Veranstaltungen im Bereich Designwissenschaft

_Wintersemester 2014/15

«Baudrillard - noch einmal lesen»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula MeierSeminar
  • MA Kunst- und Designwissenschaft, MA Photography Studies and Research/Practice, Graduate Heterotopia, Diplomstudiengänge KD/ID   
  • Montag | 09:00 - 11:00 Uhr |  20.10.2014

In der Veranstaltung soll es darum gehen, der oder den Theorien Jean Baudrillards näher zu kommen, stellt sich doch immer wieder heraus, dass es als Grundlage heutigen Weltverstehens notwendig bleibt. Das Seminar arbeitet eng an den Texten, das Lesen der angegebenen Literatur zur jeweiligen Veranstaltung ist unerlässlich. In der ersten Sitzung wird das genaue Programm vorgestellt.

Die Veranstaltung kann Grundlage für die mündliche Prüfung sein, mit der zum Ende des Semesters das Modul 5 „Designwissenschaft Fokus“ absolviert wird. Referate auf dem Kolloquium gelten als mündlichen Prüfung.

Literatur:

  • Jean Baudrillard: Agonie des Realen, Berlin 1978.
  • Jean Baudrillard: Das System der Dinge, Frankfurt am Main 2007.
  • Jean Baudrillard: Warum ist nicht schon alles verschwunden?, Berlin 2008.
  • Jean Baudrillard: Kool Killer oder der Aufstand der Zeichen, Berlin 2010.
  • Jean Baudrillard: Von der Verführung, Berlin 2012.

«Sehnsucht nach Zusammenhang - Aktuelle Phänomene in Kunst und Design»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier
  • Seminar
  • MA Kunst- und Designwissenschaft, Photography Studies and Research/Practice, Graduate Heterotopia, Diplomstudiengänge KD/ID   
  • Mittwoch | 09:00 - 11:00 Uhr | 15.10.201

Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

«Doktorandenkolloquium»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier
  • Kolloquium
  • PromovendInnen des Institutes, Interessierte  

Die PromovendInnen des Institutes Kunst- und Designwissenschaft / Prof. Dr. Cordula Meier treffen sich auch in diesem Semester zum alljährlichen, zweitägigen Doktorandenkolloquium.

Es findet ein intensiver Austausch der Teilnehmer statt, wobei neben bereits fertigen Ergebnissen auch die Promovierenden präsentieren, die sich mit ihren Dissertationsprojekten noch in statu nascendi befinden. Neue wissenschaftliche Methoden werden diskutiert, Arbeitsprozesse vorgestellt und die Positionierung in Forschungsdatenbanken eruiert.

Am Folkwang Institut für Kunst- und Designwissenschaft gibt es im Sinne der dritten Ausbildungsstufe feste Korrektur- und Beratungszeiten.

«Masterkolloquium»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier
  • Kolloquium
  • Master Kunst- und Designwissenschaft (Masterthesis)

«Transfermodul / Frauen bei Folkwang»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier
  • Transfermodul
  • Master Kunst- und Designwissenschaft (3. Semester) 

Das Projekt "Frauen an Folkwang" widmet sich der analytischen und systematischen Aufarbeitung der Rolle und der Geschichte von Lehrenden und Studentinnen der Folkwangschule von 1945 bis 1972.

Das institutionsgeschichtliche Forschungsvorhaben beabsichtigt neben einer vollständigen quantitativen Erfassung aller relevanten Personendaten eine qualitative Analyse vor allem in geschlechtsspezifischer Perspektive. Aufgaben sind die eigenständige Auswertung von Archivalien und Literatur, die Durchführung von Recherchen, das Verfassen kurzer Texte und die Unterstützung bei der Ausarbeitung der begleitenden Publikationen durch Lektorat, Text- und Bildredaktion.
Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft zu eigenständiger Arbeit unter Anleitung und Führung der Modulverantwortlichen. Verlangt wird eine stetige Mitarbeit. Begleitend werden kurzzeitige Einsätze au√üerhalb des Institutes für Kunst- und Designwissenschaft vergeben.
Für dieses Projekt sind max. fünf Plätze zu vergeben. Bewerbungen erbeten an die Adresse: dorsz(at)folkwang.de. Der Termin der für alle TeilnehmerInnen obligatorische Vorbesprechung wird noch bekannt gegeben.

Das Arbeiten an einem projektfernen, eigenen Forschungsvorhaben ist nach Absprache ebenfalls möglich und erwünscht.

«Ulm»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier
  • Labor
  • Master Kunst- und Designwissenschaft, Master Photography Studies and Practice, Graduate Programm Gestaltung

"Aber gestehen wir die Wahrheit: Schwierig ist es auch, zu vermeiden, dass das Nützliche die Welt verödet."

Die Geschichte der Ulmer Hochschule ist wichtig und spannend zugleich. Sie ist aber, wie jede gewichtige Institution, mit Geschichten und Mythen behaftet. Seit dem WS 2006/7 gibt es das Projekt "Ulmer- Wie sehen sie ihre Schule aus zeitlicher Distanz". Mit Hilfe der Interview Technik sollen Lehrende und Schüler der HfG zu verschiedenen Schwerpunktthemen befragt werden. Die ausgewerteten Daten sollen als Veröffentlichung (Buch) einen anderen Blick auf die bekannte Ausbildungsstätte werfen.

«Das Tier, welch ein Wort!»

  • Dipl. Des. Mona Mönnig
  • Seminar
  • Master Kunst- und Designwissenschaft, Master Photography Studies and Practice, Graduate Programm Gestaltung, Diplomstudiengänge KD/ID, Graduate Programm Gestaltung
  • Mittwoch | 11:00 - 13:00 Uhr | 15.10.2014

Das Interesse fü das Verhältnis von Mensch und Tier wird zunehmend größer. Die Bedeutung des Tieres als künstlerisches Material steht im Vordergrund des Seminars. In der Veranstaltung werden Arbeiten von zeitgenössischen KünstlerInnen vorgestellt, in denen das lebendige Tier zur Schau gestellt wird, Fleisch und Präparate verwendet wurden oder die das Abbild des Tieres zeigen. Auch werden wir uns mit der Idee von Natur und dem virtuellen Tier beschäftigen. An- und Abwesenheit des konkreten Tieres, das Gesetz der Grenze und die menschliche Präsenz, Empathie, Ekel als ästhetische Erfahrung, Horror und Angst, Ebenbildnerei und Mitleid werden zentrale Themen des Seminars sein. Die Auseinandersetzung mit Texten wichtiger VertreterInnen der Animal Studies wird einen Einblick in dieses noch junge Forschungsgebiet geben und die Thematik komplettieren.

Literatur:

  • Steve Baker: The Postmodern Animal, London 2000.
  • Jacques Derrida: Das Tier, das ich also bin, Wien 2010.
  • Ute Eskildsen und Hans-Jürgen Lechtreck (Hrsg.): Nützlich, süß und museal. Das fotografierte Tier. Essays, Essen 2005.
  • Stiftung Deutsches Hygiene-Museum (Hrsg.): Mensch und Tier. Eine paradoxe Beziehung, Dresden 2002.

Eine erweiterte Literaturliste wird zu Beginn des Seminars zur Verfügung gestellt.

«Ornament und Struktur. Ästhetische Muster als Kommunikations- und Erkenntnisformen II»

  • Christoph Dorsz M.A.
  • Seminar
  • Master Kunst- und Designwissenschaft
  • Montag | 13:00 - 15:00 Uhr | 20.10.2014

Die Geschichte der Kunst kann auch als eine Geschichte der Formen verstanden werden. Das Ornament ist immer Signum seiner Epoche, das weniger schmückende als orientierende Funktion hat. Auf die intensive kunstwissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Erscheinungsformen der Dinge in den Arbeiten von Alois Riegl, Franz Wickhoff, Wilhelm Worringer antwortete Adolf Loos mit der vielfach missverstandenen Streitschrift "Ornament und Verbrechen". Die Moderne zeigt sich, so galt es bis vor kurzem, ornamentlos. Heute wird die Geschichte der abstrakten Kunst jedoch als eine Fortsetzung der Geschichte des Ornaments begriffen. Gegenwärtig erfreut sich das Muster großer Beliebtheit bei (jüngeren) Künstlern und Gestaltern.
Die gemeinsame Lektüre grundlegender Texte vom 19. Jahrhundert bis heute ermöglicht die Bildung von kategorialen Begriffen für die Betrachtung ausgewählter künstlerischer Positionen. Das Museum Folkwang bereitet derzeit eine Ausstellung zu diesem Thema vor. Objekte aus den von Karl Ernst Osthaus zusammengetragenen kunstgewerblichen Sammlungen sollen dabei eine wissenschaftliche Bearbeitung erfahren. Hier ist eine Beteiligung der Seminarteilnehmer vorgesehen.
Das Seminar ist eine Kooperation mit dem Museum Folkwang und führt die Veranstaltung des Sommersemesters 2014 fort.

«Designgeschichte»

  • Christoph Dorsz M.A.
  • Seminar
  • 1. und 3. Semester ID / KD / FOTO
  • Montag | 09:00 - 11:00 Uhr | 20.10.2014

Gestalten bedeutet immer auch Reflektieren. Vor der Folie der Designgeschichte und der Geschichte der Folkwang Universität der Künste macht die Veranstaltung vertraut mit Inhalten, Praktiken und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens, das von größter Bedeutung für das erfolgreiche Reden und Schreiben über visuelle und gestalterische Phänomene ist.

Literatur wird in der ersten Veranstaltung bekanntgegeben.

«Exkursion Dessau»

  • Christoph Dorsz M.A.
  • Exkursion
  • Master Kunst- und Designwissenschaft, Master Photography Studies and Practice, Graduate Programm Gestaltung

Das Institut für Kunst- und Designwissenschaft bietet in diesem Semester eine dreitägige Exkursion nach Dessau und Wörlitz an. Im Mittelpunkt des Interesses steht das bauhaus-Gebäude als Inkunabel der Moderne. Dazu sollen folgende mit dem Dessauer Bauhaus der 1920er Jahre verbundenen Einrichtungen besucht werden: Meisterhäuser, Arbeitsamt, Siedlung Törten. Darüber hinaus sind ein Besuch des Umweltbundesamts und Gespräche mit Verantwortlichen des Stadtplanungsamts vorgesehen, um Dispositive für den demographischen Wandel kennenzulernen. Ein Besuch des historischen Parks von Wörlitz ist ebenfalls eingeplant.
Die Exkursion ist auf max. 20 Studierende beschränkt. Eine gemeinsame Vorbesprechung findet im Oktober statt.
Verbindliche Anmeldung erfolgt bei einem ersten Treffen.

«Designgeschichte. Eine Einführung»

  • Jara Linne M.A.
  • Seminar
  • Master Kunst- und Designwissenschaft
  • Freitag | 10:00 - 12:00 Uhr | 17.10.14

Die Übung ist als grundlegende Einführung in die Designgeschichte konzipiert. Sie soll vertraut machen mit der Geschichte der Dinge von der Industrialisierung bis heute und rückt wichtige Akteure, Firmen, Produkte, Designer und Designerinnen in den Fokus. Darüber hinaus macht sie mit grundlegenden Methoden und Positionen des Designwissenschaft vertraut.
Eine umfassende Literaturliste wird zu Beginn des Seminars zur Verfügung gestellt.

«Produktsemantik - Produktanalyse»

  • Astrid Meirose M.A.
  • Seminar
  • Master Kunst- und Designwissenschaft
  • Freitag | 12:00 - 14:00 Uhr | 14.10.14

Designprodukte lassen sich als Kommunikationsobjekte begreifen, die zeichenhaft Informationen geben: etwa über die Art und Weise, wie sie zu benutzten sind oder zu welcher Produktgruppe sie gehören. Da Produkte aber auch eingelassen sind in kulturelle, soziale, technische oder ökonomische Kontexte, kommunizieren sie immer auch Bedeutungen, die über ihren praktischen Gebrauch hinausgehen. Das Seminar wird die zeichen- und kommunikationstheoretischen Hintergründe zu erarbeiten haben, die den produktsemantischen/produktsprachlichen Gestaltungsansätzen zu Grunde liegen.
Es gilt, Designobjekte nach ihren verschiedenen Zeichenfunktionen zu unterscheiden und in unterschiedliche kommunikative Prozesse einzuordnen.

_Sommersemester 2014

«Zum Begriff der Funktion im ästhetischen Diskurs»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier
  • Vorlesung / Seminar
  • MA Kunst- und Designwissenschaft: Modul 5 (Designwissenschaft Fokus). Teilmodul: Design und Technik. 4CP MA Photography Studies and Research/Practice: Wissenschaftliche Vertiefung (II). Vertiefung Wissenschaft Fotografie/Gestaltung. 6 CP Graduate Heterotopia: KEV 2 (MMT). 6 CP BA ID/KD/Foto: 4 CP   
  • Montag | 09:00 - 11:00 Uhr | R12 R02 H87, 22.04.2013 und Kolloquium im Juni im Auditorium des SAANA-Gebäudes

Der Begriff der Funktion in Design, Bildwelten und Architektur hat bis heute noch immer keine verbindliche Definition erfahren. In seiner allgemeinsten Dimension bezeichnet er eine Gestaltungsweise, die sich aus dem Zweck eines Bauwerks oder Gebrauchsgegenstandes ableitetet. Damit erhält eine zeitlose Bedeutung, die bis auf Vitruv zurückzuverfolgen ist, somit ein überzeitliches Gestaltungsprinzip bezeichnet. Konkreter benennt Funktionalismus eine im 19. Jahrhundert etablierte Denkfigur, die in Louis Sullivans „form follows function“ ein weithin akzeptierte Definition gefunden und die Bestrebungen des „Neuen Bauens“ im „International Style“ fundamentiert hat. Ist damit der Funktionalismus ein Kennzeichen der Klassischen Moderne erlebt der Begriff nach seiner heftigen Ablehnung durch den Postmodernismus seit den 1990er Jahren eine Renaissance von bis heute ungebrochener Aktualität. Das Seminar ist forschungsorientiert. Neben gemeinsamen Sitzungen gibt es die Möglichkeit zur freien Arbeit gegeben werden. Teilergebnisse und Probleme können zu den einzelnen Terminen besprochen werden. Im Juni werden ausgewählte Beiträge auf einem öffentlichen Kolloquium vorgestellt.

Die Veranstaltung kann Grundlage für die mündliche Prüfung sein, mit der zum Ende des Semesters das Modul 5 „Designwissenschaft Fokus“ absolviert wird. Referate auf dem Kolloquium gelten als mündlichen Prüfung.

Eine ausführliche Literaturliste wird zu Beginn des Seminars zur Verfügung gestellt.

«Designgeschichte(n) – Eine Vorlesung»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier
  • Vorlesung / Seminar
  • MA Kunst- und Designwissenschaft: Modul 5 (Designwissenschaft Fokus). Teilmodul: Design und Lebenswelt. 4 CP MA Photography Studies and Research/Practice: Wissenschaftliche Vertiefung (II). Vertiefung Wissenschaft Fotografie/Gestaltung. 6 CP Graduate Heterotopia: KEV 2 (MMT). 6 CP BA ID/KD/Foto: 4 CP   
  • Mittwoch | 09:00 - 11:00 Uhr | R12 R02 H87

Was heißt und zu welchem Ende studiert man Designgeschichte, könnte man mit Friedrich Schiller fragen. Oder: macht eine Geschichte der Dinge nach dem Ende der Geschichte noch Sinn, ist sie überhaupt noch denkbar? Allen Zweifeln zum Trotz wird noch einmal der Versuch unternommen, eine Geschichte der Gestaltung im Zeitalter der seriell, in einem arbeitsteiligen Prozess gefertigten Gegenstände zu erzählen. Dabei wird das Modell einer Entwicklungsgeschichte keine Berücksichtigung finden. Die Geschichte der Dinge wird vielmehr über zentrale Begriffe dargestellt.
Die Veranstaltung kann Grundlage für die mündliche Prüfung sein, mit der zum Ende des Semesters das Modul 5 „Designwissenschaft Fokus“ absolviert wird.

«Wer hat Angst vor ... homo pictor? Zur Macht der Bilder»

  • Dipl. Des. Mona Mönnig
  • Seminar
  • MA Kunst- und Designwissenschaft: Modul 5 (Designwissenschaft Fokus). Teilmodul: Ästhetik und Technik der Medien. 3 CP MA Photography Studies and Research/Practice: Wissenschaftliche Vertiefung (II). Vertiefung Wissenschaft Fotografie/Gestaltung. 6 CP Graduate Heterotopia: KEV 2 (MMT). 6 CP BA ID/KD/Foto: 4 CP
  • Montags| 11:00 - 13:00 Uhr | R12 R02 H87

Das Literaturseminar fragt nach dem Phänomen des Bildes und des Bildens im Kontext visueller Realitäten und kultureller Verortung und gibt einen Überblick über die wichtigsten bildwissenschaftlichen Positionen. Die Hinwendung zu einer Bildwissenschaft, Iconic und Pictorial Turn und die damit verbundene interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Bildsein und der Bildrezeption werden fokussiert betrachtet werden.
Das Seminar arbeitet eng an den Texten, das Lesen der angegebenen Literatur zur jeweiligen Veranstaltung ist unerlässlich.
Die Veranstaltung kann Grundlage für die mündliche Prüfung sein, mit der zum Ende des Semesters das Modul 5 „Designwissenschaft Fokus“ absolviert wird.
Eine ausführliche Literaturliste wird zu Beginn des Seminars zur Verfügung gestellt. Unter anderem werden behandelt:

  • Lambert Wiesing: Artifizielle Präsenz. Studien zur Philosophie des Bildes, Frankfurt am Main 2005. Hans Belting (Hrsg.): Bildfragen: Die Bildwissenschaften im Aufbruch, München 2007.
  • Hans Belting: Bild-Anthropologien, München 2011. Gottfried Boehm: Was ist ein Bild? München 2006.
  • Gustav Frank/ Barbara Lange: Einführung in die Bildwissenschaft. Bilder in der visuellen Kultur, Darmstadt 2010.
  • W. J. T. Mitchell: Bildtheorie, Frankfurt am Main 2008 W. J. T. Mitchell: Das Leben der Bilder. Eine Theorie der visuellen Kultur, Frankfurt am Main 2008.

«Ornament und Struktur. Ästhetische Muster als Kommunikations- und Erkenntnisformen»

  • Christoph Dorsz M. A. – Dr. Marcel Schumacher
  • MA Kunst- und Designwissenschaft: Modul 5 (Designwissenschaft Fokus). Teilmodul: Design und Ästhetik. 4CP MA Photography Studies and Research: Wissenschaftliche Vertiefung (II). Vertiefung Wissenschaft Fotografie/Gestaltung. 6CP Graduate Heterotopia: KEV 2 (MMT). 6 CP
  • Montags| 13:00 - 15:00 Uhr | R12 R02 H87 und Einzeltermine im Museum Folkwang n. V.

Die Geschichte der Kunst ist immer auch eine Geschichte der Formen. Der Ornamentik kommt dabei nur eine Nebenrolle zu. Andererseits ist ein Ornament immer Signum seiner Epoche, das weniger schmückende als orientierende Funktion hat. Auf die intensive kunstwissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Erscheinungsformen der Dinge in den Arbeiten von Alois Riegl, Franz Wickhoff, Wilhelm Worringer antwortete Adolf Loos mit der vielfach missverstandenen Streitschrift „Ornament und Verbrechen“. Die Moderne zeigt sich, so galt es bis vor kurzem, ornamentlos. Heute wird die Geschichte der abstrakten Kunst jedoch als eine Fortsetzung der Geschichte des Ornaments begriffen. Gegenwärtig erfreut sich das Muster große Beliebtheit bei (jüngeren) Künstlern und Gestaltern.
Die gemeinsame Lektüre grundlegender Texte vom 19. Jahrhundert bis heute ermöglicht die Bildung von kategorialen Begriffen für die Betrachtung ausgewählter künstlerischer Positionen. Das Museum Folkwang bereitet derzeit eine Ausstellung zu diesem Thema vor. Einige der von Karl Ernst Osthaus zusammengetragenen kunstgewerblichen Sammlungen sollen dabei eine wissenschaftliche Bearbeitung erfahren. Hier ist eine Beteiligung der Seminarteilnehmer vorgesehen.
Das Seminar ist eine Kooperation mit dem Museum Folkwang und adressiert
sich ausschließlich an die Zweitsemester des Masterstudiengangs „Kunst- und
Designwissenschaft“
Die Veranstaltung kann Grundlage für die mündliche Prüfung sein, mit der zum Ende des Semesters das Modul 5 „Designwissenschaft Fokus“ absolviert wird.

«Zum Begriff der Avantgarde. Avantgardebewegungen des frühen 20. Jahrhunderts in Kunst und Design»

  • Astrid Meirose, M.A
  • MA Kunst- und Designwissenschaft: Modul 5 (Designwissenschaft Fokus). 4CP MA Photography Studies and Research/Practice: Wissenschaftliche Vertiefung (II). Vertiefung Wissenschaft Fotografie/Gestaltung. 6 CP BA ID: 4 CP
  • Dienstags| 12:00 - 14:00 Uhr

Das die Schrecken des Ersten Weltkriegs beschwörende Erinnerungsjahr 2014 markiert nicht nur den epochalen Bruch des Großen Kriegs als geistesgeschichtliche Kehre innerhalb der Geschichte der Moderne, sondern stellt in besonderer Weise den Begriff der Avantgarde heraus. Sei es, dass das Scheitern der ersten utopistischen Strömungen herausgestellt wird, oder die unterschiedlichen künstlerischen Reaktionen und Reflektionen auf die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts neue Beachtung finden, das Thema erfreut sich eines verstärkten Interesses. Die Krisis-Erfahrung der Moderne, die in unseren Tagen als Mangelerfahrung Aktualisierung findet, evozierte eine Reihe von künstlerischen Bewegungen, die heute allesamt unter dem Begriff der Klassischen Moderne Eingang in den Kanon der Geschichte von Kunst, Architektur und Design gefunden hat.
Die Veranstaltung kann Grundlage für die mündliche Prüfung sein, mit der zum Ende des Semesters das Modul 5 „Designwissenschaft Fokus“ absolviert wird.

«Produktsprache –Offenbacher Ansatz»

  • Jara Linne M.A.
  • MA Kunst- und Designwissenschaft: Modul 5 (Designwissenschaft Fokus). Teilmodul: Design und soziale Steuerung. 3 CP MA Photography Studies and Research/Practice: Wissenschaftliche Vertiefung (II). Vertiefung Wissenschaft Fotografie/Gestaltung. 6 CP Graduate Heterotopia: KEV 2 (MMT). 6 CP BA ID/KD/Foto: 4 CP
  • Freitags| 10:00 - 12:00 Uhr | R12 R02 H87

Als Antwort auf die Funktionalismusdebatte der frühen 70er Jahre des 20. Jahrhunderts entsteht ausgehend von der HFG Ulm ein erweiterter Funktionalismusbegriff. Unter maßgeblicher Beteiligung von Jochen Gros entwickelt sich eine Theorie der
Produktsprache, die das Dogma des Funktionalismus zugleich überwindet und erweitert. Designobjekte sind nunmehr nicht nur Funktionsträger, sondern auch Informationsträger. Das Seminar will diese Theorie, die unter dem Namen „Offenbacher Ansatz“ bekannt wurde, vorstellen und an Beispielen erproben.
Mit Blick auf Gestaltungsprozesse und Produktanalysen, die heute in einer digitalisierten, globalisierten und soziokulturell veränderten Welt stattfinden, soll es aber auch darum gehen, die Grenzen dieses Konzept auszuloten und kritisch zu diskutieren.

_Sommersemester 2013

«Klauen erlaubt!»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier / Dipl. Des. Mona Mönnig
  • Vorlesung / Seminar
  • ID, KD, Fotografie, Master Kunst- und Designwissenschaft, Master Photography Studies and Practice   
  • Montag | 09:00 - 11:00 Uhr | R12 S02 H87, 22.04.2013

Der Begriff des Kopierens ist im globalen Zeitalter in aller Munde. In der Veranstaltung soll dem Versuch der Begriffsdefinition der Kopie und des Originals, der Fälschung, der Replik, des Fakes, der Nachahmung, der Imitation, der Simulation, der Mimesis, der Lust am Falschen, der Appropriation, der Autorenschaft, des Rapid Prototyping, des Copy and Paste - Verfahrens und dem Phantombild nachgegangen werden.

Anhand von aktuellen Designgutachten und Statements aus verschiedenen kulturellen Bereichen sollen die Kriterien zu einer Wertung anschaulich gemacht und analysiert werden.

Literatur:

  • W.J.T. Mitchell: Das Klonen und der Terror. Der Krieg der Bilder seit 9/11. Berlin 2011
  • W.J.T. Mitchell: Das Leben der Bilder. Eine Theorie der visuellen Kultur. München 2012.
  • Nelson Goodman: Sprachen der Kunst. Entwurf einer Symboltheorie. Frankfurt/ Main 1995.
  • Humberto Maturana und Francisco Varela: Der Baum der Erkenntnis. Bern/München 1984.
  • Originale, echt falsch. Bremen 1999.
  • Gisela Fehrmann, Erika Linz u.a. (Hrsg.): Originalkopie. Praktiken des Sekundären. Köln 2004.
  • Stefan Römer: Künstlerische Strategien des Fake. Kritik von Original und Fälschung. Köln 2001.
  • Imitationen. Nachahmung und Modell: Von der Lust am Falschen. Basel 1989. Anne-Katrin Reulecke (Hrsg.): Fälschungen: Zu Autorenschaft und Beweis in Wissenschaften und Künsten. Frankfurt/Main 2006.
  • Marcus von Welser und Alexander González: Marken- und Produktpiraterie: Strategien und Lösungsansätze zu ihrer Bekämpfung . 2007.
  • Hans Joachim Fuchs: Piraten, Fälscher und Kopierer: Strategien und Instrumente zum Schutz geistigen Eigentums in der Volksrepublik. 2006.
  • Björn Sitte: Schutzmaßnahmen gegen chinesische Produktpiraterie und Markenpiraterie (Reihe China) 2006.
  • Stephan Liesegang: Problematik der Produkt- und Markenpiraterie. 2012.

«Die Ästhetik der Erinnerung»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier / Dipl. Des. Mona Mönnig
  • Vorlesung / Seminar
  • ID, KD, Fotografie, Master Kunst- und Designwissenschaft, Master Photography Studies and Practice   
  • Mittwoch | 09:00 - 11:00 Uhr | R12 S02 H87, 17.04.2013

Nicht nur NeurowissenschaftlerInnen, Historiker, Bild- und MedienwissenschaftlerInen, sondern auch KünstlerInnen , DesignerInnen und FotografInnen stellen heute intensiver denn je die Frage nach dem Gedächtnis, nach der Bedeutung von Erinnerung von Bildschemen und Archetypen im Zeitalter digitaler Energien, beschleunigter Kommunikation und gentechnolgischen Visionen.

Im Seminar werden Arbeiten von KünstlerInnen, DesignerInnen und FotgrafInnen vorgestellt, die sich damit auseinandersetzen.

«Designer kennt keiner!»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier / Dipl. Des. Mona Mönnig
  • Vorlesung / Seminar
  • ID, Master Kunst- und Designwissenschaft, Master Photography Studies and Practice   
  • Montag | 11:00 - 13:00 Uhr | R12 V02 D90, 22.04.2013

Das Seminar widmet sich der theoretischen Aufarbeitung wichtiger Gestaltungsphilosophien und ästhetischer Phänomene sowie deren historische, gesellschaftliche und designwissenschaftliche Bedeutung.

Biografien und Positionen wichtiger Gestater werden erarbeitet und in einen designhistorisch sinnvollen Gesamtkontext gesetzt.

Eine ausführliche Literaturliste wird zu Beginn des Seminars zur Verfügung gestellt.

«Kunst und künstlerische Forschung II»

  • Dipl. Des. Mona Mönnig
  • Labor
  • ID, KD, Fotografie, Master Kunst- und Designwissenschaft, Master Photography Studies and Practice   
  • Montag | 14:00 Uhr | R12 R02 B47, 22.04.2013

Wenn auch die künstlerische Forschung – im Sinne einer Kunst, die sich wissentlich mit einer Fragestellung beschäftigt, diese recherchiert und daraufhin künstlerisch in Szene setzt, schon Jahrhunderte existiert, ist ihre Diskursgeschichte doch jung. Im Labor sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten von wissenschaftlicher und künstlerischer Forschung erarbeitet werden, deren Bedeutung für das ästhetische Denken anhand aktueller künstlerischer Positionen hinterfragt und die Begriffe „Kunstforschung“, „künstlerische Forschung“ und „kunstbasierte Forschung“ geklärt werden. – kurzum:

Die Teilnehmer werden das Themengebiet selbst erforschen!

Das Labor Kunst und künstlerische Forschung II knüpft thematisch an die gleichnamige Veranstaltung des Wintersemesters 2012 / 13 an, wobei der Fokus in diesem Semester auf fotografischen Positionen und Texten zur Theorie der Fotografie liegen wird. Das Labor ist auch für neue Teilnehmer geeignet. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Studierende begrenzt

Die Laborsituation setzt eine aktive und eigenständige Mitarbeit voraus.

«Architekturbilder – Interpretation und Imagination von Architektur»

  • Christoph Dorsz M.A.
  • Vorlesung / Seminar
  • ID, KD, Fotografie, Master Kunst- und Designwissenschaft, Master Photography Studies and Practice   
  • Montag | 11:00 - 13:00 Uhr | 22.04.2013

Architektur als noch immer heteronome Kunstform bedarf mehr als andere Kunstformen der Vermittlung. Schon immer kam dem Bild dabei besondere Bedeutung zu. Mehr noch als Texte sind es Visualisierungen, die Architektur deuten, lesbar machen oder vielfach auch nur imaginieren. Die Typen- und Begriffsgeschichte der Architekturdarstellung in Zeichnung, Malerei und Fotografie oder prägnanter: die Geschichte der Medien der Architektur von der frühen Renaissance bis in die Gegenwart, die mit der weltweiten Etablierung computerbasierter Renderings von der unerschöpflichen Bildmächtigkeit der Architektur zeugt, sind Gegenstand des Seminars.

Neben der Übernahme eines Referats wird eine aktive Teilnahme in allen Seminarsitzungen erwartet. Referats- und Themenvergabe erfolgen in der ersten Sitzung.

«Was ist das Bauhaus?»

  • Jara Linne M.A.
  • Vorlesung / Seminar
  • ID, KD, Fotografie, Master Kunst- und Designwissenschaft, Master Photography Studies and Practice   
  • Donnerstag | 10:00 - 12:00 Uhr | 18.04.2013

Das Projekt des Bauhaus ist eine Reformbewegung von revolutionären Ausmaßen, geboren aus dem Geiste der romantisierenden Lebensreform um 1900. Ausgehend von der englischen Arts- and Craft-Bewegung und der kontinentalen Kunst- gewerbebewegung um Henry van de Velde sollen die Voraussetzungen für die Gründung des Bauhauses in Weimar untersucht werden. Der Ästhetizismus des frühen 20. Jahrhunderts wird durch den Choc des Ersten Weltkriegs durch eine intensive Verbindung von Kunst und Politik aufgehoben. Die neue Formgebung sollte nicht nur nützlich, sondern immer auch Ausdruck eines neuen politischen Bewusstseins sein. Arbeitseinheiten zu den Bauhauswerkstätten und ihren Produkten, die Entwicklung des pädagogischen Profils und des legendären Vorkurses werden immer wieder von Exkursen über das Schaffen und die Schriften der Bauhausmeister überlagert. Die Vorstellung von einem „Neuen Sehen“ bei Lázló Moholy-Nagy, noch immer unterschätzt im Kreis der Bauhauslehrer, lenkt den Blick auf die Fotografie als neuem Medium der visuellen Kommunikation.

«Schreibwerkstatt für MasterabsolventInnen»

  • Astrid Meirose
  • Übung
  • Master Kunst- und Designwissenschaft, Master Photography Studies and Practice   
  • Mittwoch | 12:00 - 14:00 Uhr oder 14:00 - 16:00 | 17.04.2013

Mit Blick auf die Masterthesis wiederholt und vertieft das Seminar die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens. Hierbei reicht das Spektrum von Methoden der Planung bis hin zur Optimierung des eigenen Schreibstils.
Es sollen nicht nur allgemeine Fragen rund um die Organisation und Durchführung der Abschlussarbeit geklärt werden, sondern auch individuelle Probleme der Studierenden.

«Medium | Macht | Design »

  • Dr.  Carina  Jasmin  Englert
  • Vorlesung / Seminar
  • Master Kunst- und Designwissenschaft, Master Photography Studies and Practice   
  • Dienstag | 14:00 - 16:00 Uhr | R12 R07 A79, 17.04.2013

Der Alltag menschlichen Zusammenlebens in modernen (nicht nur) westlichen Gesellschaften ist durch eine tiefgreifende und umfassende Mediatisierung gekennzeichnet. Menschen wie Institutionen nutzen bei ihrem Handeln die Medien – und in das Handeln von Menschen und Institutionen haben sich die Medien tief eingeschrieben. Medien spielen bei der kommunikativen Konstruktion von Wirklichkeit eine immer gewichtigere Rolle, nicht nur dadurch, dass sie durch ihre tragende Rolle in Diskursen Deutungen und Deutungsschemata von Welt mit gestalten, sondern v.a. dadurch, dass sie neben den Kommunikationsinhalten auch die Kommunikationsformen und das kommunikative und gesellschaftliche Handeln maßgeblich beeinflussen. Massenmedien verändern eine Gesellschaft grundlegend: sie strukturieren Tagesabläufe, setzen thematische Relevanzen und stoßen gesellschaftliche Prozesse an (z.B. gesetzliche Neuerungen) und verändern unser gesamtes kommunikatives Handeln. Außerdem macht nicht erst der ‚Arabische Frühling‘ deutlich, dass Massenmedien (insb. das Internet) auch die gesellschaftlich gültigen Machtstrukturen verändern, sogar aufbrechen können. Medien üben Macht aus. Auch das Design kann sich der von den Massenmedien ausgehenden Macht nicht entziehen. Interessant ist, sich zu fragen, auf welche Art und Weise Medien überhaupt die Möglichkeit besitzen, Macht auszuüben und welche Rolle das Design in gesellschaftlichen Machtgefügen spielt und spielen kann.

_Wintersemester 2012/13

«10 mal ‘unter die Lupe’ genommen – Über das Rezipieren und Bewerten von ästhetischen Aussagen»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier / Dipl. Des. Mona Mönnig
  • Vorlesung / Seminar (Grund- und Hauptstudium)
  • ID (1. Semester Pflicht), KD (1. Semester Pflicht), Fotografie (1. Semester Pflicht), Master Kunst- und Designwissenschaft, Master Photography Studies and Practice   
  • Montag | 09:00 - 11:00 Uhr | R12 S02 H87, ab 15.10.2012 bzw. 22.10.2012

Ein detaillierter Verlaufsplan wird zu Beginn der Veranstaltung bekanntgegeben.

Der Kunstbetrieb nobilitiert Kunst häufig über Marktwert und Ankaufspolitik, im Design gibt es diverse Preise und Auszeichnungen, welche die Qualität belegen sollen. Im Seminar werden 10 Objekte näher betrachtet, d.h. es wird der Versuch gestartet, sie in verschiedenen Rezeptionsschritten zu analysieren und in ein kulturelles Umfeld einzubetten, was für ein Gesamtverstehen hilfreich ist.

Die Veranstaltung ist als hybride Lehre konzipiert und widmet sich somit sowohl der „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ (ID, KD, Fotografie 1. Semester) als auch der Vermittlung von Rezeptionstechniken (alle Teilnehmer) und hat es zum Ziel ein semesterübergreifendes Studieren in einem universitären Sinne zu ermöglichen. Ziel ist eine fundierte Grundlagenbildung zeitgenössischer ästhetischer Aussagen und ein Einstieg in den korrekten Umgang mit kunst- und designwissenschaftlichen Methoden. Die Vorlesung wird von Prof. Dr. Cordula Meier gehalten, Dipl. Des. Mona Mönnig wird das zusätzliche Lehrangebot für das erste Semester verantworten.

U.a. werden behandelt:

  • Marcel Duchamp „Fountain“. 1917
  • Gerrit Thomas Rietveld „Rot blauer Stuhl“. 1918-1923
  • Hans Gugelot und Dieter Rams „SK4“. 1956
  • Lucio Fontana „Concetto spaziale“. Um 1962
  • Gerhard Richter, Werner Heyde. 1965
  • Nan Goldin „Nan and Brian in bed“. 1980
  • Jenny Holzer „Protect me from I want“. 1986
  • Andreas Gursky „99cent“. 2001

«Jean Baudrillard noch einmal lesen.»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier / Dipl. Des. Mona Mönnig
  • Vorlesung / Seminar
  • Master Kunst- und Designwissenschaft
  • Master Photography Studies and Practice
  • Mittwoch  | 09:00 - 11:00 Uhr | R12 S02 H87       

In der Veranstaltung soll es darum gehen, der oder den Theorien Jean Baudrillards näher zu kommen, stellt sich doch immer wieder heraus, dass es als Grundlage heutigen Weltverstehens notwendig bleibt. Das Seminar arbeitet eng an den Texten, das Lesen der angegebenen Literatur zur jeweiligen Veranstaltung ist unerlässlich.

In der ersten Sitzung wird das genaue Programm vorgestellt.
Die genannte Literatur muss jedem Teilnehmer vorliegen.

  • Literatur:
  • Jean Baudrillard: Das System der Dinge. Campus Verlag; 3. Auflage Frankfurt am Main 2007.
  • Jean Baudrillard: Kool Killer. Merve Verlag; Berlin 2010.
  • Jean Baudrillard: Agonie des Realen. Merve Verlag; 1. Auflage Berlin 1978.
  • Jean Baudrillard: Warum ist nicht schon alles verschwunden?. Matthes & Seitz; 2. Auflage Berlin 2008.
  • Jean Baudrillard: Von der Verführung. Matthes & Seitz; 1. Auflage Berlin 2012.

«Ulm»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier
  • Labor (Hauptstudium)       
  • ID, KD, Fotografie, Master Kunst- und Designwissenschaft
  • Interessenten bitte in der Sprechstunde anmelden.
  • Tag und Uhrzeit n. V. | R12 R02 B47       

„Aber gestehen wir die Wahrheit: Schwierig ist es auch, zu vermeiden, dass das Nützliche die Welt verödet.“
Thomás Maldonado, Mailand 1987 (Übersetzung: Martin Krampen)

Die Geschichte der Ulmer Hochschule ist wichtig und spannend zugleich. Sie ist aber, wie jede gewichtige Institution, mit Geschichten und Mythen behaftet.

Seit dem WS 2006/7 gibt es das Projekt ‚Ulmer- Wie sehen sie ihre Schule aus zeitlicher Distanz’. Mit Hilfe der Interview Technik sollen Lehrende und Schüler der HfG zu verschiedenen Schwerpunktthemen befragt werden. Die ausgewerteten Daten sollen als Veröffentlichung (Buch) einen anderen Blick auf die bekannte Ausbildungsstätte werfen.

«Frauen an Folkwang»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier / Christoph Dorsz M.A.
  • Master Kunst- und Designwissenschaft
  • Transfermodul (3. Semester) des Institut für Kunst- und Designwissenschaft
  • Tag und Uhrzeit n. V. | R12 R02 B47       

Das Projekt „Frauen an Folkwang“ widmet sich der analytischen und systematischen Aufarbeitung der Rolle und der Geschichte von Lehrenden und Studentinnen der Folkwangschule von 1945 bis 1972. Das institutionsgeschichtliche Forschungsvorhaben beabsichtigt neben einer vollständigen quantitativen Erfassung aller relevanten Personendaten eine qualitative Analyse vor allem in geschlechtsspezifischer Perspektive.

Aufgaben sind die eigenständige Auswertung von Archivalien und Literatur, die
Durchführung von Recherchen, das Verfassen kurzer Texte und die Unterstützung bei der Ausarbeitung der begleitenden Publikationen durch Lektorat, Text- und Bildredaktion.

Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft zu eigenständiger Arbeit unter Anleitung und Führung der Modulverantwortlichen. Verlangt wird eine stetige Mitarbeit. Begleitend werden kurzzeitige Einsätze außerhalb des Institutes für Kunst- und Designwissenschaft vergeben.

Für dieses Projekt sind max. fünf Plätze zu vergeben. Bewerbungen erbeten an die Adresse: dorsz(at)folkwang.de. Der Termin der für alle TeilnehmerInnen obligatorische Vorbesprechung wird noch bekannt gegeben.

«Publikationsprojekt ‘Designgeschichte für Studierende’»

  •  Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier / Christoph Dorsz M.A.
  • Master Kunst- und Designwissenschaft
  • Transfermodul (3. Semester) des Institut für Kunst- und Designwissenschaf
  • Tag und Uhrzeit n. V. | R12 R02 B47   

Angedacht ist die Erarbeitung einer Einführung in die Designgeschichte, die sich an Studierende von Universitäten, Kunst- und Fachhochschulen adressieren soll. In diesem Angebot besteht die Möglichkeit, die im Studium erlernten Fähigkeiten auf eine redaktionelle Tätigkeit im Rahmen eines konkreten Publikationsvorhabens zu übertragen.

Aufgaben sind die eigenständige Auswertung von Literatur, die Durchführung von Recherchen, das Verfassen kurzer Texte und die Unterstützung bei der Ausarbeitung der begleitenden Publikationen durch Lektorat, Text- und Bildredaktion.

Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft zu eigenständiger Arbeit unter Anleitung und Führung der Modulverantwortlichen. Verlangt wird eine stetige Mitarbeit.

Für dieses Projekt sind max. fünf Plätze zu vergeben. Bewerbungen erbeten an die Adresse: dorsz(at)folkwang.de. Der Termin für die für alle TeilnehmerInnen obligatorische Vorbesprechung wird noch bekannt gegeben.

«Promovieren in Kunst- oder Designwissenschaft – Warum und wie?»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier
  • Interessierte
  • Achtung: kein Teilnahmeschein/Leistungsnachweis möglich.
  • Tag und Uhrzeit n. V. | R12 R02 B47

Da die letzte Veranstaltung zum Thema «Promovieren im Design – wie geht das?»
immer wieder neu angefragt wird, wiederholen wir die Debatte um diese Thematik.
Die Veranstaltung ist zunächst nur für einen Termin angesetzt, wird aber je nach Gesprächs- und Beratungsbedarf in lockerer Folge das WS über weitergeführt.

Interessierte bitte anmelden unter: mona.moennig@gmx.de

«Doktorandenkolloquium»

  • Prof. Dr. phil. habil. Cordula Meier
  • DoktorandInnen und Doktorats-Interessierte
  • R12 R02 B47

Am Folkwang Institut für Kunst-und Designwissenschaft gibt es im Sinne der dritten Ausbildungsstufe feste Korrektur- und Beratungszeiten.  

«Laboratorium Kunst – Kunst und künstlerische Forschung»

  • Dipl. Des. Mona Mönnig
  • Master Kunst- und Designwissenschaft (1. Semester)
  • Montag  | 14:00 - 16:00 Uhr | R12 S02 H87 | ab 22.10.2012

„Das ist eben die große Frage: Wo steht die Kunst? Welchen Ort hat sie?“ Heidegger

Wenn auch die künstlerische Forschung – im Sinne einer Kunst, die sich wissentlich mit einer Fragestellung beschäftigt, diese recherchiert und daraufhin künstlerisch in Szene setzt, schon Jahrhunderte existiert, ist ihre Diskursgeschichte doch jung. Im Seminar sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten von wissenschaftlicher und künstlerischer Forschung erarbeitet werden, deren Bedeutung für das ästhetische Denken anhand aktueller künstlerischer Positionen hinterfragt und die Begriffe „Kunstforschung“, „künstlerische Forschung“ und „kunstbasierte Forschung“ geklärt werden. – kurzum: Die Seminarteilnehmer werden das Themengebiet selbst erforschen!

«Metropole der Moderne: Wien»

  • Christoph Dorsz M.A.
  • Vorlesung / Seminar / Kolloquium (Grund- und Hauptstudium)
  • ID, KD, Fotografie, Master Kunst- und Designwissenschaft
  • Master Photography Studies and Practice   
  • Montag | ab 15.10.2012
  • weitere Termine werden in der ersten Veranstaltung abgesprochen.

Wien war in den Jahren um 1900 wie kaum eine andere Stadt der Welt von einer wandelbaren Dynamik geprägt, die den idealen Nährboden für die Freisetzung neuer Modelle in den Künsten bot.
Die österreichische Kapitale war neben Paris das führende Zentrum der europäischen Avantgarde.
Im Spannungsfeld von allgemeinen Krisenempfinden und Aufbruchsstimmung entwickelt sich hier eine komplexe Ausprägung der Moderne.

Das Seminar bietet einen Überblick über die wichtigtsten architektonischen, künstlerischen, kunstgewerblichen und theoretischen Positionen. Dabei markiert die 1864 erfolgte Einrichtung des ersten Kunstgewerbemuseums im deutschsprachigen Raum den Auftakt und Otto Neurath und das Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum Wien den Schlusspunkt des betrachteten Zeitraums.

«Design kommunizieren – Kommunikation designen»

  • Carina Jasmin Englert (carina.englert@uni-due.de)
  • Vorlesung / Seminar
  • Master Kunst- und Designwissenschaft (1. und 3. Semester)
  • Master Photography Studies and Practice   
  • Dienstag | 14:00 - 16:00 Uhr | R12 T03 F87 | ab 16.10.2012

Design ist mehr als kreative und innovative Gestaltung. Design ist ein Prozess der Problemlösung für alltägliche Handlungsprobleme und liefert Antworten auf vielerlei Fragen („Wie finde ich einen Link auf dieser Internetseite?“ oder „Wie öffne ich diese Flasche?“), Design trägt (symbolvermittelte) Botschaften, ‚gutes‘ Design orientiert sich an den Bedürfnissen seiner Konsumenten und ist damit ein Koorientierungsprozess zwischen Designern und Rezipienten.

Über Design (wird) kommuniziert. Design wird von den Konsumenten nicht
nur in tagtägliche Kommunikation eingebunden, indem Menschen mit Design(-gegenständen) umgehen, sondern Design ist selbst Gegenstand von Kommunikation. Dem Designer kommt in der alltäglichen Praxis in einer Gesellschaft eine besondere Position zu: wer designt, schafft und verändert die Wirklichkeit in besonders machtvoller Art und Weise, denn über ‚gutes‘ Design wird gesprochen und gelingt Design, wird über Design etwas kommuniziert.

Wie Kommunikation über Design erfolgen kann und wie tagtägliche Kommunikation gestaltet wird und gestaltet werden sollte, sind Fragen, mit denen sich das Seminar beschäftigt. Theorien der Semiotik, der Einbindung von Objekten in soziale Praktiken sind ebenso Gegenstand des Seminars wie die Bedeutung von Wissen und Identität sowie die Rolle der Medien in dem Kommunikationsprozess über und durch Design.

Ziele des Kurses sind, erstens einen Überblick über grundlegende Theorien der Kommunikationswissenschaft zu erlangen und zweitens einen Einblick in die Rolle und den Einfluss des Designers auf den gesellschaftlichen Alltag zu erhalten.

«Sprache und Designwissenschaft»

  • Astrid Meirose
  • Master Kunst- und Designwissenschaft
  • Freitag 10:00 - 12:00 Uhr | ab 19.10.2012

Jeder Texttyp hat seine eigenen sprachlichen Anforderungen. Wie schreibt man wissenschaftlich, informativ und objektiv? Wie hingegen erzeugt man durch Sprache Gefühle oder eine bestimmte Stimmung? Und wie schreibt man verständlich und anschaulich, ohne banal zu werden?

Das Seminar will einen kreativen, aber auch handwerklich sicheren Zugang zu verschiedenen Texttypen vermitteln. Dazu werden einige Texttypen vorgestellt, analysiert und unterschieden. In praktischen Übungen werden diese Texttypen dann erprobt. Ziel ist es, die Sprachwahrnehmung zu sensibilisieren, aber auch den eigenen Sprach- und Schreibstil zu reflektieren, zu erweitern und zu verbessern. Über die Vermittlung und Anwendung von Schreib- und Kreativmethoden soll Studierenden zudem die „Angst vor dem leeren Blatt“ genommen werden. Es wird gezeigt und in praktischen Übungen erprobt, wie sich Ideen generieren, Vorstellungen entwickeln und strukturieren lassen.

_Sommersemester 2012

Moderne, Postmoderne, Dekonstruktion.

Prof. Dr. Cordula Meier
Vorlesung
Designgeschichte (ID, KD, Foto, Master, KP)
montags | 09:00 – 11:00 Uhr | R12 S02 H87 | 

Zweck und Form. Positionen der Designgeschichte

M.A. Christoph Dorsz
Seminar
Designgeschichte (ID, KD, Foto, Master, KP)
montags | 11:00 - 13:00 Uhr | R12 S02 H87 |

Noch immer ist die Geschichte des modernen Designs ein wenig ausdifferenziertes Streitfeld zwischen Design- und Kunstwissenschaften. Das Seminar versucht sich dennoch an einer Kanonbildung der Designgeschichte der Moderne. Die in der Literatur vergleichsweise normiert wirkende Geschichte des Designs scheint noch immer eine einfach strukturierte Abfolge von Inventionen darzustellen, die zwangsläufig in die Formgebung der Gegenwart einmündet. Zu fragen ist, ob die auf Jean-François Lyotards und Thierry Chaputs epochemachender Ausstellung „Les immatériaux“ (1985) basierenden, vielfach postulierten Kennzeichen der Postmoderne wie Digitalisierung und Ästhetisierung der Technik sowie Partizipation Parameter für eine lineare Geschichte des modernen Designs bieten können oder ob sich die Geschichte des Designs einer teleologischen Erzählung entzieht.
Die diachrone Betrachtung der Kategorien „Zweck“ und „Form“ sollen eine Folie bieten für die im Seminar entworfene Geschichte des modernen Designs, die sowohl theoretische Konzeptionen als auch Produkte umfassen wird und sich lösen möchte von der herkömmlichen Fetischierung der Objekte.

Was ist Kitsch? Zur Kitschdiskussion im 21. Jahrhundert.

Prof. Dr. Cordula Meier
Vorlesung / Seminar
(ID, KD, Foto, Master, KP)
mittwochs | 09:00 – 11:00 Uhr | R12 V02 D90 |

Was ist Kitsch? Neben der begriffsgeschichtlichen Darstellung des heute internationalen Begriffs "Kitsch", soll dessen Bedeutung für ästhetisches Verhalten, die Künste, die Fotografie und das Design untersucht werden. Die vielfältigen Definitionsversuche, der Bedeutungswandel in den letzten zwanzig Jahren und die Problematik Stileigenschaften von Kitsch zu erfassen, sollen Diskussionsgrundlage des Seminars sein.

Ziel der Veranstaltung ist eine Überschau struktureller Merkmale von Kitsch auch im virtuellen Raum, Religiösem Kitsch, Idylle, Verniedlichung, Minimalisierung, Disneyfizierung u.a., sowie kulturellen Praxen wie beispielsweise "Camp".

Für die Kitsch-Veranstaltung ist es notwendig die Übung zu besuchen, die
Übung kann als weitere Veranstaltung angerechnet werden. Die Übung kann
nicht ohne die Vorlesung besucht werden.

Was ist Kitsch?

Dipl. Des. Mona Mönnig
Lektüre / Übung
(ID, KD, Foto, Master, KP)
mittwochs | 12:00 - 14:00 Uhr | R12 V02 D90 |

Begleitend zum Seminar wird in der Übung vorallem die Rezeptionsästhetik des Phänomenbereichs Kitsch anhand praktischer Beispiele aufgezeigt. Die Veranstaltung inkludiert eine Vertiefung der Thematik und die Vorbereitung auf das Referat, folglich die Förderung des Textverständnisses, Aufbau / Dramaturgie, Auswahl sinnvollen Bildmaterials, Anwendung von Repräsentationstechniken etc.

Für die Kitsch-Veranstaltung ist es notwendig die Übung zu besuchen, die
Übung kann als weitere Veranstaltung angerechnet werden. Die Übung kann
nicht ohne die Vorlesung besucht werden.

Ulm - eine Hochschule

Prof. Dr. Cordula Meier / Dipl. Des. Mona Mönnig / M.A. Christoph Dorsz,
LABOR
(ID, KD, Foto, Master, KP)
mittwochs | 12:00 - 14:00 Uhr | R12 V02 D90 |

_Wintersemester 2011/2012

Die Fotografie ist weiblich

Prof. Dr. Cordula Meier / Dipl. Des. Mona Mönnig
LABOR
für alle Studiengänge offen (keine Erstsemester)
Montag | 11:00 – 12:30 Uhr | R12 R02 B47 | ab 17.10.2011

‘Das Quälende des Suchens versus der Schönheit des Findens’

Das inzwischen am Lehrstuhl etablierte Labor thematisiert in diesem Semester  „die Fotografie ist weiblich“. Der Laborbegriff ist übernommen aus den Arbeitsvorstellungen von Bruno Latour. Er versucht das geisteswissenschaftliche Arbeiten nicht als einzelne Autorenschaft zu sehen, sondern nutzt die Qualität einer Laborsituation um zu neuer Erkenntnis zu kommen.

So setzt die Teilnahme kreatives und selbstständiges Arbeiten voraus und fordert Engagement für die gestellte Thematik. Spaß an der Recherche in verschiedenen Bibliotheken ist ebenso notwendig wie die Diskussion und Auseinandersetzung mit anderen Labormitgliedern.

Die Fotografie ist eine durch und durch männliche Erfindung, doch zeigt sich mit der Etablierung der künstlerischen Fotografie ein vermehrtes Aufkommen von Künstlerinnen. Im Labor soll um diese Thematik herum gearbeitet werden: Wie fotografieren Frauen, wie Männer. Gibt es in der wissenschaftlichen Literatur Hinweise der These, oder Interpretation von Arbeiten von Fotografinnen … das Themenfeld kreieren wie immer die Laboranden.    

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

Dipl. Des. Mona Mönnig
Vorlesung / Seminar
Teilnehmer: 1. Semester ID, KD, Foto ( Pflicht )

Designgeschichte

M.A. Christoph Dorz
Seminar /Vorlesung
alle Studiengänge (ID, KD, Foto, KP, Master Kunst- und                             Designwissenschaft)
Montag | 09:00 – 11:00 Uhr | R12 R02 A34 | ab 17.10.2011

Noch immer ist die moderne Designgeschichte ein wenig ausdifferenziertes Streitfeld zwischen Design- und Kunstwissenschaften. Das Seminar versucht sich an einer Kanonbildung der Designgeschichte  der letzten 160 Jahre. Über eine formale Analyse hinausgehend, sollen im Laufe des Seminars die methodischen Zugriffsmöglichkeiten erweitert werden. Die in der Literatur vergleichsweise normiert wirkende Geschichte des Designs scheint noch immer eine einfach strukturierte Abfolge von Inventionen darzustellen, die zwangsläufig in die Formgebung der Gegenwart einmündet. Zu fragen ist, ob die auf Jean-François Lyotards und Thierry Chaputs epochemachender Ausstellung ‘Les immatériaux’ (1985) basierenden, vielfach postulierten Kennzeichen der Postmoderne wie Digitalisierung und Ästhetisierung der Technik sowie Partizipation Parameter für eine lineare Geschichte des modernen Designs bieten oder ob sich auch das Design einer teleologischen Erzählung entzieht.

Eine Literaturliste wird zu Beginn des Seminars zur Verfügung gestellt.

Ästhetik des Authentischen

Prof. Dr. Cordula Meier / Dipl. Des. Mona Mönnig
Seminar / Vorlesung
für alle Studiengänge offen (ID, KD, Foto, KP, Master Kunst- und Designwissenschaft)
Mittwoch | 09:00 – 11:00 Uhr | R12 V02 D90 | ab 19.10.2011

In ‘virtuellen Zeiten’ ist der Begriff des Authentischen in aller Munde.
Die Definition und Geschichte des Begriffs ist lebhaft.

In der Veranstaltung werden Texte zur Theorie des Authentischen behandelt und das sogenannte Authentische überprüft an aktueller Kunst, Fotografie, Design und Architektur.

Ulm - eine Hochschule

Prof. Dr. Cordula Meier / Dipl. Des. Mona Mönnig
Seminar / Vorlesung
für alle Studiengänge offen (ID, KD, Foto, KP, Master Kunst- und Designwissenschaft)
Mittwoch | 11:00 - 13:00 Uhr | R12 V02 D90 | ab 19.10.2011

„Aber gestehen wir die Wahrheit: Schwierig ist es auch, zu vermeiden, dass das Nützliche die Welt verödet.“

Thomás Maldonado, Mailand 1987 ( Übersetzung: Martin Krampen )

Die Geschichte der Ulmer Hochschule ist wichtig und spannend zugleich. Sie ist aber, wie jede gewichtige Institution, mit Geschichten und Mythen behaftet. Das Seminar soll zunächst in die Geschichte der Schule einführen, über deren Vorläufer nachdenken. Vor allem geht es in einem zweiten Teil um die wissenschaftliche Ideologie des Lehrkonzeptes und deren Nachhaltigkeit in der aktuellen Gestaltungsdiskussion.

Literaturvoraussetzung:

  • Herbert Lindinger: Ulm… die Moral der Gegenstände. Berlin, 1987.
  • René Spitz: HfG Ulm. Der Blick hinter den Vordergrund. Stuttgart / London, 2002.

Scheinerwerb durch Referat und schriftliche Ausarbeitung. Referatsthemen und Literatur zur Thematik werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.  Der Scheinerwerb setzt zudem regelmäßige Teilnahme und Liebe zum mündlichen Wirken voraus.

_Sommersemester 2011

Zur Praxis der Bildwissenschaften / Texte zur Theorie der Fotografie

Vorlesung / Seminar | GS / HS (Schwerpunkt)
für alle Studiengänge offen
Montag | 09:00 – 11:00 Uhr | R12 V01 D20 | ab 18.04.2011

Im Seminar wird über das fotografische Bild nachgedacht. Hierzu werden Texte aus verschiedenen Epochen und unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen gelesen.
Es werden sehr etablierte AutorInnen, wie etwa Susan Sonntag, Roland Barthes, Jean Baudrillard gelesen, aber auch weniger wahrgenommene Positionen behandelt, die zum Verständnis der Position Fotografie innerhalb der Bildwissenschaften wesentlich sind. Behandelt werden fokuszierend folgende Themen: Die Fotografie und das Reale, Fotografie und Indexikalität, Fotografie und Wahrnehmung, Fotografie und Gesellschaft, Fotografie und Erinnerung, Fotografie und Tod, Fotografie im Digitalen Zeitalter.
Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
Die Teilnahme setzt voraus, dass die behandelten Texte im wöchentlichen Zyklus gelesen und eine Liebe zum sensiblen Umgang mit Begrifflichkeiten geprobt wir.

Design als Unterrichtsfach

Prof. Dr. Cordula Meier / Dipl. Des. Mona Mönnig
Labor
für alle Studiengänge offen (nicht für Erstsemester geeignet)
Montag | 12:00 Uhr | R12 V02 D90 | ab 18.04.2011

Im Lauf der letzten Jahre hat sich das Format des Labors mehr und mehr am Lehrstuhl Kunst- und Designwissenschaft etabliert. In diesem Jahr soll es auf Grundlage der Kanondiskussion darum gehen, was heute wichtiges zu transformierendes Wissen noch sein kann.Das Design nimmt in der Lebenswelt auch der Schüler einen nicht überschätzten Raum ein. Es soll im Labor überlegt werden, inwieweit ein Fach Design in Augenhöhe mit Mathematik, Deutsch etc. notwendig wird, um den zukünftigen Alltag kritisch und reflektiert zu meistern. Design wird zur Zeit als kleiner Unterpunkt im Kunstunterricht behandelt. Ist das die Position, die Design in der Gesellschaft einnimmt?
Einstiegsliteratur: Holger van den Boom: Das Designprinzip. Warum wir in der Ära des Designs leben. Kassel university press 2011.
Das Labor trifft sich erstmalig am 18.04.2011 um 12.00 Uhr, und bestimmt dann seine Termine eigenständig. Teilnahmevoraussetzung ist die Fähigkeit absolut selbstständig zu arbeiten.

Moderne / Postmoderne / Dekonstruktion: Ein Definitionsversuch

Prof. Dr. Cordula Meier / Dipl. Des. Mona Mönnig
Teil I: Vorlesung / Teil II: Seminar, Lektüreseminar
Teilnehmer: ID, KD, Fotografie, Master Kunst- und Designwissenschaft, KP
Mittwoch | 09:00 – 11:00 Uhr | R12 V01 D20 | ab 20.04.2011

Im Seminar wird über Text versucht den Begriffen Moderne, Postmoderne, Dekonstruktion sowohl als Epoche wie als Stil näher zu kommen. Ziel ist die verschiedenen Positionen kennenzulernen und die Begriffe sensibel zu fassen.
Dabei wird u.a. mit Texten von Jean-Francois Lyotard, Jacques Derrida, Michel Foucault gearbeitet. Die große Frage um die es dabei immer wieder gehen wird: 
In welchem ästhetischen Zeitalter leben wir heute und zukünftig?

Die Teilnahme setzt den Willen zum Text verstehen und ein Liebe zur engagierten Diskussion voraus. Die Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Doktorandenkolloquium

Prof. Dr. Cordula Meier
Kolloquium / Schreibwerkstatt
Teilnehmer: Doktoranden des Lehrstuhls Interessierte Studierende der Studiengänge: D, KD, Fotografie, Master Kunst- und Designwissenschaft, KP

Teilnahme ist nur mit persönlicher Anmeldung möglich. Kein Scheinerwerb!

Freitag | 10:00 Uhr | R12 V02 D90 Folkwang Universität der Künste / Universität DUE Campus Essen | 20.05.2011

Samstag | 10:00 Uhr | SANAA – Gebäude Zeche Zollverein | 21.05.2011

Das Tier, welch ein Wort!

Dipl. Des. Mona Mönnig
Vorlesung / Seminar | GS / HS (Schwerpunkt)
Teilnehmer: ID, KD, Fotografie, Master Kunst- und Designwissenschaft, KP
Mittwoch | 14:00 – 16:00 Uhr | Raum wird noch bekannt gegeben | ab 20.04.2011

„Tiere: Das sind seit langem vertraute Nachbarn, mit denen wir Menschen vieles machen. Wir bewundern und beobachten sie; wir jagen und töten, zerschneiden, kochen, braten und essen sie; wir sperren sie ein, wir verstümmeln, dressieren und berauben sie; wir zähmen, züchten und verwöhnen sie. Wir lieben sie, wir imitieren
sie, und wir bilden sie ab.“ (Johannes Bilstein)

Das Interesse für das Verhältnis von Mensch und Tier wird zunehmend größer.
Die Bedeutung des Tieres als künstlerisches Material steht im Vordergrund des Seminars. In der Veranstaltung werden Arbeiten von zeitgenössischen KünstlerInnen vorgestellt, in denen das lebendige Tier zur Schau gestellt wird, Fleisch und Präparate verwendet wurden oder die das Abbild des Tieres zeigen.
Auch werden wir uns mit der Idee von Natur und dem virtuellen Tier beschäftigen.
An- und Abwesenheit des konkreten Tieres, das Gesetz der Grenze und die menschliche Präsenz, Empathie, Ekel als ästhetische Erfahrung, Horror und Angst, Ebenbildnerei und Mitleid werden zentrale Themen des Seminars sein.

Die Auseinandersetzung mit Texten wichtiger VertreterInnen der Animal Studies wird einen Einblick in dieses noch junge Forschungsgebiet geben und die Thematik komplettieren.

Einführende Literatur:

Baker, Steve: The Postmodern Animal. London 2000.
Derrida, Jacques: Das Tier, das ich also bin. Wien 2010.
Eskildsen, Ute und Lechtreck, Hans-Jürgen (Hrsg.): Nützlich, süß und museal.
Das fotografierte Tier. Essays. Essen 2005.
Haraway, Donna J.: When Species Meet. Minneapolis 2008.
Stiftung Deutsches Hygiene-Museum (Hrsg.): Mensch und Tier. Eine paradoxe Beziehung. Dresden 2002.

Eine erweiterte Literaturliste wird zu Beginn des Seminars zur Verfügung gestellt!

Designgeschichte

N.N.
Vorlesung / Seminar | GS / HS (Schwerpunkt)
offen für alle Studiengänge
Montag | 14:00 – 16:00 Uhr | R12 R01 A14 | ab 18.04.2011

Schreiben

A. Meirose
Seminar
offen für alle Studiengänge
10:00 – 12:00 Uhr | Raum wird noch bekannt gegeben | ab 19.04.2011

Schreiben ist für viele Studierende ein lästiges Übel, das im Laufe des Studium zu einem belastenden Problem heranwachsen kann. Hausarbeiten, Referate, Exzerpte, Präsentationen, Beschreibungen der eigen Arbeiten etc., all das und vieles mehr, verlangen nach einer schriftlichen Form. Aber braucht man zum Schreiben wirklich Talent? Nein! denn Schreiben ist zunächst einmal ein Handwerk. Und das kann man lernen! Das Seminar wird zunächst unterschiedliche Texttypen vorstellen, analysieren, beurteilen und sie zu unterscheiden lernen. Im Focus stehen dabei sowohl wissen-schaftliche wie feuilletonistische, aber auch kreative Texte. Da man aber Schreiben nur durch Schreiben lernt, sollen in einen praktischen Teil die unterschiedlichen Textsorten eingeübt und gemeinsam besprochen werden, hierbei wird es gleichsam darum gehen, die Schreibmotivation zu fördern und Schreibhemmungen abzubauen.

_Wintersemester 2010/2011

Einführung in wissenschaftliches Arbeiten   

Prof. Dr. Cordula Meier / Dipl. Des. Anne Caplan
Seminar
Pflicht 1. Semester Folkwang Universität der Künste
Montag | 09:00 – 11:00 Uhr | ab 25.10.2010

Bildwissenschaften

Prof. Dr. Cordula Meier / Dipl. Des. Mona Mönnig
Seminar ( Grund- und Hauptstudium )
KD, Fotografie, Master Kunst- und Designwissenschaft, KP
Mittwoch | 09:00 - 11:00 Uhr |  R12 V02 D90 | ab 27.10.2010           

Obwohl die Gestalter und Kunstpädagogen sich immer der Kunstgeschichte selbst bedient haben, galt die Kunstgeschichte nicht als die optimale Fundierung für Gestaltung. In den letzten Jahrzehnten hat sich unter dem Titel Bildwissenschaften eine Gruppe von Kunsthistorikern formiert , die sich um ein neues Terrain bemühen. Im Seminar wird darüber nachgedacht was Bildwissenschaften sind, womit sie sich beschäftigen und mit welchem wissenschaftlichen Repertoire sie arbeiten.

Hauptsächliche Textgrundlage wird sein: Hans Belting (Hrsg.): Bilderfragen. Die Bildwissenschaft im Aufbruch. München 2007 und Hans Belting: Bild-Anthropologie. Entwürfe für eine Bildwissenschaft. München 2006.
       
Scheinerwerb durch Textbearbeitung und mündl. Vortrag.
Der Scheinerwerb setzt die Selbstverständlichkeit des Lesens von Texten voraus, regelmäßige Teilnahme und Liebe zum mündlichen Wirken sind notwendig.

Designmethoden / Möglichkeiten der Designbetrachtung

Jara Linne M.A.
Seminar ( Grund- und Hauptstudium )
ID, KD, Fotografie, Master Kunst- und Designwissenschaft, KP
Montag | 10:00 - 12:00 Uhr | R12 R02 A34 | ab 18.10.2010

In diesem Seminar soll in die klassischen sowie aktuellen Methoden und Herangehensweisen der Kunst- und Designwissenschaft eingeführt werden. Dies geschieht durch die intensive Lektüre und Diskussion von Texten maßgeblicher Vertreter deren methodische Positionen herausgearbeitet werden.
Folgende Ansätze werden hierbei berücksichtigt: Designsoziologie, Formanalyse/Stilgeschichte, Hermeneutik, Rezeptionsästhetik und Semiotik. Ziel der Veranstaltung ist ein Überblick über die wichtigsten Positionen des Faches sowie die Vermittlung der Fähigkeit, die Methodenvielfalt produktiv für die Interpretation von Design und Kunst nutzen zu können.

Das Seminar ist als Lektürekurs ausgelegt und fordert eine hohe Lesebereitschaft. Neben der Übernahme eines Referats wird eine aktive Teilnahme in allen Seminarsitzungen erwartet. Die Referatsvergabe erfolgt in der einleitenden Sitzung am 18.10.2010. Ein Reader mit den Texten des Seminars wird von mir zusammengestellt und gegen ein geringes Entgelt im Seminar ausgegeben.

Souvenir · Andenken · Reliquie

Dipl. Des. Mona Mönnig
Thema: Das Souvenir
Seminar ( Grund- und Hauptstudium )
KD, Fotografie, Master Kunst- und Designwissenschaft, KP
Montag | 12:00 - 14:00 Uhr | R12 R02 A34 | ab 18.10.2010                   

Das Seminar widmet sich dem Souvenir und dem Andenken als mentalen Akt der Erinnerung und somit der erinnernden Vergegenwertigung von Abwesendem unter Berücksichtigung der individuellen und kollektiven Erinnerung. Ein Blick auf Angebot und Gebrauch zeitgenössischer Souvenirs und Andenken, deren Entstehungsgeschichte und die Betrachtung des Souvenirs in Kunst, Design und den digitalen Medien wird einen umfassenden Eindruck aufzeigen. Die Bedeutung der Reliquie für die menschliche Sehnsucht nach Authentizität und das Bild der Wirklichkeit in der aktuellen Medienwelt werden die Thematik vervollständigen. Inwiefern aus dem Verhältnis von Subjekt und Objekt eine kodierte Ästhetik hervorgeht und in wieweit dem Souvenir eine individualisierte Intimität zu Grunde liegt, soll anhand der nachfolgenden Literatur diskutiert werden.

_Wintersemester 2009/2010

Designmethodologie

Prof. Dr. Cordula Meier
Mo 9-11 Uhr | R12  R02 A87
(Pflicht 3. Sem ID – offen für alle Studiengänge)

Die Tätigkeit des Designers  und das ‚Designen‘ ist in seinem komplexen Gefüge  opak und individuell. Doch solange es Design gibt existiert die Sehnsucht nach  Objektivierung von  Systemen und Methoden, wie man zu einem guten Designobjekt oder zu einer guten Gestaltungsidee kommt.
Das Seminar zeigt die spannende Geschichte der Methodologie im Design auf und stellt etablierte Methoden in der Designtheorie vor. Im Hauptteil soll der Fokus auf die sogenannten Kreativitätstechniken gelegt werden,  zumal diese Methoden sich in hohem Maße immer wieder neu an kulturellen Gegebenheiten messen.

Engagierte Teilnahme und abstraktes Denkvermögen sind die Voraussetzung zur Teilnahme am Seminar.

Veranstaltungsform:  Seminar
Beginn: 26. 10. 2009

Sehnsucht nach Reduktion. Zur Geschichte der Reduktion in ästhetischen Feldern

Prof. Dr. Cordula Meier | Dipl. Des. Mona Mönnig
Mi 9-11 Uhr | R12 V01 D20
(für alle Studiengänge offen)

Die Lust an der Reduktion hat eine neue Aktualität bekommen. Mode, Architektur, Life-Style sprechen von der neuen Lust des Einfachen.
Dies ist Anlass, zurückzuschauen in die Geschichte des ‚less is more’. ‚Die Lust an der Askese’, ‚das Schöne ist immer einfach’, ‚ weniger ist mehr’, ‚Ornament als Verbrechen’ sind nur wenige Stichpunkte der großen Idee der Reduktion.

In der Geschichte der Gestaltung  und der Geschichte der Kunst geht und ging es immer um Formen der Vereinfachung. Die verschiedenen Begrifflichkeiten werden uns in die Welt des ‚Einfachen’ einführen und uns beispielhaft die verschiedenen Visionen der Reduktion näher bringen.

Veranstaltungsform:  Seminar
Zu bearbeitendes Material werden Text und Bildbeispiele aus der Gestaltung und der Kunst von 1860 bis heute sein.

Scheinerwerb durch Referat (GS) und schriftliche Ausarbeitung (HS).
Referatsthemen und Literatur zur Thematik werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.  Der Scheinerwerb setzt zudem regelmäßige Teilnahme und Liebe zum mündlichen Wirken voraus.

Beginn: 28. 10.2009

Interview Reihe Ulm

Prof. Dr. Cordula Meier
Projekt: erster Sitzungstermin Mi 28.11. 11.00 Uhr

Seit dem Semester 2007 gibt es das Projekt ‚Ulmer- Wie sehen sie ihre Schule aus zeitlicher Distanz’. Mit Hilfe der Interview Technik sollen Lehrende und Schüler der HfG zu verschiedenen Schwerpunktthemen befragt werden. Die ausgewerteten Daten sollen als Veröffentlichung einen anderen Blick auf die bekannte Ausbildungsstätte werfen.
Weitere Interviews wollen gemacht werden. Engagierte Studierende mit Liebe zum offenen Gespräch können sich melden ! Vertiefungsgeeignet.

Veranstaltungsform: Projekt
Beginn: Erste einführende Sitzung wird noch bekanntgegeben.

Promotions-Kolloquium

Prof. Dr. Cordula Meier
Teilnehmer: Promovenden des Lehrstuhls Kunst- und Designwissenschaft

Interessierte Studierende der Folkwang Hochschule und der Uni Due der Lehreinheit Kunst können gerne als Zuhörer teilnehmen.

_Sommersemester 2009

‚Designer kennt keiner…’

Prof. Dr. Cord. Meier, Prof. Kurt Mehnert
Eine theoretische Auseinandersetzung mit praktischem Experiment
VA-Art: Seminar
Teilnehmer: ID
Tag: Mo
Uhrzeit: 9 - 11 Uhr
Veranstaltungsbeginn: 20. 4. 2009

Inhalt/Ziel:
‚Ein Revolutionär muss die Geschichte gegen die er kämpfen will kennen um nicht belächelt zu werden.’  Chez Guevara, 1959

Die Veranstaltung teilt sich in zwei Bereiche:

Im theoretisch angelegten Teil geht es darum, spannende Gestalter - Biografien mit ihren  Vernetzungen verschiedener kultureller, politischer oder wirtschaftlicher Systeme zu verstehen.  Als Ergebnis sollten jeweils  formulierte Gestaltungsphilosophien einzelner Gestalter vorliegen.

Die theoretische Aufarbeitung schafft Reflektionsvermögen, Sympathie für designgeschichtliche Fragestellungen und eine kreative Ressource für Zukünftiges.
In einem zweiten Schritt werden die Gestaltungsphilosophien in eine alltagsästhetische Aktualität transformiert. das Ergebnis ist ein Objekt.

Der Scheinerwerb setzt regelmäßige Teilnahme, kreatives und selbstständiges Arbeiten voraus und fordert Engagement für die gestellte Thematik.

Design - Geschichte als Ästhetik - Geschichte

Prof. Dr. Cord. Meier
VA-Art: Vorlesung
Teilnehmer: ID, KD, Fotografie, KP, Master Kunst- und Designwissenschaft
Tag: Mi
Uhrzeit: 10-12 Uhr
Raum: D005 (vor dem Bibliothekseingang - Campus Uni-Due)
Veranstaltungsbeginn: 22. 4. 2009

Inhalt/Ziel:
In der Vorlesung geht es um die Einordnung des Gestaltens in das komplexe Netzwerk der historischen, gesellschaftlichen und ästhetischen Zusammenhänge.
Die Entwicklung des Industrial Designs folgt dabei ebenso wie die Architektur, das Kommunikationsdesign und die Fotografie ästhetischen Visionen, die von gesellschaftlichen Auslösern geprägt werden.
An repräsentativen Beispielen wird das Ideenfeld Gestaltung vorgestellt und in diesem Zusammenhang  deren ästhetischen Konstrukte transparent gemacht. 
Standardisierte Begriffe einer Designgeschichte wie etwa die ‚Ästhetik’,
die ‚Moderne’, ‚Die Lust an der Askese’, ‚das Schöne ist immer einfach’,  die ‚Funktion’, ‚less is more’, der ‚Funktionalismus’, die ‚Postmoderne’, ‚the decorated shed’, ‚the duck’  u.a. werden erklärt.

Die Veranstaltung setzt regelmäßige Teilnahme, das engagierte Nacharbeiten der Vorlesung mithilfe jeweils angegebener Literatur, voraus. Ein qualifizierter Leistungsnachweis ist über eine schriftliche Hausarbeit zu bekommen.   

Thema: Promovieren in Kunst- oder Designwissenschaft – Warum und wie?

Prof. Dr. Cord. Meier
VA-Art: Vortrag/Gespräch
Teilnehmer: Interessierte aus den Studiengängen ID, KD, Fotografie, KP, Master Kunst- und Designwissenschaft

Achtung: kein Teilnahmeschein/Leistungsnachweis möglich !
Termin wird noch bekannt gegeben
Raum: R 12 R02 B 45

Inhalt/Ziel:
Da die letzte Veranstaltung zum Thema  „Promovieren im Design – wie geht das?“ immer wieder neu angefragt wird, wiederholt der Lehrstuhl die Debatte um diese Thematik.
Die Veranstaltung ist zunächst nur für einen Termin angesetzt, wird aber je nach Gesprächs- und Beratungsbedarf in lockerer Folge das Sommersemester über weitergeführt.

Interview Reihe Ulm

Prof. Dr. Cord. Meier
Vertiefung: Designgeschichte I Designwissenschaft
VA-Art: Projekt
Teilnehmer: ID, KD, Fotografie, KP, Master Kunst- und Designwissenschaft
TAG: Interessenten bitte in der Sprechstunde anmeldenB47

Inhalt/Ziel:
Seit dem WS 2006/7 gibt es das Projekt ‚Ulmer- Wie sehen sie ihre Schule aus zeitlicher Distanz’. Mit Hilfe der Interview Technik sollen Lehrende und Schüler der HfG zu verschiedenen Schwerpunktthemen befragt werden. Die ausgewerteten Daten sollen als Veröffentlichung (Buch) einen anderen Blick auf die bekannte Ausbildungsstätte werfen.

Promotions-Kolloquium

Prof. Dr. Cord. Meier
Teilnehmer: Promovenden des Lehrstuhls Kunst- und Designwissenschaft

Interessierte Studierende der Folkwang Hochschule und der Uni DUE der Lehreinheit Kunst könne gerne als Zuhörer teilnehmen. Bitte melden sie sich in der Zeit vom 1.-30. April verbindlich in der Sprechstunde (Mo 11.00- 11.30) an!

Veranstaltung: 8. 5. 2009 ganztägig
Raum: R12 R02 B49 (Campus Uni-DUE)