romantik

Rheinische Post vom 8.7.2016

„Im Rahmen der Sparkassenkonzerte „Große Klaviermusik“ im (...) Kleinen Konzertsaal (...) präsentierte sich Jonathan Zydek, er absolviert den Masterstudiengang „Professional Performance“ bei Prof. Till Engel. Der junge Pianist umkreiste in vier Stufen die musikalische Romantik, zunächst als Vorahnung in der Fantasie d-Moll KV 397 (385g) von Wolfgang Amadeus Mozart, danach (...) in den drei Intermezzi op. 117 von Johannes Brahms. Dann aber drang er mitten ins Herz der Klavier Romantik vor, mit der Fantasie C-Dur „Wanderer“ D 760 von Franz Schubert. (...) Danach kam noch der größte „Hammer“ des Konzerts, nämlich die gut halbstündige und in jeder Hinsicht höchst anspruchsvolle Fantasie C-Dur op. 17 von Robert Schumann.“

Autor: Ingo Hoddick

Eine Kammermusik-Sensation jagt die nächste

Rheinische Post vom 5.7.2016

„Bei den Folkwang-Vortragsabenden der Kammermusik-Klasse von Evgeny Sinaisky (...) jagt immer eine Sensation die nächste. (...) Wie die Kammermusik die Persönlichkeit der Studierenden beflügeln kann, zeigten Anna Maria Wünsch (Viola) und Iva Jovanovic (Klavier) mit Adagio und Allegro As-Dur op. 70 von Robert Schumann. (...) Unbedingt erwähnt werden muss die Überzeugungskraft, mit der Jeongmin Joo (Violine) und Eugenio Catone (Klavier) zwei Sätze aus der ersten Violinsonate von Alfred Schnittke hinlegten. (...) Der Geiger Aleksey Semenenko trieb in zwei Sätzen aus der ersten Violinsonate von Edvard Grieg und dem „Valse-Scherzo“ von Peter Tschaikowsky die Virtuosität auf die Spitze, einfühlsam begleitet von der Pianistin Inna Firsova.“

Autor: Ingo Hoddick

Ausgezeichneter Nachwuchs

WAZ vom 4.7.2016

„Dass die Jurys würdige Preisträger gefunden haben, zeigte das (...) mittlerweile international konzertierende „Evenos String Quartet“, das sich an der Folkwang Uni auf den elitären „Exzellenz-Studiengang Konzertexamen“ vorbereitet. Mit brillanten Interpretationen zweier Sätze aus Schostakowitschs 3. Streichquartett sorgte das serbisch-griechisch-belgische Quartett für einen der vielen Höhepunkte der Matinee. (...) Prof. Till Engel freute sich nicht nur über die Leistung des Koreaners Hyun-Woo Park (28), der mit einer filigranen Darstellung der heiklen 4. Sonate von Alexander Skrjabin begeisterte, sondern auch für die Förderung der Japanerin Yumi Tanizaki (26), die ein bemerkenswertes Feingefühl für die schillernden Klangfarben und Arabesken zweier Préludes von Claude Debussy hören ließ (...). Prof. Till Engel (...) bekam zugleich einen Musikpädagogikpreis.“

Autor: Pedro Obiera

„Hello Again“ mit Folkwang-Stimmen

WAZ vom 1.7.2016

„(...) Arthur Schnitzlers skandalträchtiger „Reigen“ stand Pate für „Hello Again“, das Musical von Michael John LaChiusa, das die Musical-Studenten der Folkwang-Universität der Künste im
Rathaus-Theater nun als Abschlussarbeit zeigen. (...) Die rhythmischen Eskapaden von Schlagzeug, Streichern und Klavier sorgen für einen Streifzug durch die Jahrzehnte von Latin bis Swing und machen die One-Night-Ständchen zu einer echten Prüfung für die sechs Folkwang-Absolventen, die Tanz, Gesang und Schauspiel mit lasziver Leichtigkeit zu präsentieren haben. (...) Imposant gelingen die schnellen Auf- und Abgänge, in Windeseile werden aus Ehebetten wackelige Schiffswände. Viel Applaus!“

Autor: Martina Schürmann

Folkwang zeigte wieder Bandbreite des Akkordeons

Rheinische Post vom 1.7.2016

„Die Studierenden der Akkordeonklasse von Prof. Mie Miki und Heidi Luosujärvi an der Folkwang Universität der Künste bewiesen wieder einmal die enorme Bandbreite dieses vielfach unterschätzten Instruments. (...) Großen Eindruck machte eine verblüffende Bearbeitung: Jaako Laivuori (Viola) und Petteri Waris (Akkordeon) gelangten in den ersten beiden Sätzen aus der Bratschensonate op. 147, (...) von Dmitri Schostakowitsch, zu erschütternder Klarheit. (...) Petteri Waris schloss mit sechs der „15 Präludien für Klavier“ (1964) von Nino Rota.“

Autor: Ingo Hoddick

Duisburg Gitarrenabend mit "teuflischer" Virtuosität

Rheinische Post vom 30.6.2016

„Duisburg. Die Folkwang-Studierenden boten Sensationelles. (...) Jetzt war es wieder so weit, elf besonders begabte junge Menschen spielten elf Werke von zehn Komponisten. (...) Der erste Beitrag, der aufhorchen ließ, war (...) eine Bearbeitung, nämlich Christiane Albinski mit der schönen Partita e-Moll. (...) Darauf folgte eine stetige Steigerung der Virtuosität in jeder Hinsicht, (....) sensationell! (...) Für eine flotte Abrundung sorgten Alexandr Chubarenko und Dmytro Omelchak (...).“

Autor: Ingo Hoddick

Tänzer starten wieder durch

WAZ vom 29.6.2016

„(...) heute steht moderner Tanz weiter in voller Blüte: etwa (...) an der Folkwang-Uni. (...) Die jährliche Produktion eines Tanztheaterstücks hat an der Folkwang-Uni Tradition: Seit 1995 wird jedes Jahr mit den Schauspielstudenten ein Projekt realisiert. Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit dem Körper und die choreographisch performative Umsetzung in der Gruppe. (...) Anna Pocher: „Folkwang ist die erste Schauspielschule, die ein Tanztheaterstück im Curriculum verankert hat.“ Diesmal ist es der Gastchoreograph Leandro Kees, der gemeinsam mit den Studierenden des dritten Jahrgangs in den vergangenen fünf Wochen eine Choreographie erarbeitet hat. (...) Musik und Tanz, Komödie und Tragödie sollen in dem Tanzabend aufeinander treffen.“

Autor: Sven Westernströer

Musikwissenschaft studieren an der Folkwang Universität der Künste

nmz Juni 2016

"Seit dem Wintersemester 2004/05 gibt es an Folkwang den
bundesweit einzigartigen Studiengang „Musikwissenschaft
in Kombination mit einem künstlerischen Fach“. Chor- und Ensembleleitung kann man wählen, Musiktheorie,
Instrumental- oder Vokalausbildung.
(...) Für den individuellen Stundenplan bietet die Folkwang
Universität der Künste für alle Musikwissenschaftsstudiengänge
eine breite Kurs-Auswahl: Man hat die Möglichkeit, Musiktheaterveranstaltungen zu belegen, kann aber auch den Schwerpunkt auf Instrumentalmusik legen oder eine Mischung
aus beidem machen. (...)"

Autor: Franziska Kloos / Stefanie Koch / Anne Zehrt

Sie finden den kompletten Artikel zum Nachlesen hier.

Kurze, aber nachhaltige Klänge

Rheinische Post vom 17.6.2016

„Noch ein Geheimtipp sind die Konzerte der Module „Neue Musik“ der Folkwang-Universität der Künste. Jetzt gab es im Kleinen Konzertsaal an der Düsseldorfer Straße 19 „Frische Klänge extra“. Prof. Günter Steinke hatte fünf besonders begabte junge Menschen auf fünf kurze Meisterwerke angesetzt: Die Pianistin Yueyi Zang legte die „Ile de feu I“ aus „Quatre études de rythme“ (1949/50) von Olivier Messiaen (1908-1992) wahrhaft feurig hin. (…) Höhepunkt war Itxaso Etxeberria mit einer glasklaren Darstellung des Klavierstücks V (1954) von Karlheinz Stockhausen (1928-2007). Den passenden Ausklang gaben Yueyi Zang und Rodrigo Roces mit der für zwei Klaviere komponierten vierten Folge aus der Sammlung „Játékok“ (Spiele) von dem vor 90 Jahren geborenen György Kurtág."

Autor: Ingo Hoddick 

Leichtigkeit will gelernt sein

WAZ vom 15.6.2016

„(…) An der Folkwang-Universität der Künste steht derzeit das Studium der vermeintlich leichten Muse auf dem Lehrplan. Der international gefragte Tenor und bekennende Operetten-Fan Carsten Süss hat den Teilnehmern des Studiengangs Gesang/Musiktheater „eine heullose Operettentherapie“ verschrieben und studiert das Werk derzeit mit den 16 Folkwänglern ein. (…)  Und es wäre doch gelacht, wenn sich aus all den kleinen Ticks, den Reaktionen und gruppendynamischen Prozessen, die Süss in sein Libretto geschrieben hat, nicht eine zeitgemäße und doch höchst unterhaltsame Musiktherapie voller Wiedererkennungs-Hits formen ließ. (…) Denn die hübsche kleine Schwester der großen Oper verlange ja nicht nur eine schöne Stimme. Zur Operette gehöre eben auch der Tanz, das richtige Timing und vor allem diese gewisse Leichtigkeit und Doppelbödigkeit, die Süss seinen internationalen Sommerwerkstatt-Teilnehmer auch aus Korea, China und Mazedonien seit Anfang des Monates vermittelt. Die Arbeit mit den Studenten findet er anregend. Weil Folkwang und sein interdisziplinärer Arbeits-Ansatz zum einen ein tolles Fundament biete."

Autor: Martina Schürmann

STUDIERT DAS UNSTUDIERBARE

musikexpress vom 9.6. 2016

(…) Weit wollen es die allermeisten Zuhörer im Auditorium des Bochumer Prinzregenttheaters auch gern bringen. Deshalb haben sie sich für den Masterstudiengang Populäre Musik an der Folkwang Universität der Künste in Bochum eingeschrieben. Mit großen Augen lauschen sie den Ausführungen von Dirk von Lowtzow (…)  und Hans Nieswandt, dem Leiter der 2014 an der Folkwang gegründeten Einrichtung. Im laufenden Semester lässt er seine in jahrzehntelangem praktischen Schaffen gewachsenen Beziehungen spielen und bittet etablierte Kollegen wie Curse, Bernd Begemann und Deichkind-Mitglied Björn Beneditz zu einer Ringvorlesung, um mit ihnen gemeinsam in ihrem üppigen Erfahrungsschatz zu kramen (…) In Bochum ist die Zielrichtung klar: "Wir schaffen ein Umfeld, in dem der Knoten platzen kann", bringt es Dozent Gregor Schwellenbach auf den Punkt. Das Institut versteht sich als Teil einer Kunsthochschule, dementsprechend werden die Studenten auch ausgewählt und ausgebildet. (…)  Tired Eyes Kingdom beispielsweise heißt ein Quartett, das sich in Bochum gefunden hat und offenbar das gesamte Institut in Begeisterung versetzt. Als einen "Organismus aus Laptops und Tretminen", beschreibt es Nieswandt, "von ganz zart bis brutal, von süß bis disharmonisch". Die Musiker kommen aus Tel Aviv, Istanbul, Berlin und Würzburg und haben für diese Band sämtliche Pläne über den Haufen geworden" - ganz nach dem Geschmack des Institutsleiters."

Autor: Sebstian Züger

Konzert gerät zur musikalischen Vorlesung

WAZ vom 9.6. 2016

Dass er nicht nur ein hervorragender Musiker ist, sondern auch noch sehr unterhaltsam und informativ über Musik reden kann, bewies Cembalist Wolfgang Kostujak bei seinem Konzert im Rahmen der Reihe „Große Klaviermusik“ im Kleinen Konzertsaal der Folkwang-Universität. (…) Kostujak ist ein lebendiger Erzähler und Erklärer: (…) Am Cembalo zeigt sich Kostujak als souveräner Meister: Mit seinem klaren Spiel unterstreicht er stets den Inhalt der Musik. Die vielen barocken Verzierungen oder virtuose Läufe setzt er mit großer Selbstverständlichkeit im Sinne der Geschichte ein. (…)  Auch hier zeigt Kostujak sein großes Können: In den Couranten markiert er kraftvoll die Rhythmen, die Sarabanden sind zerbrechliche Klagegesänge, und die finale Giguen rollen fröhlich dahin."

Autor: Rudolf Hermes

Fünfstufige Steigerung am Klavier

Rheinische Post vom 2.6. 2016

(…) Jetzt konnte man wieder ein großartiges Konzert erwarten, denn fünf Studierende der Klavierklasse von Prof. Hisako Kawamura spielten ein klassisch-romantisches Programm. (…)  Sensationell wurde die fünfstufige Steigerung aber erst nach der Pause. Zum einen durch die dezent beseelte Aufführung der vier Mazurkas op. 30 durch die Ukrainerin Ievgeniia Iermachkova, letztlich die stärkste Chopin-Leistung des frühen Abends. Zum anderen und vor allem aber dadurch, wie die Serbin Iva Jovanovic die halbstündige Humoreske op. 20 von Robert Schumann zu differenziertem Leben erweckte, als entschiedenes und geradezu umwerfendes Plädoyer für dieses oft unterschätzte Stück.."

Autor: Ingo Hoddick

Tanz im sakralen Raum

Hessische Allgemeine vom 7.5. 2016

Das Festival 'Körperstürme' zeigt moderne Choreografien in der Kasseler Martinskirche (…).  Im Mittelpunkt steht Musik des Komponisten Manfred Trojahn (66). Sein 1993 entstandenes Werk 'une campagne noire de soleil' war für eine Tanzproduktion gedacht, wurde aber nur konzertant uraufgeführt. Nun erlebt es in Kassel seine Uraufführung als Tanzstück. Als prominente Choreografin wurde Reinhild Hoffmann gewonnen, in Kassel auch als Opernregisseurin ('Gespräche der Karmelitinnen') bekannt. Sie leitet das Folkwang-Tanzstudio Essen, das Frankfurter Ensemble Modern wird vom Komponisten geleitet.."

Autor: Werner Fritsch

Neuer Folkwang-Professor – fantastische Musiker

Rheinische Post vom 28.4. 2016

Die Kammermusik-Abende im Kleinen Konzertsaal sind immer große Ereignisse. Jetzt war die Reihe an der Klasse von Yannick Rafalimanana. (…) „Neues Semester, neue Gruppen – aber fantastische Musiker!“ So eröffnete der neue Folkwang-Kammermusik-Professor den Abend. Dass er nicht zuviel versprochen hatte, zeigten gleich zu Beginn Carolin Schwaderlapp (Klarinette), Liangyi Chen (Violoncello) und Ping-Lien (Klavier) (…).  Glühender und zupackender ging es weiter bei Maximilian Hörnmeyer (Violine), Raphael Stefanica (Cello) und Tobias Kreutz (Klavier) mit den ersten beiden Sätzen aus dem Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101 von Johannes Brahms sowie dem „Invierno porteno“ („Winter in Buenos Aires“) des Tangokönigs Astor Piazzolla. (…) Zum Abschluss gab es noch einmal Johannes Brahms zu hören, (…)   den ersten Satz mit Adam Riding (Violine), Anna Maria Wunsch (Viola), Garwyn Linnell (Cello) und Ruud Zielhorst (Klavier), dann den zweiten und dritten Satz womöglich noch ein bisschen perfekter, klangschöner und intensiver in der Besetzung mit Nikolau Ratchev,  Alberto Castillo, Bernard Rath und Doyeon Kim."

Autor: Ingo Hoddick

Folkwang Universität macht Geschlechter-Förderung zum Thema

WAZ vom 25.4. 2016

(…) Unter dem Motto „Verschiedenheit ist unser Potenzial“ wollen Studierende, Lehrende und Mitarbeiter/innen Diskriminierung erkennen und Barrieren abbauen. Nun hat die Folkwang Universität den Zuschlag für zwei weitere Maßnahmen aus dem „NRW Landesprogramm für geschlechtergerechte Hochschulen“ sowie eine Maßnahme aus dem „Qualitätspakt Lehre“ des Bundes mit einer Gesamtfördersumme von rund 1,5 Millionen Euro erhalten. In den nächsten drei bzw. fünf Jahren können zusätzlich sechs Stellen für die Gender-&-Diversity- Arbeit eingerichtet werden."

Autor: N.N. 

Tanzfestival "Körperstürme" über Pfingsten in Kassel

epd vom 19.4. 2016

„Das international bekannte "Ensemble Modern", das Folkwang Tanzstudio Essen sowie Tänzer der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main laden über Pfingsten in Kassel zu einem Festival ein.  (…) Zur Musik von Manfred Trojahn sowie Andi und Hannes Teichmann gestalten Ayman Harper und Dieter Heitkamp die Choreographie. (…) Um 21 Uhr werde es dann mit "une campagne noire de soleil" mit dem Ensemble Modern sowie dem Folkwang Tanzstudio eine weitere Premiere geben.

Autor: N.N. 

Freiraum für die Fotografie

WAZ vom 19.4. 2016

„(…) Erstmals hat das für seine lange fotografische Tradition bekannte Haus das gesamte Untergeschoss für die Fotografie-Studenten der Folkwang Universität freigeräumt: Einen Monat lang wird der Altbau zum experimentellen Ausstellungsraum. Und siehe da: Die Arbeiten sind immer noch dokumentarisch, politisch und konzeptionell, aber auch surreal, experimentell und künstlerisch inszeniert, spannend vielseitig.  (…)  So stehen die 15 Master-Studierenden der Folkwang- Uni in bester Tradition, die ihre Arbeiten aus dem 3. Semester präsentieren. (…)  Von den Plattenbauten aus Ost-Berlin, die Pauli Beuel vor staubgrauem Becher-Himmel in serieller Differenziertheit zeigt, bis zu Kathrin Essers Innenansichten aus NRW-Polizeistationen, die die Frage von Realität und Fiktion, von nüchternen Tatsachen und medialer Doku-Erwartung auf die Probe stellen. Was vom Börsen-Crash übrig blieb, hat Caroline Schlüter in „Scheitern“ festgehalten. Ihre Bilder zeigen Bau-Ruinen aus Island und ganz Europa, totes Kapital in Steinen, „Mausoleen der Spekulation“. Eine Gegenwartsbeschreibung zwischen Inszenierung und Dokumentation hat Tomoya Imamura in Ungarn versucht. Während sich Javier Gastelum mit der „Charta von Athen“ beschäftigt hat. (…) Haoming Yu zeigt schließlich atmosphärische Nacht-Aufnahmen, die das Spiel mit den Schatten ebenso beherrschen wie den atmosphärischen Subtext.
 (…)“

Autor: Martina Schürmann

Nur nicht stehenbleiben

Werdener Nachrichten vom 18.4. 2016

„(…) Auf der Bühne und in der Welt der Literatur ist William Shakespeare auch heute noch lebendig. (...) Die Folkwang Universität der Künste in Essen veranstaltet bis zum 16. April ihr traditionelles internationales Shakespeare- Festival. Erstmals sind Gäste aus drei Kontinenten dabei. 49 Schauspielstudierende aus Australien, Südafrika, Polen und Deutschland stehen auf der Bühne. Gezeigt werden in der Schauspielschmiede der Reviermetropole vier jeweils national erarbeitete Produktionen von "Viel Lärm um nichts" sowie eine gemeinsame entwickelte internationale Version dieses Shakespeare-Stücks um Irrungen und Wirrungen der Liebe. (…)“

Autor: G.B.

Intrige, Liebe, Sein und Schein

WAZ vom 15.4. 2016

„(…) Der lebhafte Disput wird gleich in drei Sprachen geführt - englisch, deutsch und polnisch - und das ist das Besondere an dem Shakespeare-Festival, zu dem die Folkwang-Universität der Künste bereits zum 8. Mal einlädt: Vier Theaterschulen aus Durban (Südafrika), Melbourne (Australien), Krakau (Polen) und Essen sind an dem Projekt beteiligt. (…)  Bunt und ausdrucksstark, mit viel Tanz und Gesang haben die Südafrikaner die klassische Komödie um Liebe und Intrigen in Szene gesetzt. Die Schauspielschüler aus Krakau inszenieren Shakespeares „Viel Lärm um Nichts“ als ein italienisches Familiendrama, während die Truppe von Down Under großen Wert auf die Sprache legt. Die Folkwangschüler dagegen erzählen den Klassiker sehr reduziert und formal, verzichten dabei auf jegliche Kulisse. (…) Jetzt gilt es, diese unterschiedlichen Interpretationen, die jeder Regisseur auch vor dem Hintergrund der gesellschaftspolitischen Situation und der Kultur seines Landes entwickelt hat, zu einer internationalen Version zusammenzuführen, bei der alle vier Nationen, alle 49 Darsteller gemeinsam agieren. Das machen sie mit viel Energie und Spielwitz und beweisen so, dass sie allesamt das shakespearsche Spiel mit dem Sein und dem Schein beherrschen. (…)“

Autor: Vera Eckardt

Raimu Satohs blitzblanker Folkwang-Klavierabend

Rheinische Post vom 14.4. 2016

„In der Reihe der Sparkassen-Konzerte „Große Klaviermusik - Forum für junge PianistInnen“ am Campus Duisburg der Folkwang-Universität der Künste wurden in der Vergangenheit bekanntlich schon viele großartige Talente entdeckt. Jetzt war im gut gefüllten Kleinen Konzertsaal die Bühne frei für Raimu Satoh aus der Klasse von Prof. Henri Sigfridsson. (…) Ihre Spieltechnik ist perfekt, ihr Sinn für klangliche und überhaupt gestalterische Differenzierung vorzüglich. (…)  Wie sensationell Raimu Satoh aber tatsächlich Disziplin und Ausdruck vereinen kann, durchaus manchmal mit wohlkontrollierten Exzessen, zeigte sie vor allem in der Sonate Nr. 6 A-Dur op. 82 von Sergej Prokofjew. Der Jubel war groß."Viel Lärm um nichts" sowie eine gemeinsame entwickelte internationale Version dieses Shakespeare-Stücks um Irrungen und Wirrungen der Liebe. (…)“

Autor: Ingo Hoddick

400 Jahre nach seinem Tod ist Shakespeare so lebendig wie eh und je

epd vom 06.4. 2016

„(…) Auf der Bühne und in der Welt der Literatur ist William Shakespeare auch heute noch lebendig. (...) Die Folkwang Universität der Künste in Essen veranstaltet bis zum 16. April ihr traditionelles internationales Shakespeare- Festival. Erstmals sind Gäste aus drei Kontinenten dabei. 49 Schauspielstudierende aus Australien, Südafrika, Polen und Deutschland stehen auf der Bühne. Gezeigt werden in der Schauspielschmiede der Reviermetropole vier jeweils national erarbeitete Produktionen von "Viel Lärm um nichts" sowie eine gemeinsame entwickelte internationale Version dieses Shakespeare-Stücks um Irrungen und Wirrungen der Liebe. (…)“

Autor: Andres Rehnolt

Große Ausstellung über das Pina Bausch Tanztheater

tanznetz, 31.3. 2016

Die Folkwang Universität der Künste und die Pina Bausch Foundation haben eine Kooperation gestartet und die Zusammenarbeit in Lehre, künstlerischer Arbeit und Forschung verabredet. Ziel ist es, das Lebenswerk von Pina Bausch für Studierende der Hochschule erlebbar zu machen und durch verschiedene gemeinsame Projekte in die Zukunft zu tragen. Die Choreografin, Tänzerin und Leiterin des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch war eine der bedeutendsten Studierenden an Folkwang und blieb der Hochschule zeitlebens eng verbunden. (…) Die Kooperation soll in Zukunft neben der Zusammenarbeit bei Lehrveranstaltungen auch den Forschungsaustausch und Archivbesuche der Studierenden, Filmgespräche sowie Stück- Einstudierungen umfassen. Ganz im Sinne des Werkes von Pina Bausch und der Folkwang Idee von der Verbindung der Künste, sollen auch Studierende aus den Disziplinen Musik, Theater, Gestaltung und Wissenschaft eingebunden werden.

Autorin: N.N. 

Große Ausstellung über das Pina Bausch Tanztheater

Deutsche Presse-Agentur (dpa), 3.3. 2016

(…) Intime Einblicke in die Arbeit der 2009 gestorbenen Choreographin bekommt man in der ersten großen Ausstellung zum Werk von Pina Bausch in der Bonner Bundeskunsthalle - und in einem Begleitbuch mit Interviews, die sie seit ihren Anfängen 1973 in Wuppertal bis 2008 gab.  (…) In einem dichten Programm verwebt die Ausstellung die Dokumentation des Werkes von Pina Bausch mit Live-Performances, Workshops, "Warm-ups" und öffentlichen Proben der realen Compagnie. (…)  Dafür sind aber ihre handschriftlichen Bleistift-Aufzeichnungen zu sehen und bewegende frühe Filme aus ihrer Ausbildung an der Juilliard School in New York und später als Meisterschülerin der Folkwang Hochschule. "Es geht um das Leben und darum, für das Leben eine Sprache zu finden", sagte Pina 2007 in ihrer Rede zum Kyoto-Preis.

Autorin: Dorothea Hülsmeier

Rotkammertraum

People's Daily vom 28.2. 

Die größte chinesische Zeitung "People's Daily"  berichtete über das Tanzstück "Traum der Roten Kammer" des Instituts für Zeitgenössischen Tanz. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Junge Choreographen an Folkwang

Dance for you Magazine, 19.2. 2016

Studierende des Instituts für Zeitgenössischen Tanz stellen eigene Stücke vor. (...)  Zu sehen sind Soli, Duette und Gruppenstücke von Folkwang Studierenden aus der ganzen Welt – in den unterschiedlichsten Stilen. Begleitet wurden die Studierenden von Malou Airaudo, Folkwang Professorin für Modernen Tanz und Leiterin des Instituts für Zeitgenössischen Tanz, Stephan Brinkmann, Folkwang Professor für Zeitgenössischen Tanz und Rodolpho Leoni, Folkwang Professor für Modernen Tanz | Choreographie. „Wir pflegen und vermitteln an Folkwang nicht nur das pädagogische Erbe weltberühmter TanzkünstlerInnen wie u.a. Kurt Jooss und Pina Bausch, sondern bieten den Studierenden auch eine Atmosphäre, in der sie Kreativität und Eigenverantwortlichkeit entfalten können.“, so Prof. Stephan Brinkmann. (…)  Für viele NachwuchschoreographInnen ist dies der Auftakt zu ihrer weiteren eigenständigen künstlerischen Arbeit.

Autor: N.N.

Folkwang: Mutige und weitgehend sichere Streicher

Rheinische Post Duisburg vom 18.02.2016

Mit einem wieder vorzüglichen Klassenabend „Kammermusik und Neue Musik“ schloss die Folkwang-Universität der Künste jetzt ihre Konzerte am Campus Duisburg für das  Wintersemester 2015/16 ab. (…)  Zunächst profilierten sich Adam Riding und Maximiliane Wilms (Violine), Margot Le Moine (Viola) und Miriam Brown (Violoncello) als mutiges und weitgehend sicheres, kurz: bereits praktisch professionelles Ensemble. (…) Vor allem die beiden Streicher wagten viel, um den leidenschaftlichen Geist dieser Musik herüber zu bringen, was ihnen durchaus gelang.

Autor: Ingo Hoddick

Curse, Dirk von Lowtzow und weitere Pop-Größen zu Gast in Bochum

coolibri vom 17.02.2016

„Massenweise Musikjournalisten und Radioleute“ waren bereits am 2013 gegründeten Institut für Populäre Musik im Rahmen der Ringvorlesung zu Gast, resümiert Hans Nieswandt im Übungsraum auf einem Schlagzeughocker sitzend. Zudem gaben bereits Eric D. Clark oder Moses Schneider Einblicke in ihre Arbeitsweise und Erfahrungen. (...) Studierende und Zuhörer dürfen sich auf Bernd Begeman, Melissa Logan (Chicks on Speed), Dirk von Lowtzow (Tocotronic), Björn Beneditz (Deichkind), Ebba Durstewitz (JaKönigJa), Curse sowie Philosoph und Bassist Eike Bohlken (Blumfeld) freuen. (...) Bei der Zusammenstellung hat sich Nieswandt als Künstlerischer Geschäftsführer von seinen Studierenden inspirieren lassen: „Das Verrückte ist ja, obwohl wir nicht so viele Studierende haben, decken diese ein Panorama an Stilen ab. Daher kommt auch die Unterschiedlichkeit.“ Wohl wissend, dass insbesondere die vierte Ausgabe der Ringvorlesung für viele interessant ist, die sich mit Pop-Musik auseinandersetzen. (...)Das Institut für Populäre Musik hat Bochum als Standort, wird aber über die Grenzen von Stadt und Region hinausgedacht.

Autorin: Stefanie Roenneke

Vielfalt gestalten: Diversity-Audit des Stifterverbandes

Februar 2016

Die Studierendenschaft der Folkwang Universität der Künste ist international. Welche neuen Weichen stellt ein Diversity-Audit? Darüber sprechen Kanzler Michael Fricke und Karoline Spelsberg-Papazoglou, Rektoratsbeauftragte für Gender und Diversity. Das vollständige Interview finden Sie hier.

Autorin: Carolin Brühl

Die Jahre, da wir viel voneinander wussten

K.West Januar/Februar 2016

Auf dem Turm am Hauptgebäude flattert die Fahne: drei gelbe Balken, senkrecht und waagerecht, auf weißem Grund, das stilisierte F für Folkwang. (…)  Wir besuchen Schauspiel-Studenten des ersten Jahrgangs – kurz vor ihrer Semesterpräsentation. Die zehn jungen Frauen und Männer sind ausgewählt worden aus 600 Bewerbern(!). Die Erstlinge erhalten interdisziplinär Unterricht - das Curriculum hat Regie, Schauspiel, Musical und »Physical« verbunden und zur gemeinsamen »Spielwiese« kultiviert  (…) Ein Unterrichts-Vormittag bei der früheren Reinhild-Hoffmann-Tänzerin und Bewegungslehrerin Anna Pocher. Bei ihr geht es hoch mobil und assoziativ zu, geht es um Selbstwahrnehmung, immer ums Physische und darum, die »Autorenschaft<< des Schauspielers zu befördern. Der nonverbale Text ist hier sein Ich. Atem weitet sich. Volles Programm, von morgens Neun bis abends Neun. Zu den Fächern für den Intensivstudiengang mit „Artist Diploma“ (vergleichbar dem Master) gehören die Pantomime-Pädagogik-Methode Lecoq, ‚Biografie‘, Grundlagen, Körpertraining, Fechten, Akrobatik, Sprechtechnik, Gesang, Medien- und Theaterkunde, Dramaturgie; später kommt noch Film dazu. »Wir sind immer in der Evaluation, um den optimalen Studiengang zu finden «, sagt Esther Hausmann über sich, ihre Dozenten-Kollegen und Lehrbeauftragten. (…) Reflexion und Introspektion, das körperliche und daraus resultierende emotionale Ausforschen sind ein Spezifikum von Folkwang, der einzigen NRW-Schauspiel-Hochschule unter den 17 deutschsprachigen. Vielleicht ist im Vergleich die Berliner Ernst-Busch-Schule tendenziell handwerklicher orientiert. Beim jährlichen Intendanten-Vorsprechen der Abschluss-Jahrgänge in Neuss, Berlin und München weiß man das.

Autor: Andreas Wilink

Junge Folkwangschüler voller Leidenschaft

WAZ vom 15.02.2016

Theater, das auf hohem Niveau einfach Spaß macht, ist eine Kunst. Mit Carlo Goldonis „Der Impresario von Smyrna“  ist Marco Massafra genau das gelungen. Seine Inszenierung des Klassikers ist schrill, witzig und kurzweilig, und in jeder Minute vom Spaß am Spiel durchpulst, vom Eigentlichen also, was Theater ausmacht. (...)  Auf der Bühne stehen neun Folkwang- Eleven, junge Leute, die bald eine Anstellung suchen werden. Genau darum geht es in Goldonis Komödie von 1759. Auch damals galt offenbar für junge Schauspieler: Wir wollen auf die Bühne! (…) Die Schauspielschüler agieren so leidenschaftlich, dass man fast bedauert, dass die Aufführung nur eine gute Stunde dauert.

Autor: Jürgen Boebers-Süßmann

Folkwang-Weltklasse Akkordeon

WAZ vom 15.02.2016

Weltbekannt und auch am Campus Duisburg seit langem bewährt sind die Akkordeon-Klassen der Folkwang-Universität der Künste von Prof. Mie Miki und Heidi Luosujärvi und ihre  Semesterkonzerte im Kleinen Konzertsaal. Jetzt war es wieder einmal so weit, zehn besonders begabte junge Menschen spielten elf Stücke von acht Komponisten. Es gab wieder die passende Mischung aus pfiffigen Originalwerken und treffenden Bearbeitungen. (…)   Natürlich trat Erakovic der Ältere auch diesmal wieder auf – kaum jemand spielt dieses vielfach noch unterschätzte Instrument so lebendig und vielfältig, manchmal quirlig an der Grenze zum Manierismus. (…) In dem modernen Stück werden die „schaudernden“ Töne teilweise mit Hilfe eines Glaskörpers erzeugt, der am Akkordeon entlang gerieben wird.  An der Folkwang-Uni wurde der Exzellenz- Studiengang „Konzertexamen“ wieder eingeführt, zu dem nur Studierende zugelassen werden, die bereits eine internationale Karriere machen. 

Autor: Ingo Hoddick

Studenten musizieren mit Schülern

WAZ vom 09.02.2016

„Wann proben wir am Montag?“ Diese Frage hörte Matthias Rietschel jeden Freitag von den Kindern der Joachimschule in Kray. (…)  Gemeinsam mit zehn Studenten der Folkwang-Universität der Künste unterrichtete er 50 Erst- bis Viertklässler der Grundschule an verschiedenen Instrumenten und gründete mit ihnen zwei Chorgruppen. (…)  Sechs Wochen lang übten die jungen Musiker immer montags und bereiteten sich auf ihren ersten großen Auftritt vor. Gleich zwei Mal konnten sie vergangene Woche mit vielen Gästen den Ratssaal füllen. Acht Beiträge hatten die Kinder eingeprobt, unterbrochen waren diese von der Promenade aus dem Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“, gespielt von Matthias Rietschel und den Studenten. 

Autor: Linda Heinrichkeit

Folkwang: Elf vorzügliche Duos und ein Überflieger

Rheinische Post vom 04.02. 2016

Am Campus Duisburg der Folkwang-Universität der Künste gibt es einige Konzertreihen, die immer große Ereignisse sind. Dazu zählen zum Beispiel die Abende der Studierenden der Kammermusik-Klasse von Prof. Evgeny Sinaiski und die Sparkassen-Konzerte„Große Klaviermusik – Forum für junge PianistInnen“. (...) Der Duo-Klassenabend Sinaiski bot wieder elf vorzügliche Duos, in einem fast dreistündigen Marathon jagte wieder eine Sensation die nächste. Der krachende Einstieg war ein Satz aus der kaum bekannten, aber großartigen Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 von Ernest Bloch mit Maximilian Hörmeyer und Polina Charnetskaja. (…) Liszt scheint den jungen Pianisten zu liegen, die höllischen und die himmlischen Aspekte dieser wie improvisiert geradezu hingerotzten Musik.

Autor: Ingo Hoddick

Eduard Kiprsky spielt Franz Liszt

WAZ vom 02.02.2016

Der junge Pianist tritt im Konzertsaal der Folkwang Universität an der Düsseldorfer Straße in der Reihe der Sparkassen-Konzerte auf (…) Auf dem Programm stehen Werke von Franz Liszt. Die künstlerische Leitung liegt bei Prof. Henri Sigfridsson. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe Große Klaviermusik – Sparkassenkonzerte veranstaltet von der Folkwang Universität der Künste statt und dient jungen Pianisten vor allem dazu, Bühnenerfahrung zu sammeln. (…) Eduard Kiprsky ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe (unter anderem beim internationalen Prokofieff-Wettbewerb, Alma-Ata und bei der internationalen Seiler Piano Competition, Griechenland). (…) 2008 gewann er den Wettbewerb „Three centuries of a classical romance” in St. Petersburg. 2009 wurde er mit dem Köhler-Osbahr Preis ausgezeichnet.

Autor: N.N.

Folkwang: Streichquartett der Zukunft heißt „Evenos“

Rheinische Post vom 28.01. 2016

Das Evenos-Quartett, 2012 in Essen gegründet, studiert noch in dem wiedereingeführten Exzellenz-Studiengang „Konzertexamen“ am Campus Duisburg der Folkwang-Universität der Künste bei Prof. Andreas Reiner und ist bereits international erfolgreich. (…)  Jetzt gaben Ivan Knezevic und Ioannis Petrakis (Violine), Odysseas Lavaris (Viola) und Matthieu Jocqué (Violoncello) im gut gefüllten Kleinen Konzertsaal unter dem Titel „Blau“ das erste von vier „Farben-Konzerten“. (…)  Das zwischen 28 und 31 Jahren junge Evenos-Quartett zeigte sich hier als Streichquartett der Zukunft. Seine ebenso stilsichere wie detailbewusste Klarheit reißt die Zuhörer einfach mit. Ein besonderer Pluspunkt ist seine vorzügliche Intonation (…). Das Evenos- Quartett würde sicherlich auch in einem Duisburger Kammerkonzert Furore machen.

Autor: Ingo Hoddick

Gitarrenabend mit vielen Originalwerken

Rheinische Post vom 21.01. 2016

Die Gitarrenabende in dem für dieses Instrument bestens geeigneten Kleinen Konzertsaal am Campus Duisburg der Folkwang-Universität der Künste werden immer besser. Jetzt stellten sich hier acht besonders begabte Studierende der Klassen Susanne Hilker-Kohl und Tomasz Zawierucha vor (…). Als ein Höhepunkt ließ uns Alexandr Chubarenko bei dem meisterhaften „Nocturnal after John Dowland“ op. 70 von Benjamin Britten (…) geradezu den Atem anhalten. Als überraschende Krönung begeisterte Jean Barcelos mit der viersätzigen und lebensprallen Sonate des Brasilianers Almeida Prado (…).

Autor: Ingo Hoddick

Folkwang-Uni brachte "Frische Klänge extra"

Rheinische Post vom 15.01. 2016

(…) Zehn besonders begabte Studierende spielten zehn originelle Werke von acht Komponisten. Einen verlässlichen roten Faden bildete das Duo aus Anna Stasevich und Maria Angelika Franzke. (…)  Die meisten Werke des Abends waren entweder extrem ruhig, mit nur wenigen Ausbrüchen, oder extrem rasant. (…) Besonders gut ausgehört wirkte das Klavierstück „Perduto in una città d’acque“ („Verloren in einer Stadt der Wasser“) von dem 1947 geborenen Salvatore Sciarrino, poetisch gespielt von Rodrigo Roces. (…) Die ebenso wohlklingenden wie präzisen, kurz: meisterlichen Ausführenden waren Vitali Nekhoroshev, Anna Stasevich und Yueyi Zang.

Autor: Ingo Hoddick

Folkwang-Professor  mit "Best of Bach"

Rheinische Post vom 14.01. 2016

(…) Jetzt spielte der Folkwang-Klavier-Professor Thomas Günther in der Reihe der Sparkassenkonzerte „Große Klaviermusik“ im fast ganz gefüllten Duisburger Konzertsaal der Folkwang-Uni einige dieser  (...)  Bach-Werke. (…) Thomas Günther spielte Bach auf dem modernen Flügel mit historischem Bewusstsein und moderner Freiheit, mit ebenso viel strenger Disziplin wie Lust an zusätzlichen Verzierungen. (…)  Das Konzept des Folkwang-Professors ging kraftvoll auf. Für die Begeisterung des Publikums bedankte er sich mit einer perfekt passenden Zugabe (…)

Autor: Ingo Hoddick